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Weniger Insekten sichtbar

Heuchelheim | Das kühlere feuchte Wetter hat scheinbar den Insekten in der wilden Ecke auch nicht besonders gut gefallen.
In den letzten Tagen konnte ich deutlich weniger Käfer, Fliegen oder Schmetterlinge beobachten. Nur die Raupen der Gespinstmotte sind fleißig am Fressen.
In den Gespinsten sind sie wohl etwas vom Regen geschützt. Sie kuscheln sich eng aneinander, man könnte fast denken, dass sie sich gegenseitig wärmen. Bald dürften sie sich zu Puppen verwandeln. Der tote Baum ist für viele Vögel ein Treffpunkt. Ob Baumläufer, Meise, Eichelhäher, Star oder Rabenkrähe, alle durchsuchen die Rinde nach Käfern und ihren Larven.
Bei der Rabenkrähe hatte ich das vorher noch nicht beobachtet. Auch das aufgeschichtete Totholz wird von den Vögeln besucht. Die Pflanzen in der wilden Ecke wachsen gut. Das Ackerstiefmütterchen, Walderdbeere, die weiße Lichtnelke sowie die Brombeere haben jetzt Blüten.
Die Wicke und die Taubnesseln sind wie ein Magnet für die Hummeln. Die gelben Blüten des Wiesenbocksbartes und des Löwenzahnes ziehen eher die Bienen und Käfer an. Etwas Arbeit hat man dann schon mit der Brombeere. Sie wurde in Ihre Ecke verwiesen. Wenn diese Pflanze nicht ein bisschen kontrolliert wird, kann die wilde Ecke zur Brombeerhecke werden. Auslaufende Triebe wurden beseitigt und so wieder Luft für Gräser und andere Pflanzen geschaffen.

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Kommentare zum Beitrag

Wolfgang Heuser
8.426
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 17.05.2019 um 10:20 Uhr
Es bestehen in der Natur viele Zusammenhänge, schön wenn man sich mit so einem Thema beschäftig. Ein etwas verwilderter Garten kann schon einiges an Insekten anlocken, das ist aber nicht jedermanns Sache. Aber auch die Wildvögel kommen dann vermehrt in so einen Garten oder Wildflächenbereich, denn dort finden sie auch Nahrung!
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von:  Nicole Freeman

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Interessensgebiet: Heuchelheim
Nicole Freeman
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