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CO2 Steuer für Betriebe und Privatleute

Heuchelheim | Ich habe heute in der Süddeutschen Zeitung gelesen was die CDU für den Klimaschutz tun will. Eine CO2 Steuer für Betriebe und Privatleute. Privatleute sollen dann durch eine Rückzahlung der Krankenkasse entlastet werden. Da habe ich nur ??? für.
Was hat die Krankenkasse damit zu tun?
Ist der Krankenkassenbeitrag nicht an den Lohn gekoppelt?
Wird denn da nicht wieder der Geringverdiener zum Schlachtvieh?
Jemand der wenig zahlt bekommt doch dann auch weniger zurück.
Die Belastung wird aber bei den Produkten wie Lebensmittel usw, auf das die Steuer umgelegt wird, genauso steigen wie bei den Gutverdienenden.

Dazu das Hintertürchen für die Großindustrie. Ich zitiere: ,,Und natürlich müsse man sich etwa dort, wo Arbeitsplätze gefährdet seien, um einen Ausgleich bemühen.,,

Hab ich da was falsch verstanden?
Wie soll das funktionieren und gerecht sein?
Hier der Link:
https://www.sueddeutsche.de/politik/union-der-mitte-co2-abgabe-steuer-klimaschutz-cdu-1.4479975?utm_source=pocket-newtab

Was haltet ihr davon?

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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
28.260
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 14.06.2019 um 16:07 Uhr
Nichts gegen die CDU. Ich mag sie nicht, aber die GRÜNEN sind die Wurzel allen Übels.
Die mit ihren KLIMA Gedusel. Alles überzogen. Statt einfach mal mit vernünftigen Schritten anzufangen. Wann war das nochmal in Paris und wie gut standen wir da! Aber dann hat die Merkel-CDU die Hände in den Schoß gelegt. Ist ja noch so viel !!! Zeit. Jetzt haben wir den Salat und mit der Dieselhetze wird es nur noch schlimmer. Die verursachen weniger CO2, vor Jahren noch als UMWELTFREUNDLICH gepriesen. Seitdam fahre ich Diesel. Leider hat die lasche Politik der letzten Jahre den Kfz- Herstellern das Schummeln erst möglich gemacht und jetzt stehlen sie sich mit Hilfe der Regierung aus ihrer Verantwortung. Setzen auf das E-Auto. Eine Technologie die nur begrenzt möglich ist und wenn es die Chinesen wollen, ist damit schon morgen Schluß. Die haben nämlich die Rohstoffe für die Akkus :-((
Außerdem ist die Umweltbelastung über alles gerecht schlechter als die eines Diesels.
Aber nur zu. Mit den Deutschen(D....) treibt man ja die Welt um.
Schönes WE ;-)
Stefan Walther
4.535
Stefan Walther aus Linden schrieb am 14.06.2019 um 20:25 Uhr
Tja Frau Freeman, sehr schön auf den Punkt gebracht!
- was soll daran gerecht sein = nichts!
- was Sie als Hintertürchen für die Großindustrie bezeichnen = das ist das was in allen Bereichen gleich läuft, "wer die Macht hat, der macht auch die Gesetze" ( nicht nur beim so genannten Umweltschutz )
- geht es überhaupt bei dieser geplanten CO2 - Steuer tatsächlich um effektiven Umweltschutz? = Greenwashing nennt man so was oder auch Vorspiegelung falscher Tatsachen
- Arbeitsplätze und Umweltschutz, so muss die Forderung lauten, denn das muss kein Widerspruch sein = und wer soll das bezahlen - natürlich die Verursacher der Umweltzerstörung, und das wäre dann in erster Linie die Großindustrie... und da wären wir wieder bei Punkt 2 "wer die Macht hat..."
- also, was wäre die Lösung? = nehmt ihnen die Welt aus der Hand eh sie verbrannt! "Kapitalismus verträgt sich nicht mit Umweltschutz - auch kein "grüner" Kapitalismus, interessanter Artikel:
http://linkes-giessen.de/klimaschutz-vertraegt-sich-nicht-mit-kapitalismus/
Nicole Freeman
10.309
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 14.06.2019 um 20:47 Uhr
peter die e autos sind meiner nach extrem schädlich für die umwelt. nur weil bei uns weniger co2 aus dem auspuff kommt bedeutet das nicht das die technik umweltfreundlich ist. die speicherbatterien müssen gebaut, entsorgt und der strom produziert werden. warum fördert man nicht das wasserstoffauto?
was ist mit autogas? warum wird das nicht mehr gefördert?
ich bin gespannt wer in ein paar jahren das geld mit dem elektroschrott macht. ganz zu schweigen die umweltbelastung die durch die produktion entsteht. china ist ja weit genug weg. dumm nur das wir nur diesen einen planeten haben.
Stefan Walther
4.535
Stefan Walther aus Linden schrieb am 14.06.2019 um 22:38 Uhr
ganz einfach Frau Freeman = es wird das gemacht ( E-Autos ) was den meisten Profit bringt, alles andere spielt keine Rolle... auch wenn uns dies viele als "umweltfreundliche" Maßnahme verkaufen wollen...
Ralf Praschak
862
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 15.06.2019 um 01:04 Uhr
Ahoi,
es fehlt der gesamten Klimedebatte eine sinnvolle Gesamtstrategie, die die Bürger auch abholt und miteinbettet - quasi eine positive Vision.

Statt dessen haben wir nur Flickschusterei - bei einer ganzen Reihe von Problemen, die dieses Land hat.

Dennoch bringt die übliche Kapitalismus-Kritik hier niemanden weiter.

Den Tesla ist typisches kapitalistisches Beispiel eines Start-Ups, was massiv Risiko-Kapital benötigt(e), um überhaupt zu überleben und irgendwann mal Gewinne zu machen.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus195123955/Tesla-Krise-Stehen-BMW-Daimler-und-VW-vor-dem-grossen-Comeback.html

Während deutsche Autohersteller primär Innovationen in der Schummelsoftware zu stande gebracht haben.

Gibt man einem kapitalistischen System aber sinnvolle Rahmenbedingungen, dann kann der Wettbewerb durch aus verschiedenen Lösungen hervorbringen.

So setzt z.B. Japan auf Wasserstoff:
https://www.golem.de/news/energie-warum-japan-auf-wasserstoff-setzt-1903-140340.html

Aber auch hier gibt es kleinere Projekte:
https://www.zeit.de/mobilitaet/2019-04/mercedes-glc-f-cell-brennstoffzelle-wasserstoff-tankstelle-elektroauto

Auch wenn es, wie bei allen Technologien, Rückschläge gibt:
https://www.welt.de/wirtschaft/plus195165623/Wasserstoff-Nach-Explosion-in-Norwegen-schliessen-auch-deutsche-Tankstellen.html

Eines der Grundprobleme bei Brennstoffzellenautos ist, dass die Zelle eigentlich für einen Dauerbetrieb ausgelegt ist und nicht wirklich gut mit Beschleunigen und Bremsen zu recht kommt. Somit ist das ideale Brennstoffzellenauto ein Hybrid aus H2 und Batterie oder HiCap-Kondensator.

