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Adventkalendertür 10.12.2017

Weihnachten ist anstrengend und schön
Weihnachten ist anstrengend und schön
Heuchelheim | Heute habe ich eine neue Geschichte von mir für euch.
Die Geschichte von einer kleinen Katze.

Cinnamons erstes Weihnachtsfest

Cinnamon ist eine kleine Mieze, die erst im Herbst ihre Familie gefunden hat. Ihre Familie besteht aus zwei Erwachsenen, zwei Kindern und einem Hund. Cinnamon hat von ihrer Familie einen schönen Kratzbaum am Fenster und eine Hängematte an der Heizung bekommen. An der Wand sind kleine Brettchen befestigt. Von da aus kann sie alles beobachten. Vor allem den Hund. Manchmal spielt der viel zu wild und Cinnamon bekommt Angst. Cinnamon hüpft dann auf ihre Brettchen und lässt ihn sich austoben. Wenn er müde ist, kann man sowieso besser mit dem Hund kuscheln. Ihr müsst wissen, der Hund hat ein dickes weiches Fell, in das sich Cinnamon kuscheln darf. Ihre Menschen muss sie noch ein bisschen erziehen. Gerade als Cinnamon die Fensterbank für sich entdeckt hat stellen die Menschen immer wieder Zeug darauf. Was haben denn ein Stall aus Holz, ein Holzesel und Holzschafe, so eine Kuh und eine Krippe mit einer Familie auf der Fensterbank zu suchen. Komisch denkt sich Cinnamon. Ob man damit
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Spielen soll? Erst mal anstupsen. Cinnamon befindet das Zeug als nicht Spiel würdig. Langsam und vorsichtig schiebt sie die Holzfiguren eine nach der anderen von der Fensterbank. Natürlich so, dass dies von den Menschen ihrer Familie auch gesehen wird. Sie sollen ja verstehen, dass die Fensterbank Cinnamon zusteht und niemanden sonst. Nachdem alles Aufgeräumt ist platziert sich Cinnamon am Fenster. Sie blinzelt den Menschen zu. Na, verstanden? Eines der Kinder fängt an zu schimpfen. Mensch Cinnamon, das ist doch für Weihnachten, ruft das Kind. Cinnamon wird vom Fenster weg geschickt und das Kind stellt diese Figuren wieder da hin. Pah, denkt sich Cinnamon. Sowas kann sie nicht Akzeptieren. Und Überhaupt, was soll das sein Weihnachten. Cinnamon ist sauer und versucht erneut ihre Fensterbank aufzuräumen. Das spiel geht ein paar mal so. Was glaubt ihr, wer gewinnt? Na Cinnamon natürlich. Das Kind streichelt ihr irgendwann über den Kopf und sagt, na gut Cinnamon. Du bist ja auch für Weihnachten. So ganz versteht Cinnamon das nicht, aber sie hört es immer wieder, dieses Weihnachten. Am Fenster beobachtet Cinnamon die tanzenden Schneeflocken und das Eichhörnchen. Lustig klettert es am Baum entlang. Cinnamon versucht es mit leisen Maunzen zu rufen, aber das Eichhörnchen ist zu beschäftigt. Die Mutter der Familie beginnt nun schon wieder an Cinnamons Fensterbank zu basteln. Sie befestigt kleine Lichter aber nur am Fenster. So das Cinnamon ihre Bank für sich hat. Ja Cinnamon beginnt ihre Menschen zu erziehen. So wie sich das für eine Katze gehört. Cinnamon mag die Lichter. Die beleuchten die Schönheit ihres gut gepflegten Fells. Das Fell ist einer Katze sehr wichtig. Sie putzt es mehrmals am Tag und freut sich, wenn die Menschen es sehen. Immer öfter werden nun Plätzchen gebacken. Es durftet so lecker. Ob ich mir auch eins klauen darf, denk sich Cinnamon. Vorsichtig langsam schiebt sie die Pfote zum Teller. Cinnamon, schimpft da eines der Kinder. Das ist nichts für Katzen. Das werden wir noch sehen denkt sich Cinnamon. Irgendwann passt du nicht auf und dann probier ich eines dieser Plätzchen. Cinnamon schleicht um den Tisch. Immer ein Auge am Teller. Auch der Hund will so ein Plätzchen. Der steht aber nur da und sabbert. So wird das nichts mein Freund, denkt sich Cinnamon. Ich werde dir helfen müssen. Gesagt getan. Cinnamon setzt zum Sprung an. Treffer, genau auf den Teller. Wieder ein lautes Cinnamon. Aber Cinnamon schaut so lieb wie sie nur kann. Der Hund schnappt sich ein paar Plätzchen, die auf dem Boden gelandet sind. Das entgeht den Menschen nicht. Teamwork, ok. Also, die Deko Katzen sicher machen, spricht der Mann im Hause. Was soll das bedeuten, denkt sich Cinnamon. Katzen sicher, ein neues Spiel? Am andern Tag bemerkt Cinnamon, das auf dem Tisch eine Dose steht. Die Dose duftet nach Plätzchen. Cinnamon schaut, ob sie irgendwie an die Plätzchen kommt. Mist, die Dose ist zu. Nur die Menschen können sie öffnen und Naschen. Gemein, aber Cinnamon kann ja so lieb schauen. Was noch toller ist, Cinnamon und Star bekommen nun tiergerechte Leckerchen. Die Menschen haben eine extra Dose besorgt. Nur für Cinnamon und Star. Ha, wieder ein Stück Erziehung geschafft. Die Menschen verstehen, dass sie Dosenöffner sind. Klasse denkt sich Cinnamon. Damit es nicht langweilig wird beginnen die Menschen plötzlich Sachen