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In La Paz und nach Buenos Aires 1. Teil

Heuchelheim | Auf unserer Reise durch Südamerika kamen wir nach La Paz.
La Paz in Bolivien ist die höchstgelegene Verwaltungshauptstadt weltweit und befindet sich in der Altiplano-Hochebene der Anden auf mehr als 3.500 m über dem Meeresspiegel. Sie erstreckt sich bis zur Stadt El Alto im Hochland, in deren Hintergrund der schneebedeckte 6.438 m hohe Berg Illimani aufragt.

Die am höchsten gelegene Großstadt der Welt La Paz ist gleichzeitig auch die bekannteste Stadt Boliviens. Hier befinden sich neben dem Sitz der Regierung zahlreiche Museen, Kirchen und Einkaufsstraßen, welche einen Aufenthalt lohnenswert machen. Aber auch die Umgebung der Stadt hält besondere Erlebnisse bereit.
Eine Sehenswürdigkeiten in der Nähe ist das Valle de la Luna (deutsch: Mondtal) im Süden der Stadt. Das Mondtal besteht aus tausenden Felsen, Felsspalten, Erdhügeln und kraterähnlichen Formationen. Die Türme und Pyramiden sind graubraun bis rötlich und fast ohne Bewuchs. Das Valle de la Luna wurde im Lauf von Millionen Jahren durch Erosion und Klimagegensätze gebildet. Starke Regenfälle und Temperaturschwankungen führen zur Abtragung des Lehmbodens und lässt die bizarren Gebilde entstehen. Ein Spaziergang durch dieses Gelände ist ein einmaliges Erlebniss.
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Wieder zurück in La Paz fahren wir zum Aussichtspunkt "Marador Killi Killi". Hier hat man einen großen Rundblick über die Stadt. Soweit das Auge reicht, Häuser, Häuser, Häuser.

Ein weiterer Anlaufpunkt ist der Hexenmarkt. Die Marktstände, an denen Frauen alles Mögliche für Zauberkunst, obskure Riten und traditionelle Heilkunst feilbieten, ist ein ganz besonderer. Wer die Stände, an denen u.a. zahlreiche Lama-Embryos ausgestellt/aufgehängt sind, fotografieren will, muss schnell sein, bevor einen die Marktfrauen lautstark davon abhalten wollen.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Tiwanaku. Die Ruinenstätte von Tiwanaku (auch Tiahuanaco genannt) liegt etwa 70km der bolivianischen Hauptstadt La Paz entfernt nahe der Stadt Tiawanacu im westlichen Bolivien an der Grenze zu Peru. Auf einer Höhe von 4.000 Metern über dem Meer thront die geheimnisumwitterte historische Stadt in den bolivianischen Anden.
Tiwanaku bedeutet wörtlich übersetzt etwa „Setz dich hin, kleines Lama”. Tiwanaku wurde vor etwa 3.000 Jahren, um 1.500 vor Christus errichtet und fungierte ab etwa 300 vor Christus als Verwaltungs- und spirituelles Zentrum der Aymara-Kultur.

Übernahme durch die Inkas

Als Tiwanaku von den Inkas erreicht wurde, war die Stadt bereits etwa 500 Jahre verlassen. Die Inkas errichteten neben den Aymara-Ruinen ihre eigenen Bauwerke und ernannten Tiwanaku sogar in einigen ihrer Mythen zur Geburtsstätte der Menschheit. So behielt Tiwanaku seinen spirituellen und religiösen Charakter bis zum Eintreffen der Spanier.

Zerstörung durch die Spanier

Die Konquistadoren nutzten die Ruinenstätte als Lieferant für Baumaterial und zerstörten vieles, was von der historischen Stadt noch übrig war. Heute ist von Tiwanaku erst etwa 1% der 10km2 großen Gesamtfläche freigelegt, mehrere US-amerikanische Universitäten und bolivianische Institutionen arbeiten an der archäologischen Erforschung von Tiwanaku.

Hier geht es ins Mondtal
Gleich sind wir da
Durch Erosion ausgewaschener Lehm
Man kann durch Felsen hindurch laufen
Wieder zurück in die Stadt
Dort oben ist die Aussichtsplatzform
Noch ein paar Schritte und dann sind wir oben
Phantastische Aussichtsplattform
Mittendrin.........
En Häusermeer bis zum Horizont
Die Häuser sind fast nie verputzt
Ab 2014 fahren hier Gondeln zur Menschenbeförderung
Alles Glücksbringer
Sehr gewöhnungsbedürftige Artikel die es hier zu kaufen gibt
Er passt gut auf
2
Auch hier gibt es Menschen die die Bettler versorgen
In der Altstadt
Sehr schöne Gassen
Sehr abenteuerliche Verbindungen
1
Die Plaza Murillo
Nationalgarde Parade vor dem Präsidentenpalast auf der Plaza Murillo
Hier wird jemand empfangen
Durch den Stadtteil El Alto geht es aus der Stadt heraus
Viele Geschäfte sind an der Straße


Kommentare zum Beitrag

Bernd Zeun
11.109
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 16.04.2019 um 20:40 Uhr
Nach Bolivien könnte es mich auch mal ziehen, tolle Landschaften.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Irmtraut Gottschald

von:  Irmtraut Gottschald

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Interessensgebiet: Heuchelheim
Irmtraut Gottschald
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