Aber es fehlt halt die Tankstellen-Infrastruktur dafür. Weswegen Tesla ja mit als erstes überall seine Supercharger aufgestellt hat.

Am Ende des Tages wird es wohl einen Mix aus verschiedenen Antriebskonzepten geben müssen - je nach Anforderungsprofil, wie z.B. E-Autos für Pendler, H2-Lkws für lange Strecken, etc.

Aber zurück zu den Rahmenbedingungen.

Egal ob Co2-Steuer oder sinnvoll funktionierender Co2-Zertifikate-Handel oder eine Kombination müsste meiner Meinung nach in ein Gesamtsteuer-Konzept integriert werden, um für untere und mittlere Einkommen möglichst neutral realisierbar zu werden, aber dennoch eine klimapolitische Steuerung zu ermöglichen. Da kommen dann automatisch Stichworte, wie kalte Progession, Besteuuerung von Renten, generelle Abgabenlast oder ein Staatsfond nach dem Modell Norwegens für z.B. Klimaschutz.

Oder Citymauts für Autos und damit den fahrscheinlosen ÖPNV finanzieren - was wiederum für den ländlichen Raum kaum Vorteile bringen würde.

Viele Länder um uns herum haben schon solche Systeme. Unsere Politik müsste halt mal anfangen, einen Wettbewerb der besten Ideen an den Start zu bekommen anstatt immer diese minimal Kompromisse, weil diverse Lobbyisten dazwischen grätschen:
https://www.ndr.de/info/sendungen/das_feature/ARD-radiofeature-Dreckschleuder-Deutschland,sendung871352.html

Zumal es ja weitere innovative Konzepte wie Power-to-gas oder Power-to-liquid gibt, die dann klimaneutral sein können:
https://www.golem.de/news/sun-to-liquid-solaranlage-erzeugt-kerosin-aus-sonnenlicht-wasser-und-co2-1906-141912.html

Aber es braucht eben eine Gesamtstrategie, weil es egal bei was, immer Gewinner und Verlierer bei Transformationen geben wird. Sei es Arbeitsplätze, sei es Infrastruktur, ...
2.449
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 15.06.2019 um 01:51 Uhr
Eigentlich war das mit der Co2- Steuer von den Umweltverbänden und
zahlreichen Wissenschaftlern anders gedacht: dass diese Steuer nämlich von allen, einschließlich der großen Konzerne, und auch von den Verkehrsbetrieben gezahlt werden sollte.
Die Rückzahlung an die Bürger sollte aus den Einnahmen der Steuer bezahlt werden. Dieses Modell ist in einigen Ländern schon erfolgreich erprobt worden.
Die von der CDU vorgeschlagene Lösung ist einfach ein schäbiger Trick,
scheinbar auf die Forderung vieler Bürger nach einer CO2 Steuer einzugehen, die zu einer Verringerung der CO2 Belastung führen sollte.
Wenn man aber, wie in diesem Modell vorgesehen, gerade die größten Verursacher ausnimmt, kann dieser gewünschte Effekt gar nicht eintreten.
Und die Rückzahlung an die Verbraucher durch die Krankenkassen bedeutet nichts anderes, als dass man den Bürgern , aus deren Einzahlungen ja die Krankenkassen finanziert werden, an einer Stelle etwas wegnimmt, um es ihnen an anderer Stelle großmütig als Rückzahlung der CO2 Steuer auszuzahlen--ein Nullsummenspiel , mit dem man die Öffentlichkeit täuschen will, um nicht die Interessen der großen Konzerne antasten zu müssen.
Diese Steuer sollte ein Anreiz sein, verstärkt nach Möglichkeiten zu suchen, wie man den CO2 Ausstoß verringern kann.
Wenn man aber die großen Konzerne davon ausnimmt, wird es für diese ein Anreiz sein, so lange wie möglich mit den alten Methoden weiter zu arbeiten, wenn nötig auch mit betrügerischen Mitteln, wie wir es bei der Autoindustrie erlebt haben.
Aber: Das Ganze ist ein Vorschlag der CDU. Der Koalitionspartner muss dem nicht zustimmen. Die SPD hat wieder einmal die Gelegenheit, sich für Eigenständigkeit oder Unterwerfung zu entscheiden.
Und wenn sie diesmal wieder versagt, sollten diejenigen, denen an der Zukunft unseres Planeten etwas liegt, nicht zögern, durch Petitionen, Demonstrationen und Klagen bis zum Europäischen Gerichtshof alle demokratischen Mittel zum Widerstand auszuschöpfen!
Elke Jandrasits
1.192
Elke Jandrasits aus Buseck schrieb am 15.06.2019 um 07:27 Uhr
Eine echte CO2-Bepreisung (und nicht Steuer!), wie sie Fridays for Future fordert und wie es sie in vielen europäischen Ländern schon gibt, würde dazu führen, dass klimaschädliche Produkte teurer würden. Bisher zahlt die Allgemeinheit die Umwelt- und Klimafolgen, nur nicht mit dem Kauf, sondern versteckt als Subventionen z. B. für den Flughafen(aus)bau, die Kohleindustrie und die konventionelle Landwirtschaft oder als öffentliche Ausgaben für Trinkwasseraufbereitung (Nitrat wg. Überdüngung), Dürrehilfen, Beseitigung von Hochwasserschäden, Erhöhung von Deichen, Schadstoffsanierung und Renaturierung von ehemaligen Industriestandorten, Krankheitsfälle durch Feinstaub, Mikroplastik; immer teurere Müllbeseitigung durch Einwegartikel usw.

Wirtschaft und Industrie müssen endlich dazu gezwungen werden, umwelt- und klimafreundlich zu produzieren. Der viel bemühte Verbraucher kann es nicht alleine richten.

Bekäme jeder Einwohner dann seinen Anteil aus dem Steueraufkommen ausgezahlt, würden viele sogar noch besser dastehen, nämlich all diejenigen, die sowieso kein Auto haben, keine Fernreisen buchen, regional und saisonal kochen und sich nicht jedes Jahr neu einkleiden.

Was es z.B. nicht mehr billig gäbe, und das würde ich nicht vermissen:

Flugtickets nach Mallorca, die billiger sind als ein Bahnticket nach Frankfurt
Produkte aus Massentierhaltung
Einwegplastik

Bei Preisen, die die Folgekosten mit einschließen, wäre endlich ein echter Anreiz gegeben, umwelt- und klimaschädliches Einkaufsverhalten zu ändern.

