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Adventkalendertür 03.12.2017

Heuchelheim | Am ersten Adventsonntag habe ich wieder ein Märchen für euch. Ab auf das Sofa, Kuscheldecke, Kakao und ein paar Kekse nicht vergessen. Mein Märchen hat den Namen:

Wie der kleine graue Esel und seine Freunde Weihnachten retteten.

Es war wieder einmal soweit. Überall leuchten die Lichterketten. Die Dächer und auch die Gärten sind festlich geschmückt. In der Werkstatt der Weihnachtselfen ist Hochbetrieb. Die letzten Päckchen verpacken. Die letzten Namensschilder zuordnen. Letzte Kontrolle der Wunschzettel. Hat man auch alles Richtig gemacht? Ist auch kein liebes Kind vergessen? Auch die Rentiere sind bereit. Gestriegelt und Frisiert, das Zaumzeug geputzt und die Glöckchen poliert. Der Schlitten glänzt und die Decken für den Weihnachtsmann sind ausgeschüttelt.
Ja jetzt kann es losgehen.
Aufregung ist auch bei den Kindern. Haben wir den Weihnachtsbaum auch gut geschmückt? Sind Milch und Kekse für den Weihnachtsmann bereit? Ist das Zimmer aufgeräumt? War man auch wirklich immer lieb? Weihnachten steht vor der Tür. Da muss alles stimmen. Erwartungsvoll leuchten die Augen. Die Kinder drücken sich die Nasen
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an den Fensterscheiben platt. Wer sieht den Weihnachtsmann als erstes? Leise rieseln Schneeflocken durch den Nachthimmel. Noch einmal schnell in den Stall bevor es Zeit zum Schlafen ist. Die Tiere müssen doch wissen, dass es Weihnachten ist. Die Kinder erzählen den Tieren noch die Weihnachtsgeschichte und geben ihnen noch Ihr Weihnachtsgeschenk. Jedem Tier ein Leckerchen. Dann müssen die Kinder ins Bett. Noch einmal der Blick in den verschneiten Abendhimmel, aber der Weihnachtsmann ist noch nicht zu sehen. Der Schnee wurde immer schlimmer und es wurde furchtbar kalt.
Der Weihnachtsmann war mit seinem Schlitten und dem liebsten Elfen bereits auf dem Weg. Im weißen Bart sammelten sich die Schneeflocken und auch die Nasen der Rentiere wurden mit weißem Reif bedeckt.
Zum Glück hatten die Kinder mit ihren Eltern die Häuser weihnachtlich geschmückt. So konnte der Weihnachtsmann sehen, wo er hin musste. Leider hat man den Fluss nicht gleich sehen können. Die Rentiere rutschten auf dem Eis aus und schlitterten dem Dorf entgegen. Kein Glöckchen klingelte. Nur ein dumpfer Schlag als der Schlitten umkippte. So ein Unglück. Alle Geschenke lagen im Schnee. Der Schlitten hatte gelitten. Aber das größte Unglück hatten die Rentiere.
Die hatten sich weh getan und konnten kaum noch laufen. Wie sollten die Geschenke nun zu den Kindern?
Der Weihnachtsmann war traurig, die Weihnachtelfe war ratlos und die Rentiere hatten Schmerzen. Im Stall hatte man den Unfall bemerkt. Die Tiere kamen, um zu sehen, was geschehen ist. Der Weihnachtsmann klagte sein bedenken. Wie soll er nun die Kinder beschenken?
Die Tiere erinnerten sich an die Geschichte, die ihnen die Kinder erzählt hatten. Die Geschichte vom Kind in der Grippe im Stall von Bethlehem. Dass diese Geschichte der Grund ist, warum die Menschen feiern und alles Schmücken. Die Tiere wussten, dass die Kinder sich besonders auf diesen Tag freuen. So sehr das auch die Tiere etwas Besonderes bekommen. Sollte das dieses Jahr nicht gehen, werden viele Kinder traurig sein. Das darf nicht sein beschloss der Ochse. Er stieß mit seinem kräftigen Kopf so lange gegen den Schlitten bis dieser wieder auf den Kufen stand. Die Schafe versuchten mit ihrer Wolle den Dreck wegzuwischen. Immer wieder rieben sie ihre Hintern am Schlitten, bis er wieder glänzte. Die Elfe sammelte alle Geschenke ein und legte sie in den Schlitten. Doch die Rentiere konnten nicht laufen. Weihnachten ist gelaufen, dachte der Weihnachtsmann. Alle ließen die Köpfe hängen. Plötzlich stellte sich der kleine graue Esel auf. Er richtete seinen Kopf in den Himmel und stellte seine Hufe fest auf den Boden. Das geht so nicht, meinte er.
War nicht auch ein Esel im Stall von Bethlehem? Hat nicht ein Esel Maria und Ihr Kind bei der Flucht nach Ägypten getragen? Hat nicht ein Esel schon dem Nikolaus geholfen die Kinder zu beschenken? Warum sollte ein Esel nicht dem Weihnachtsmann helfen können? Aber du bist zu klein lieber Esel, sagte der Weihnachtsmann und streichelte dem Esel über den Rücken. Der Elfe viel ein, dass er doch den Schlitten mit den Geschenken kleiner zaubern kann. Das geht mit Elfenglanz. Nun, dann können die Rentiere sich im Stall ausruhen sprach der Ochse. Genau so machen wir das. Der kleine graue Esel stellte sich vor den Schlitten und zog. Da konnte nicht einmal der Weihnachtsmann nein sagen. Auf geht es zu den Kindern, damit auch dieses Jahr wieder alle lieben Kinder fröhlich sind. Der Weihnachtsmann konnte alle Geschenke ausliefern und die Rentiere konnten ihre Verletzung heilen lassen. Gemeinsam mit seinen Freunden hat der kleine graue Esel Weihnachten gerettet. Zum Dank kommen die Rentiere jetzt jedes Jahr, nachdem die Geschenke ausgeliefert sind den Esel und die anderen Tiere besuchen.

Ich hoffe, euch hat mein neues Weihnachtsmärchen gefallen. Einen schönen ersten Advent wünsche ich allen lieben Kindern, Eltern und Großeltern.
Psst- denkt an eure Tiere. Es könnte sein das euer Tier einmal Weihnachten retten muss.

Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
29.018
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 03.12.2017 um 16:14 Uhr
Schöne Geschichte
Nicole Freeman
10.758
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 04.12.2017 um 06:19 Uhr
danke peter
Birgit Hofmann-Scharf
10.362
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 24.12.2017 um 11:38 Uhr
Ich las erst heute in der Print-Ausgabe diese nette Geschichte. Total schön!!! Schöne Weihnachten Dir und Deinen Lieben!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Nicole Freeman

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Interessensgebiet: Heuchelheim
Nicole Freeman
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