einzupacken. Für Weihnachten, sagen die Menschen. Weihnachten, was ist das? Fragt sich Cinnamon. Egal, das Papier raschelt so schön. Da muss ich dabei sein. Cinnamon schleicht immer wieder um das Papier, die Kisten und das Geschenkband. Ab und zu hilft Cinnamon, indem sie das Packband fängt oder eben das Papier rascheln lässt. Mit der Pfote kann man das so schön festhalten. Die Menschen spielen dann auch super mit. Sie werfen das Band, sie legen das Papier so, das sich Katze drin verstecken kann. Toll, dieses Weihnachten. Die Tür geht auf und der Vater der Familie bringt einen Baum ins Zimmer. Was soll das denn jetzt, denkt sich Cinnamon. Ich habe doch einen Kratzbaum. Die Kinder freuen sich und spielen plötzlich mit dem Baum. Da muss Cinnamon doch mal genauer schauen. Den Baum muss ich Katzen sicher machen, spricht der Vater. Katzen sicher? Cinnamon wundert sich. Soll der Baum in eine Dose? Der Baum kommt in einen schweren Christbaumständer. An der Spitze befestigt der Vater einen durchsichtigen Faden. Den macht er an der Decke fest. So ist der Baum Kippsicher. Die Mutter bringt den Weihnachtsschmuck.
Dieses Jahr wird es keine Glaskugeln geben. Cinnamon zeigt auch gleich warum. Toll so viele Kugeln zum Spielen. Die Kinder beginnen den Baum mit den Plastikkugeln zu schmücken. Es wird keine echten Kerzen geben. Eine Lichterkette umschlingt das Tannengrün. Ab und zu bekommt Cinnamon eine Kugel zugespielt. Als alles Fertig war schauen sich alle den Baum an. Cinnamon testet die Nadeln. Mit der Nase einmal schnuppern. Autsch, die Dinger stechen. Vielleicht schmecken die ja. Cinnamon testet und beschließt, dass die Dose auf dem Tisch einen besseren Inhalt hat. Also ab auf die Fensterbank, lieb schauen und hoffen, dass die Dosenöffner funktionieren. Die Kinder sagen nun ständig, dass es Weihnachten ist. Sie singen und lachen und sind aufgeregt. Wird das denn noch besser, fragt sich Cinnamon. Dem Duft aus der Küche nach ja. Der Tisch wird feierlich gedeckt. Auch Cinnamons Schälchen bekommt einen Weihnachtsuntersetzer. Genauso der Hundenapf. Cinnamon und Star werden ständig gestreichelt und getätschelt. Was ist denn nur los, fragt sich Cinnamon. Ständig bimmelt die Tür und es kommen Leute mit bunten Kisten. Die Kisten haben auch die tollen Bänder. Alles legen die Menschen unter den Baum mit den tollen Bällen. Cinnamon ist jetzt auch aufgeregt. Warum kommen die alle? Die Menschen essen heute besonders gute Sachen. Sie lachen und freuen sich so. Auch Cinnamon und Star bekommen besonders gutes Futter. Nachdem sie alles verputzt hat, schaut sich Cinnamon um. Alle Menschen sind abgelenkt. Zeit für Cinnamon sich die Boxen genauer anzusehen. Eine kleine Kiste duftet besonders gut. Cinnamon schleicht um sie herum, zupft am Packband und gibt Köpfchen. Die Kinder sehen das und lachen. Ok Cinnamon, du darfst Dein Geschenk aufmachen. Geschenk aufmachen? Cinnamon versteht nicht so recht. Die Kinder helfen, das Papier raschelt und die Box geht auf. Das ist für dich Cinnamon, spricht die Mutter. Cinnamon hat ein neues Kissen mit Katzenminze bekommen. Cinnamon ist überglücklich und spielt gleich damit. Auch Star hat ein Geschenk. Er hat ein Kuschel-quietsche-Tier bekommen und macht nun wieder Lärm. Cinnamon macht das diesmal nichts aus. Sie hat so viel tolles Raschelpapier und ihr Kissen. Cinnamon ist zufrieden und glücklich. Sie zieht sich auf ihren Kratzbaum zurück, blinzelt nochmal ihren Menschen zu und beginnt zu schlafen. Was sie träumt, wollt ihr wissen? Natürlich träumt sie vom perfekten Weihnachten.

Ich wünsche eine spannende Vorweihnachtszeit.

Kommentare zum Beitrag

Irmtraut Gottschald
7.367
Irmtraut Gottschald aus Heuchelheim schrieb am 10.12.2017 um 09:02 Uhr
Liebe Nicole. Das hast du so schön und ganz realitätsnah geschrieben. So sind Katzen und wenn man so wie beschrieben nicht mit ihnen umgeht, sollte man sich lieber keine Katze nachhause holen. Sie bestimmen den Tag und wenn eine Katze auch noch einen tierischen Freund um so schöner.
Nicole Freeman
10.311
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 10.12.2017 um 09:25 Uhr
botschaft angekommen :-)) katzen brauchen ihren platz, ihre zeit und sie werden einen erziehen! wer das nicht will darf keine katze halten
H. Peter Herold
28.261
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 10.12.2017 um 17:16 Uhr
An sich wie kleine Kinder im Haus :-)
Nicole Freeman
10.311
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 11.12.2017 um 09:57 Uhr
jeder Tag bringt eine neue Überraschung. Tiere sind einfach die besseren Menschen ;-)
Hallo Lieber Leser
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Nicole Freeman
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