Das Umweltbundesamt hat die gesellschaftlichen Kosten hier berechnet:
https://www.umweltbundesamt.de/daten/umwelt-wirtschaft/gesellschaftliche-kosten-von-umweltbelastungen#textpart-1
2.449
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 15.06.2019 um 10:56 Uhr
Genau, Frau Jandrasits!
Übrigens ist mir gestern ein Fehler unterlaufen: Ich meinte nicht Verkehrsbetriebe, sondern den Verkehr insgesamt.
Es gibt ja auch kein Umwelt freundliches Auto, beim Elektro- oder Hybridauto werden die Belastungen nur verschoben
Zum Glück gibt es zunehmend, vor Allem auch in der jüngeren Generation, die Einsicht, dass wir auf viele Dinge, wie zum Beispiel protzige Autos als
Prestigeobjekte, verzichten können, ohne wirklich eine Einschränkung unserer Lebensqualität in Kauf nehmen zu müssen!
Martin Wagner
2.567
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 15.06.2019 um 13:43 Uhr
Ich bin etwas spät mit meinem Kommentar. Ich argumetiere in etwa wie Stefan W. - in der Wortwahl aber etwas drastischer.

Apropo Wortwahl. Ein Mitbürgerreporter sprach von " Schummelsoftware".

So was sollte nicht mehr gehen. Das sind verbrecherische Methoden, die nur sehr selten zur Anklage bei Gerichten führen, weil die Kapitalisten soviel Macht haben, dass der Rechtsstaat an die betreffenden Männer (Frauen gibt es ja in den Vorstands- und Aufsichtsräten keine) nicht ran kommt.

Meiner Meinung nach sollten die Betreffenden mindestens 5 Jahre für den Massenbetrug und ihren großen Beitrag zur Luftverpestung hinter Gitter.

Die Politiker (und die kommen aus allen Parteien), die das in der Vergangenheit gedeckt haben, sollten wegen Mittäterschaft - mit geringeren Knastjahren - mit abgeurteilt werden.

Ich gebe mich nicht der Illusion hin, dass das für das Kapitalistenp.... und deren Schleim..... in den Parlamenten eine abschreckende Wirkung haben wird, aber dadurch wird der Mehrheit der Bevökerung hoffentlich klar, welche Bevölkerungskreise in der BRD schleunigst entmachtet werden müssen.
Stefan Walther
4.535
Stefan Walther aus Linden schrieb am 15.06.2019 um 14:19 Uhr
@ Herr Praschak: schön wieder mal was von Ihnen zu lesen, vielleicht der Beginn einer neuen kontroversen Diskussion? :-)
Nun, Irrtum Herr Praschak, genau das ist es was uns einzig weiterbringen kann = die Kapitalismuskritik! oder wie es Greta Thunberg formulierte "Wenn eine Lösung im System unmöglich zu finden ist, dann sollten wir das System ändern". Die heutige kapitalistische Produktionsweise ( nicht nur in Brasilien, China, Türkei usw. ) bedingt gesetzmäßig Umweltzerstörung, Maximalprofit lässt sich für die Großkonzerne ( und die haben nunmal das Sagen, wer anderes behauptet ist ein Träumer ) nur noch auf Kosten der Natur erzielen.
Sinnvolle Rahmenbedingungen für die Kapitalisten? Was soll das sein Herr Praschak? Die Kapitalisten, eine Handvoll Monopole, üben die Macht aus, die bürgerlichen Parteien verrichten deren Geschäft, lassen sich sogar von der Industrie "beraten" und die Gesetze schreiben... also die "Rahmenbedingungen" sind längst festgelegt... und die Umwelt geht ungebremst vor die Hunde.
Der Kapitalismus ist weder zu bändigen, noch darf man Illusionen verbreiten, dass die Unternehmer doch so "vernünftig" sein müssten nicht selbst mit in die Katastrophe zu schlittern. Spätestens seit Marx wissen wir, dass es "Vernunft" beim Streben nach Maximalprofit nicht gibt, auch wenn dabei der eigene Untergang mit in Kauf genommen werden muss...

@ Frau Barthel: ich bewundere ja immer wieder Ihre nahezu unerschütterliche Hoffnung, dass sich die SPD ändern würde. Sie werden enttäuscht werden, die SPD ist schon lange nichts weiter als eine bürgerliche Partei die im Interesse der Monopole Politik macht. Und immer mehr Menschen erkennen dies auch was man u.a. an den letzten Wahlergebnissen sieht. Man bedenke, allein der Aufschrei als ein Juso-Vorsitzender es wagte nur im Ansatz ( für den Sozialismus ist er ja gar nicht ) die Systemfrage zur Diskussion zu stellen, das war ja schon fast eine
Majestätsbeleidigung der Kapitalistenverbände und die SPD Führung sprang natürlich sofort ihren Kapitalistenfreunden zur Seite, so wie es sich für eine bürgerliche Partei nunmal gehört... soweit zur "Eigenständigkeit der SPD".
2.449
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 15.06.2019 um 15:00 Uhr
Sie irren sich, Herr Walther, wenn Sie meine Hoffnung auf die SPD als "unerschütterlich" bezeichnen.
Ich denke nur, dass man ihr doch noch einmal eine Chance geben sollte.
Ob sie so eine Chance nutzen könnte oder wollte - nun , da ist Skepsis angebracht.
Aber auch von den Grünen, wenn Sie erst einmal in einer Koalitionsregierung domestiziert wären, ist keine wirkliche Änderung zu erwarten.
Nein, eine Lösung muss von außerhalb des Systems, aus der Zivilgesellschaft kommen!
Unser gegenwärtiges kapitalistisches System ist ungeeignet, die Probleme
zu lösen, die zur Zeit dringend gelöst werden müssen.
Es durch ein sozialistisches System abzulösen, wie immer das beschaffen sein würde, ist illusorisch.
Vielleicht entwickelt sich mit der Zeit etwas völlig Neues, ein Wirtschaftssystem, das die individuelle Freiheit respektiert und sich von der Bevormundung durch die wirtschaftliche Macht befreit hat.
Dazu braucht es nicht einmal eine Revolution. Es gibt genug Möglichkeiten, die Weichen ein wenig anders zu stellen, um das zu erreichen.
Inzwischen sollte die Zivilgesellschaft ihre Möglichkeiten nutzen.
Und es ist jeder einzelne Bürger gefragt, ein wenig weiter als bis zu seinem Tellerrand zu sehen, sich zu informieren und zu engagieren!
Ralf Praschak
862
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 15.06.2019 um 15:27 Uhr
Ahoi,
seit wie vielen Jahren wird nun diese Systemfrage, bei jeder Gelegenheit gestellt und verhallte bisher immer unbeantwortet?
Ich persönlich halte dies eh für utopisch.

Auch möchte ich mal die Frage in den Raum stellen, welches nicht-kapitalistische System sich bisher durch Umweltschutz hervorgetan hat?

