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Der Pflegeschnitt ist vor dem Regen fertig geworden

Nicht zu kurz, so bekommt die Bodenschicht Licht
Nicht zu kurz, so bekommt die Bodenschicht Licht
Heuchelheim | Pünktlich ein Tag vor dem Regen wurde der Pflegeschnitt in der Wilden Ecke fertig. Die vertrockneten alten Grashalme und Wicken, sowie ein Teil der Brennnessel wurden per Hand gemäht. Alles, was noch Blüten hat oder noch Samen reifen lässt wurde stehen gelassen. Es wäre doch schade, wenn der Acker Rittersporn sich nicht selbst sähen könnte, weil gemäht wurde. Die Mahd ist wichtig für die Wilde Ecke. So bekommen die niedrigen Pflanzen, wie das Fünffingerkraut, der stinkende Storchenschnabel oder die Glockenblume, mehr Licht und Platz zum Blühen und verblühte Pflanzen treiben gegebenenfalls noch mal aus und blühen erneut. Nach dem Regen beginnt das Gras sofort wieder zu wachsen. Lecker für die Hasen und Kaninchen. Die Distel ist zurzeit der Insektenmagnet. Hier findet man Schmetterlinge, Bienen, Hummel, Käfer, Schwebfliegen und Wanzen. Auch die Ameisen und Blattläuse sind auf den Disteln zu finden. Wo Ameisen sind, gibt es den Ameisen-Sackkäfer und den Grünspecht. In der Brombeerhecke reifen die ersten Früchte. Vorsicht hier summen Wespen und die Hornissen. Der Regen hat der Wilden Ecke gutgetan, auch wenn das Wasser nicht wirklich in die Tiefe eindringen konnte. Es braucht noch viel Wasser, bis der Boden wieder gesättigt ist.

Nicht zu kurz, so bekommt die Bodenschicht Licht
Was Blüht oder Samen reifen läßt bleibt stehen
Verblüht und trotzdem schön
Braunelle
Samenkapsel der Jungfer im Grünen
Jungfer im Grünen
Rainfarn
1
Rapunzel Glockenblume?
1
Lichtnelke mit Schwebfliege
1
Schafgabe
Rüsselkäfer auf Kratzdistel
1
Lederwanzen
1
Ameisen Sackkäfer
1
Grünspecht
2
Brombeere

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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
28.259
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 14.07.2019 um 13:45 Uhr
Obwohl Natur hilft, muss der Mensch nachhelfen
Nicole Freeman
10.307
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 14.07.2019 um 13:47 Uhr
Man könnte auch beweiden lassen. Dafür ist die Fläche jedoch zu klein. Manche Biotope brauchen pflege. Die wilde Ecke gehört dazu.
H. Peter Herold
28.259
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 14.07.2019 um 13:49 Uhr
Ja und tust es doch gerne.
Nicole Freeman
10.307
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 14.07.2019 um 13:49 Uhr
stimmt ;-)
Otmar Busse
837
Otmar Busse aus Lahnau schrieb am 14.07.2019 um 14:04 Uhr
Erst die Tage habe ich mir die "wilde Ecke" während meiner beinahe täglichen Fahrradtour durch die Lahnaue, direkt vor Ort angesehen.
Dank deiner ständig aktualisierten Beschreibungen sind mir einige der darin vorkommenden Lebewesen auch aufgefallen.
Dass die Natur in vielen Phasen so viel Schönes hat, zeigen deine Fotos der ausgeblüten Blütenstände.
Nicole Freeman
10.307
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 14.07.2019 um 14:38 Uhr
ja otmar, man muss es nur se wollen. wer mit offenen augen durch die natur geht wirt belohnt!
Wolfgang Heuser
7.938
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 15.07.2019 um 09:28 Uhr
In der freien Natur gibt es leider immer weniger wilde Flächen, dort wo intensive Landwirtschaft betrieben wird, sind solche Flächen nicht geduldet. Dort wo Bio-Landwirtschaft betrieben wird, wie bei uns in Lohra-Damm, im Salzbödetal, gibt es teilweise solche Flächen noch. Aber auch die Bio-Landwirte wollen nicht jedes Wildkraut in ihrem Bereich, es ist ein schwieriges Thema! In den Aktionskreisen Biodiversität wird viel darüber diskutiert, gerade die brach liegenden Felder sind ein gutes Beispiel was man für die Natur machen kann!
Nicole Freeman
10.307
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 20.07.2019 um 06:28 Uhr
in den gartenanlagen darf es meistens auch nicht wild zugehen.
vorschriften wie und wann rasen gemäht werden muss, wie viel nutzgarten vorhanden sein muss lassen da kaum freiraum. wer in einer gartenkolonie den rasen einmal im jahr mit der sense bearbeitet hatte einen Sommer einen garten.
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Nicole Freeman
10.307
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