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Spruchbild 07.10.2017


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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
27.251
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 07.10.2017 um 08:22 Uhr
Ja aber es wird immer enger. Nicht nur in der Tier und Pflanzenwelt.
Christine Stapf
6.919
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 07.10.2017 um 12:22 Uhr
In einer Ellbogengesellschaft wird dies leider immer seltener beherzigt.
Otmar Busse
643
Otmar Busse aus Lahnau schrieb am 07.10.2017 um 13:49 Uhr
Es ist ja schon als ein Glücksfoto zu betrachten, zwei Lebewesen zu sehen, denen in der heutigen Kulturlandschaft nicht alleine das Leben, sondern sogar das "Überleben" schwer gemacht wird.
H. Peter Herold
27.251
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 07.10.2017 um 14:40 Uhr
Guter Kommentar. Ich habe beide schon lange nicht mehr gesehen.
Bernd Zeun
10.910
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 07.10.2017 um 18:52 Uhr
Mit Zitaten ist das so eine Sache. Im Zusammenhang, wie sich der Spruch bei Schiller findet, wären Hase und Rebhuhn wohl im Kochtopf gelandet. Der Spruch findet sich nämlich im "Wallenstein" wo ein Soldat im Dreißigjährigen Krieg, der von dem seiner Meinung nach zu prüden protestantischen Heer die Seite zum lustigeren Soldatenleben im kaiserlich-katholischen Heer unter dem Heerführer Tilly gewechselt hatte, ihn als dessen Devise "leben und leben lassen" nennt. Das bezog sich aber nur auf den Umgang mit den Soldaten seines eigenen Heeres. Wie er mit Feinden umging wurde z.B. als "Magdeburger Hochzeit" berüchtigt. Nachdem Magdeburg sich ihm nicht ergeben hatte, ließ er nach der Eroberung seine Söldner vier Tage in der Stadt wüten, Frauen wurden vergewaltigt, Babys aufgespießt, von den 35000 Einwohnern wurden 25000 ermordet, über 9000 flüchteten.
Schon über zwanzig Jahre vor dem "Wallenstein" veröffentlichte allerdings Gotthold Ephraim Lessing unter dem Titel "Leben und leben lassen" eine Schrift, die besser zu dem Bild passt. Darin setzte er sich nämlich mit der damaligen Unsitte auseinander - es gab ja noch kein Urheberrecht - durch ungenehmigte Nachdrucke Schriftsteller um ihren Verdienst zu bringen, und er schlug ein System vor, in dem alle, Schriftsteller, Verleger, Drucker und Buchhändler gleichermaßen am Verdienst beteiligt würden.
H. Peter Herold
27.251
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 07.10.2017 um 19:15 Uhr
An der Aussage an sich ist doch nichts falsch. Nur ... siehe die Kommentare.
Nicole Freeman
9.529
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 07.10.2017 um 19:35 Uhr
leben und leben lassen passt in viele jahrzehnte und viele zusammenhänge. aber danke für die ausführliche darstellung der zeit in der dieser spruch entstanden ist.
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von:  Nicole Freeman

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Nicole Freeman
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