In den ganzen existierenden und untergegangenen sozialistischen Staaten existierte ja schon das Wort Umweltschutz fast gar nicht.

Es mag und gibt sicher mehr als genügend Kritikpunkte an unserem System aus sozialer Marktwirtschaft und repräsentativer Demokratie.

Dennoch hat diese es in der Vergangenheit u.a. geschafft die Umweltprobleme Waldsterben und Ozonloch zu minimieren.

Und alle Bemühungen im Bereich alternative Antriebe geht auf kapitalistische Strukturen zurück, siehe Tesla oder Toyota.

Der springende Punkt sind einfach entsprechende Gesetzgebungen, frei von (industriellen) Lobbyinteressen - am besten international oder europäisch.
(Wobei das Vertreten von Umweltinteressen streng betrachtet auch eine Lobby darstellt)

Das Umstellen der Wirtschaft auf Klimaneutralität bietet diverse Aussichten auf Profit, Arbeitsplätze, etc.

Dies ist eben die Kunst, u.a. mittels einer sinnvollen Co2-Bepreisung, die Marktbedingungen zu verändern.

Dafür braucht es eben eine Politik von Menschen für Menschen, eine starke Zivilgesellschaft, aber auch Unternehmen, die diese Chancen nutzen - sowie eine gesellschaftliche Vision, die dies als Gesamtkonzept vermitteln kann, alle Maßnahmen bündelt und wissenschaftlich begleitet wird.

Bedroht wird dies halt von Lobbyismus auf seiten der Parteien und Populismus auf seiten der Wählenden.
Ralf Praschak
862
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 15.06.2019 um 16:28 Uhr
2.449
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 15.06.2019 um 17:05 Uhr
So ist es! In einer Diskussion mit Paul Mason habe ich seine Aussage gelesen, der Kapitalismus würde nicht untergehen, weil er sich den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen anpassen könne.
Diese Rahmenbedingungen zu beeinflussen, sollten wir nicht den Vertretern der wirtschaftlichen Macht allein überlassen, sondern die Möglichkeiten nutzen, die in einer Demokratie der Zivilgesellschaft zur Verfügung stehen!.
Stefan Walther
4.535
Stefan Walther aus Linden schrieb am 15.06.2019 um 22:57 Uhr
Der Kapitalismus wird nicht untergehen? Hm, das haben die Herrschenden im Feudalismus in ihrem damaligen System auch immer behauptet und gedacht... und die bürgerlichen Revolutionen fegten den Feudalismus hinweg...
Wie lange gibt es den Kapitalismus schon? Etwa 200 Jahre, und was bedeutet das in der Menschheitsgeschichte? Also, warum sollte ausgerechnet der Kapitalismus das Ende der Geschichte sein - das ist doch mehr als anmaßend, wenn nicht sogar schon ein Witz!

Sie irren schon wieder Herr Praschak, oder Sie haben sich einfach nicht damit beschäftigt = Umweltschutz spielte in den ehemaligen sozialistischen Ländern eine sehr große Rolle, vor allem in China und der Sowjetunion. Nur mal um nur ein einziges Beispiel zu nennen, man könnte zig weitere anführen:
http://www.neuerweg.de/bucher/wald-in-der-steppe/

Oder setzen Sie - wie viele es fälschlicher Weise tun - die z.B. sozialistische Sowjetunion gleich mit der Sowjetunion als sie schon lange nicht mehr sozialistisch war? Da haben Sie dann natürlich Recht, da spielte der Umweltschutz, wie in jedem anderen kapitalistischen Land, keine Rolle mehr. Da kamen dann solch absurden Aussagen wie "Atomkraftwerke sind in unserem Staat sicher" heraus und einiges andere mehr...

Und nochmal Herr Praschak, Sie ignorieren einfach die Machtfrage, aber die ist immer entscheidend: es wird keine Gesetze geben gegen die Interessen der Großindustrie. Eine Politik für Menschen von Menschen? Für wen ist immer auch hier die Frage, "die" Menschen gibt es nicht im kapitalistischen Gesellschaftssystem, es gibt Unterdrücker und Unterdrückte, Ausbeuter und Ausgebeutete, das kann man doch nicht alles einfach ignorieren... und Sie reden dann von "Utopie"?
Die Bedingungen für eine sozialistische Produktionsweise, im Einklang mit der Natur, waren noch nie so weit fortgeschritten wie heute....

Was verstehen Sie unter Populismus? Sehr schnell wird heutzutage Kritik am derzeitigen Gesellschaftssystem, an Ungerechtigkeit, an Lobbyismus usw. usf. als Populismus bezeichnet, und so will man sich der berechtigten Kritiken entziehen... aber die Menschen, auch die Wählerinnen und Wähler, sind nicht dumm!
Stefan Walther
4.535
Stefan Walther aus Linden schrieb am 15.06.2019 um 23:23 Uhr
Frau Barthel, was die GRÜNEN betrifft, da sind wir völlig einer Meinung = es ist sogar jetzt schon einwandfrei nachzuweisen, dass sie sich keineswegs mit der Industrie anlegen werden / wollen, überall da wo sie (mit-)regieren ist sehr schnell Schluss mit den großen Versprechen vom Umweltschutz. Beispiele gibt es genügend: ob Hambacher Wald ( oft auch "Forst" genannt ), Flughafenausbau in Frankfurt, Elbvertiefung... und nicht zu vergessen der autofreundliche Ministerpräsident in Baden-Württemberg, überall spielen die GRÜNEN dort eine unrühmliche Rolle.
2.449
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 16.06.2019 um 00:17 Uhr
Die Aussage, dass mit dem Untergang des Sozialismus das Ende der
Geschichte erreicht sei, stammt nicht von mir, und ich halte sie auch nicht für zutreffend.
Tatsache ist aber, dass der Sozialismus als politische Alternative gescheitert
ist und es mit Ausnahme von Nordkorea ohnehin keinen sozialistischen Staat mehr gibt.
Mason meint, der Kapitalismus würde nicht untergehen, weil er sich an gesellschaftliche Veränderungen anpassen könne.
Ich hoffe sehr, dass das so ist, denn was wäre die Alternative?
Denkbar wäre ja auch ein totalitäres System, in dem an die Stelle von Gewalt und Macht Manipulation und Überwachung treten, mit den Mitteln, die die
digitale Entwicklung anbietet.
Siehe das moderne China!
Aber was die Rolle der Grünen angeht, sind wir tatsächlich einer Meinung!
Nicole Freeman
10.309
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 16.06.2019 um 07:14 Uhr
meiner meinung nach kann man das problem der umweltbelastung und des klimawandels nicht an einem politischen systhem festmachen. wir leben alle auf einem planeten. wenn die kosten für instandsetzung der umwelt mehr kostet als die einnahmen wird auch ein kapitalist reagieren. wir müssen platz schaffen für neue ideen. das geht nur wenn die politiker bei amtsantritt keine vorstandsposten mit entlohnung haben dürfen. dann hätten sie auch zeit zu den sitzungen in den parlamenten zu sein. ich habe nichts dagegen wenn sie nach ihrer politischen laufbahn wieder in die industrie gehe als was auch immer. aber wärend der zeit in der politischen welt ab bundesregierung sollten sie frei sein für genau diese aufgabe und nichts anderes. des alten job sollte man einfrieren wie bei der elternzeit/ Mutterschutz. Kein aktives Vorstandsmitglied von irgendeinem konzern sollte seine finger in entscheidungen haben die uns alle betreffen.
Ein wunschdenken das wohl nie in erfüllung gehen wird, denn keiner sägt den ast auf dem er / sie sitzt.
Aber sie sägen mit eifer am stamm der den ast erst wachsen lässt ohne es zu bemerken.
2.449
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 16.06.2019 um 09:59 Uhr
Mögliche Interessenkonflikte von Politikern sind nicht das größte Problem, sondern der Einfluss von Lobbyisten, die ja zum Teil sogar in die Verfassung von Gesetzestexten eingebunden werden, und von externen Beratern, die
für sehr große Honorare Politiker in ihrem Sinne und in dem ihrer Hintermänner beeinflussen.
Je weniger eigene Kompetenz ein Minister in seinem Aufgabengebiet hat,
desto mehr Berater benötigt er, und desto weniger kann er die Qualität der erhaltenen Ratschläge beurteilen.
Schäuble hat zum Beispiel selbst zugegeben, nichts von Finanzpolitik zu verstehen, und ihm ist der Fehler bei den Cum-Ex- Geschäften unterlaufen, der es den entsprechenden Firmen erlaubt hat, auch nach der Aufdeckung dieser Geschäfte weiter zu machen, weil ihre eigenen Leute entsprechende
Lücken in die Gesetze einbauen konnten, die das eigentlich verhindern
sollten!
Versteht Frau von der Leyen etwas vom Militär? In ihrem Ressort gibt es die meisten Beraterverträge.
Auch Frau Klöckner scheint mir in hohem Maße von der wohlmeinenden Beratung durch Lobbyisten der Lebensmittelindustrie abhängig zu sein.
Als Vorstandsmitglieder treten Politiker vor allem bei Konzernen in Erscheinung, bei denen der Staat, oder das Land, Anteilseigner ist.
Ich stimme Ihnen zu, Frau Freeman, dass ein politischer Amtsträger für die Dauer seines Amts seine Vorstandstätigkeit ruhen lassen sollte. Ich weiß nicht, wie das in der Regel gehandhabt wird.
Politiker, die nach Ende ihrer Laufbahn einen Posten in der Privatwirtschaft
annehmen, bekommen allerdings solche Posten nur deshalb angeboten, weil sie als eine Art Aushängeschild gebraucht werden, und wegen ihrer politischen Kontakte, aber selten wegen ihrer fachlichen Kompetenz.
Denken wir nur daran, dass sich Roland Koch bei Bilfinger-Berger nicht gerade mit Ruhm bekleckert, und jetzt auch noch ein Verfahren am Hals hat! hat!
Vorstandstätigkeit ruhrn lassen
2.449
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 16.06.2019 um 10:16 Uhr
Ich entschuldige mich für die komischen Sprünge meiner Tastatur1
Ralf Praschak
862
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 16.06.2019 um 10:39 Uhr
Ahoi,
wir leben im heute und jetzt und die Klimakatastrophe kommt wohl eher morgen als übermorgen. Somit ist das Philosophieren über eine Systemfrage, wie bei jeder Gelegenheit, nicht zielführend.

Es braucht jetzt ein Bündel an Maßnahmen, um den Kompromiss des Pariser Klimabkommens überhaupt noch realisiert zu bekommen.

Darum geht es ja auch bei Fridays for Futures und ihren Ablegern.

Ergo müssen wir in dem aktuellen System mit all seinen Facetten - gut wie schlecht - auskommen.
Das größte Problem sind dabei leider CDU/CSU und SPD: Klimaskeptiker- bis -leugner, Lobbyismus und Angst vor der den östlichen Landtagswahlen im Herbst und allgemein vor dem Untergang.

Wie gesagt, die Vision fehlt, weil man halt auch von dem System selbst profitiert und Veränderungen weh tun werden. Siehe Tweet der CSU:
https://twitter.com/csu_bt/status/1139865385845456897

Dies bedeutet aber nicht automatisch, dass andere Parteien es besser machen könnten.
Es wird einer gesamt gesellschaftlichen Anstregung bedürfen, der Ausgleich und Lenkungswirkung vereinten kann.

// Offtopic
"Im Sozialismus kann es keine Umweltprobleme geben."
https://www.zeit.de/1984/42/natur-ohne-chance
Stefan Walther
4.535
Stefan Walther aus Linden schrieb am 16.06.2019 um 14:41 Uhr
Stimmt Herr Praschak, wir leben "heute und jetzt", und es ist "5 vor 12" ( oder vielleicht auch schon etwas später ), und wenn wir jetzt eine drohende globale Umweltkatastrophe noch verhindern wollen dann muss es "jetzt" auch um die Ursachen / die Verursacher gehen. Und genau darum geht es auch sehr vielen bei "fridays for future", denn sie haben auch erkannt, dass es keine Lösung im kapitalistischen System geben wird - trotz aller versuchten Einflussnahme von denjenigen ( z.B. Grüne Jugend ), die den Schülerinnen und Schülern, Studierenden usw. glauben machen wollen es würde genügen die faulen - völlig unzureichenden - Kompromisse des Pariser Abkommens umzusetzen...
Nee, um philosophieren allein ging es noch nie, aber es ist notwendig zu "philosophieren" um richtig handeln zu können...
Sie sind anscheinend so im kapitalistischen System gefangen ( längst angekommen? ), dass es für Sie schon Utopie bedeutet darüber hinaus zu denken!?
...und den Unterschied zwischen einem tatsächlichen sozialistischem Staat, und einem ehemals sozialistischen Staat in dem der Kapitalismus wieder restauriert wurde, darauf lassen Sie sich erst gar nicht ein...
vieles was Sie hier schreiben - und worauf Sie alles nicht konkret eingehen - kommt mir ein wenig so vor "was nicht sein darf, das kann auch nicht sein"?
Stefan Walther
4.535
Stefan Walther aus Linden schrieb am 16.06.2019 um 14:47 Uhr
Frau Freeman, natürlich geht es - auch - bei der Umweltzerstörung um das existierende gesellschaftliche System: wer gibt denn sonst vor wie und was produziert und konsumiert werden soll?
Und es ist "wunschdenken" zu glauben dass es Entscheidungen geben kann ohne oder gegen diejenigen, die die Macht in den Händen halten. Das ist doch absurd, denn wer die Macht ausübt der bestimmt auch wo`s langgeht... doch, sie merken sehr wohl, dass der Ast auf dem - auch - sie sitzen von ihnen selbst abgesägt wird, sie sind nicht "blöd", sie wissen genau was sie tun... aber sie können nicht anders, ihre eigenen Interessen zwingen sie so zu handeln, selbst bei Gefahr des eigenen Untergangs...
Stefan Walther
4.535
Stefan Walther aus Linden schrieb am 16.06.2019 um 14:53 Uhr
Frau Barthel, es droht wieder mal die x-te Wiederholung der immer gleichen Meinungen und Argumente:
"warum wurde wie der Sozialismus von innen zerstört"?
"ist der Sozialismus deshalb gescheitert oder lediglich vorübergehend zerstört worden"?
usw. usf.
Dies zu wiederholen wird sicher langweilen, der Lauf der Geschichte wird den Beweis / Gegenbeweis liefern.

Eine Anmerkung noch: wie kommen Sie darauf dass ausgerechnet Nordkorea ein sozialistisches Land sei? Weil die Herrschenden dort dies behaupten und sich Kommunisten nennen ( das tun die chinesischen Kapitalisten auch )?
Wer hat im Sozialismus die Macht = die Arbeiterklasse! Und wer herrscht in Nordkorea in "Saus und Praus" auf Kosten von wem = also mit Sozialismus hat das nicht das Geringste zu tun!
2.449
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 16.06.2019 um 14:59 Uhr
Lieber Herr Walther!
Ich kann gut verstehen, dass es für Menschen, die mit dem Glauben an den Sozialismus auf gewachsen sind, extrem schmerzhaft sein muss, sich von
diesem Glauben zu lösen.
Müssen Sie ja auch gar nicht. Verschieben Sie doch erst einmal die Grundsatzdebatten auf später, hören Sie auf, sich mit Ihren Phantomschmerzen zu beschäftigen und denken Sie ganz pragmatisch darüber nach, was jetzt getan werden muss und was getan werden kann.
Das wird manchmal nur gegen den Widerstand der etablierten Wirtschaft möglich sein, manchmal aber auch mit deren Unterstützung.
Das Pariser Klimaabkommen ist ein Minimalkonsens, aber nicht einmal der wird erreicht werden, wenn man nicht fähig ist, die Grenzen unterschiedlicher Weltanschauungen zu überwinden, um einfach das zu tun, was nötig ist!
Stefan Walther
4.535
Stefan Walther aus Linden schrieb am 16.06.2019 um 15:11 Uhr
Liebe Frau Barthel, keine Sorge, mich schmerzt gar nichts :-)
Im Gegenteil, ich freue mich sehr, dass sich immer mehr Menschen - völlig ohne Scheuklappen - dem Thema ( wieder ) annehmen und dass die Systemfrage ( wieder ) auf der Tagesordnung steht!

Ich weiß ja nicht ob Sie irgendwelche "Phantomschmerzen" haben sobald vom Sozialismus die Rede ist, aber eines dürfte klar sein: es gibt keine gemeinsamen Interessen mit der Industrie / mit dem Großkapital, das sind nur Wunschträume und Phantastereien... und es gibt auch keinen "3. Weg", auch wenn diese Träumereien anscheinend nie aufhören, die Grenzen unterschiedlicher Weltanschauungen zu verwischen bedeutet schon falsch zu denken und zu handeln...
Ralf Praschak
862
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 16.06.2019 um 15:45 Uhr
Ich halte diese "Systemfrage" inklusive ihrer Kampfbegriffe vorallem für verschwendete Zeit in Bezug auf die Klimakatastrophe.

Denn es ist wohl später als früher:
"Climate change: Arctic permafrost now melting at levels not expected until 2090"
https://www.independent.co.uk/news/world/americas/climate-change-breakdown-arctic-frost-thawing-canada-environment-a8959056.html

Und am Ende des Tages sind wir alle Verursacher. Es gibt hier keine Monokausalitäten und auch nicht die eine Lösung.

Scheinbar entfalten die Proteste und die damit verbundenen
Wahlergebnisse bzw. -prognosen etwas Wirkung:
https://twitter.com/FridayForFuture/status/1140233232090324992

Aber es sind halt nur Trippelschritte und immer wieder einzelne Dinge anstatt der großen Wurf, wo sich möglichst viele wieder finden können. Was eben Aufgabe (und Kunst) der Politik wäre.

// Edit
Lösungen sind einfach zu gestalten ohne ideologischen Balast

// Offtopic
„Der Sozialismus ist bislang immer gescheitert“
https://www.handelsblatt.com/politik/international/niall-ferguson-im-interview-der-sozialismus-ist-bislang-immer-gescheitert-wirtschaftshistoriker-warnt-vor-linksruck/24312278.html
2.449
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 16.06.2019 um 15:51 Uhr
Das Engagement der Menschen für eine Lösung der Probleme, die uns zur Zeit bedrohen, das ist es, worauf es auch mir ankommt.
Und obwohl wir beide sehr unterschiedliche Auffassungen in der Systemfrage haben, sind wir doch in dem Punkt einer Meinung.
Man kann für ein wichtiges Ziel durchaus erfolgreich zusammenarbeiten, auch wenn die Vorstellungen für eine ferne Zukunft sehr unterschiedlich aussehen.
Nicole Freeman
10.309
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 16.06.2019 um 16:43 Uhr
danke, die trippelschritte sind wenigstens erste schritte.
herr walther es ist richtig das die nachfrage auch das angebot regelt. ich lasse mir nicht vorschreiben ob ich wasser, apfelsaft oder cola trinke. tolles beispiel apfelsaft.
früher war es mir egal wo der apfel her kommt oder ob da überhaupt apfel drin ist. heute hinterfrage ich das produkt das ich kaufe.
genauso ist es eben auch mit autos.
früher= ist die karre cool!!!
Heute = brauche ich ein auto für mich? Welche alternative gibt es? Brauche ich die PS ? Welchen antrieb gibt es, welche folgen hat der antrieb für die Umwelt ?

Was schnell zum Trinken kaufen= Dose oder Pfandflasche= Glas oder Plastik

Man reift und hat erkannt das es im Internet z.b. sehr viele Informationen gibt.

Die junge Generation, zu der ich mich nicht mehr zähle, macht das noch gewissenhafter. Da kann ich noch von lernen. Sie warscheinlich auch, denn wer nicht dazu lernt kann sich nicht entwickeln und bleibt was er ist.

Ihr satzt ,, denn wer die Macht ausübt der bestimmt auch wo`s langgeht...,,
gefällt mir. Denn die junge Generation zeigt das sie macht hat!
Da kommen neue Ideen gegen alte festgefahrene strukturen.
Ralf Praschak
862
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 16.06.2019 um 17:22 Uhr
https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/klimaschutz-und-energieversorgung-ideen-statt-co2-credits-a-1272583.html
Nicole Freeman
10.309
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 16.06.2019 um 18:20 Uhr
na da sind ja richtig gute ideen dabei. ich kann mich noch gut daran erinnern wie mein damaliger chef in der schreinerei belächelt wurde als er unsere abfälle ( Spähne und ander Holzreste) zur energiegewinnung im eigenen betrieb nutzte. Die Spähne wurden in einem Kraftwerk verbrannt und mit der Hitze Wasserdampf erzeugt. Damit wurde geheitzt und eine Turbine angetrieben, die wiederum Strom für die Werkstatt lieferte. Nach dem ersten Jahr hat keiner mehr gelacht. Kleinvieh macht auch mist.
Nicole Freeman
10.309
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 16.06.2019 um 18:36 Uhr
https://www.spektrum.de/news/indiens-extreme-hitze-ist-keine-ueberraschung/1652498?utm_source=pocket-newtab

Wollen wir das als Zukunft akzeptieren ?
Stefan Walther
4.535
Stefan Walther aus Linden schrieb am 16.06.2019 um 20:24 Uhr
nun gut Herr Praschak, kann man nichts machen, Sie wollen auf nichts konkretes eingehen / antworten...

Wissen Sie was ich für "verschwendete Zeit" halte? Wenn bei einem Meinungsaustausch / einer Diskussion - und so verstehe ich z.B. auch hier die Kommentarreihe - man so gut wie keine Antworten bekommt ( nicht mal die einfache Frage "was verstehen Sie unter Populismus" haben Sie, wie etliche andere Fragen auch, beantwortet ), sondern lediglich immer nur Statements / Behauptungen abgegeben werden.

Und die immer sich wiederholende, abgedroschene Aussage "wir sind alle Verursacher", zum Glück fällt da kaum noch jemand drauf rein. Das hätten sie gern "wir sind alle Schuld, und am Ende womöglich sollen es dann die Verbraucher und Konsumenten richten - die entscheiden ja ( angeblich ) über umweltverträgliche oder umweltzerstörende Produktion". Also wenn Sie den "fridays for future"-Demonstranten mit solchen "Lösungen" kommen, dann werden die nur noch mit dem Kopf schütteln...
Nicole Freeman
10.309
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 16.06.2019 um 22:10 Uhr
wenn ich immer nur billig billig, geitz ist geil, in massen einkaufe, dann ist es mir egal wie ein produkt produziert wird. ob da kleine kinderhände den teppich knüpfen oder für palmfett in der schokolade urwald fällt.

es ist sicher nicht leicht alte gewohnheiten abzustreifen.
wenn wir nicht langsam aber sicher damit anfangen zahlen bereits unsere kinder die rechnung.

ja der verbraucher entscheidet ob er plastiktüte benutzt, ob er raucht oder alkohol konsumiert. der verbraucher entscheidet ob er echten pelz trägt oder eine jeansjacke. der verbraucher entscheidet ob er 5 paar schuhe im schrank hat oder 120.

wenn sich ein produkt nicht verkauft wird es aussortiert. das sehe ich jeden tag auf der arbeit.

schade wenn erwachsene menschen für alle fehler die passieren den kapitalismus oder den sozialismus als schuldigen suchen und nicht beim eigenen verhalten mit der veränderung beginnen.
Ralf Praschak
862
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 17.06.2019 um 01:04 Uhr
Ahoi
die Frage hier war aber eine CO2-Bepreisung mit seinen Facetten.

Finde da eine Beantwortung nach persönlichen Definitionen eher als offtopic und nicht wirklich zielführend. Zumal diverse Begrifflichkeiten, wie u.a. Populismus, als allgemein definiert anzusehen sind.

Mag sein, dass wir als Verursachende abgedroschen erscheinen mag, aber am Ende des Tages stellt es sich einfach so dar:
Wir als Konsumenten und wir als andere gewähren Lassende.

Da hilft auch ein Blick auf die Sektoren. Energiewirtschaft und Verkehr sind die beiden "Top"-Sektoren:
https://www.umweltbundesamt.de/daten/energie/energiebedingte-emissionen#textpart-1

Klar ist auch, dass wir alleine es insgesamt nicht so einfach verändern können - außer unser individuelles Verhalten. Deswegen braucht es ja auch eine realisitische, gesamtgesellschaftliche Strategie/Evolution/Vision, in der sich möglichst alle wiederfinden.

Ideologische Barrieren helfen dabei nicht wirklich weiter. Es ist eher ein pragmatischer Realismus gefragt, der ja gerne Fragen in Nebenaspekten aufwerfen darf, aber nicht darin verzetteln.

// Edit
Auch sollten wir uns nicht nur auf CO2 konzentrieren:
https://twitter.com/C_Holler/status/1140370511026896897
Ralf Praschak
862
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 17.06.2019 um 08:05 Uhr
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/co2-steuer-so-klimablind-ist-unser-steuersystem-a-1272114.html
Ralf Praschak
862
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 17.06.2019 um 09:39 Uhr
Stefan Walther
4.535
Stefan Walther aus Linden schrieb am 17.06.2019 um 11:36 Uhr
Jetzt wird`s lustig Herr Praschak. Ich will zwar die sich abzeichnende "gegenseitig auf die Schulter klopfen" Diskussion nicht länger stören, aber ein Kommentar sei mir noch gestattet:

Sie verlangen die Konzentration auf`s Thema? Es wäre ja mal interessant zu erfahren woher Ihre antikommunistische Einstellung rührt, nur Halbwissen und Zitate von Antikommunisten helfen da nicht viel weiter.
Natürlich haben Sie Recht - auf eine tiefergehende Diskussion lassen Sie sich ja leider nicht ein - dass es berechtigte Kritik an der sich abzeichnenden Bürokratisierung in der DDR gab, an der (Wieder-)Einführung kapitalistischer Produktionsweisen ( Normenerhöhung, Akkordlohn usw. ). Aber dies dann als Kritik am Sozialismus hinzustellen, das ist schon fast makaber... warum kritisieren Sie die selben Handlungsweisen nicht hier und heute bei uns? Also wenn Sie schon glauben den Sozialismus kritisieren zu müssen, und sich Träumereien von einem angeblich möglichen humanen Kapitalismus hingeben, dann sollten Sie sich auch nur ein wenig ernsthafter und intensiver damit beschäftigen und nicht nur irgendwelche Links hier einstellen...

Auch ein letztes Mal zurück zum eigentlichen Thema: also der/die Einzelne muss sich und den eigenen Lebensstil verändern? = sicher ist das so, das streitet doch niemand ab!? Aber dabei kann man es doch nicht belassen = nehmen wir nur als ein Beispiel von vielen die - gut gemeinte - so genannte Fairtrade-Bewegung:
was hat sich dadurch geändert? hat das Massensterben von Kleinbauern aufgehört ( das Gegenteil ist der Fall )? geht es z.B. den Textilarbeiterinnen in Bangladesh dadurch jetzt besser? Bestimmen nicht nachwievor internationale Großkonzerne über die Bedingungen der menschenverachtenden Produktion.....?
Zu denken geben sollte, dass auch gerade bürgerliche Politiker ( sogar örtliche Kommunalpolitiker ) diese Fairtrade-Bewegung in höchsten Tönen loben, das kostet ja auch nix... und die gleichen Politiker schwafeln ständig vom Umweltschutz und Verkehrswende usw., aber machen tun sie nichts...
Ähnlich ist das "Verständnis" für die "fridays for future" Demonstrationen, sogar von der (Noch-)Bundeskanzlerin, auch das kostet ja nix, Verständnis haben klingt aber immer gut...

Da halte ich es doch lieber mit Martin Wagner ( Kommentar s.o. ):
wo bleibt die Bestrafung der Umweltverbrecher? Knast? Hm, ich bin eher dafür, dass sie alle mit ihrem gesamten Privatvermögen zur Rechenschaft gezogen werden und zukünftig z.B. bei VW einen Job am Band bekommen und die Bezahlung richtet sich dann natürlich auch nach dem Arbeiterlohn... utopisch? = ja, völlig richtig!
Ralf Praschak
862
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 17.06.2019 um 12:02 Uhr
Sie weichen schon wieder vom eigentlichen Thema ab ;)
Oder habe ich konkrete Lösungsvorschläge oder eine kritische Bewertung einzelner Aspekte überlesen?

Man kann sicherlich über eine Veränderung der Strafbarkeit von Umweltverbrechen diskutieren. Aber im Rahmen von Rechtsstaat und Gewaltenteilung. Sonst ist man sehr schnell bei einem Öko-Regime:
https://www.zdf.de/gesellschaft/precht/precht-194.html

Und ein Blick in die USA zeigt, dass dies durch aus geht (auch wenn es Springer-Links sind):
https://www.welt.de/wirtschaft/article171348507/VW-Manager-in-den-USA-zu-sieben-Jahren-Haft-verurteilt.html

https://www.welt.de/wirtschaft/article193438299/Bayer-erlebt-in-USA-das-naechste-Monsanto-Desaster.html

Wer gibt denn Konzernen Macht?
Die Kosumenten, die die Produkte erwerben, um unterschiedlichste Bedürfnisse zu stillen.

Dies kann man von mehren Seiten ändern:
- Konzerne "zerstören"
- Konsumverhalten ändern
- Rahmenbedingungen verändern
- ...

Jede Maßnahme hat halt Vor- und Nachteile und beschreibt ganz unterschiedliche Spannungsfelder.

Eine CO2-Bepreisung betrifft auf jeden Fall Rahmenbedinungen und soll Konsumverhalten ändern.
2.449
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 17.06.2019 um 12:33 Uhr
Sollten alle Rettungsmaßnahmen scheitern und die Klimakatastrophe tatsächlich eintreten, werden vermutlich gewisse Menschen sich freuen und triumphierend sagen: "Haben wir nicht gesagt, dass ohne Zerstörung des kapitalistischen Systems nichts geht?"
Ralf Praschak
862
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 17.06.2019 um 13:43 Uhr
Das Begrenzen der Klimakatastrophe ist und bleibt leider eine riesiges Experiment. Niemand kann vorher sagen, welche Maßnahme am Ende funktionieren wird und ob eine andere besser gewesen wäre.

Ob dies nun von Sozialismus-Nostalgikern, AKW-Befürtwortern, Neo-Lieberalen, Geo-Engineering-Befürtwortern, etc. ausgesprochen wird, ist dabei nahezu egal.

Der springende Punkt ist, dass wir nun Maßnahmen ergreifen müssen, die von einer Mehrheit getragen werden - was eben eine riesige Anstregung sein wird, um alle Eckpunkte, wie Umwelt, Soziales, Zukunftsfähigkeit, etc. möglichst unter einen Hut zu bringen.

Dafür braucht es einen Kriterienkatalog für heute und eine begleitende Überprüfung. Am Ende kann man dies dann anhand dessen bewerten. Alles andere kommt einem Kaffeesatzlesen gleich.
Ralf Praschak
862
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 17.06.2019 um 15:25 Uhr
// nachtrag
https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-04/kapitalismus-finanzialisierung-globalisierung-demokratie-ungleichheit
Ralf Praschak
862
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 17.06.2019 um 16:42 Uhr
// nachtrag 2
https://www.zeit.de/kultur/2019-06/paul-mason-publizist-buch-klare-lichte-zukunft-weltbild
Martin Wagner
2.567
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 19.06.2019 um 12:33 Uhr
Stefan W. schrieb. "(...) Da halte ich es doch lieber mit Martin Wagner ( Kommentar s.o. ): Wo bleibt die Bestrafung der Umweltverbrecher? Knast? Hm, ich bin eher dafür, dass sie alle mit ihrem gesamten Privatvermögen zur Rechenschaft gezogen werden und zukünftig z.B. bei VW einen Job am Band bekommen und die Bezahlung richtet sich dann natürlich auch nach dem Arbeiterlohn... utopisch? = ja, völlig richtig! (...)"

Das - mit der finanziellen Strafe - ist doch bei mir immer drin. Nun ist unsere BRD-Rechtsprechung nun mal so. Erst nach dem Knast kommt (automatisch ???) der Zivilprozess. Und wenn er kommt - was er offensichtlich nicht immer tut - dann wird der Umweltverbrecher zu einer so hohen Geldstrafe verurteilt, dass er / sie sich getrost in die Schlange vor dem Hartz-Behörden einreihen darf.
2.449
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 19.06.2019 um 13:24 Uhr
Das soll wohl Ironie sein.
Wenn große Firmen wegen Umwelt- oder anderen Vergehen verurteilt werden,
ist die Strafe häufig aus der Portokasse bezahlbar.
Und was Gefängnis und persönliche Haftung angeht---Amerika, du hast es besser!
Unser Recht lässt gerade in diesem Bereich noch immer zu viele Schlupflöcher zu!
Kurt Wirth
2.357
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 30.06.2019 um 09:10 Uhr
Eine etwas umfangreiche Abhandlung zur CO2-Steuer. U.a. entnehme ich daraus, dass es in Schweden eine solche gibt, nämlich 140 USD pro Tonne CO2, mit einem Wirkungsgrad von max. 3%:

http://kommunisten.de/news/analysen/7594-die-co2-steuer-ein-unzureichendes-lenkungsinstrument-fuer-den-klimaschutz
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Nicole Freeman

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