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Welche Möglichkeit haben Schüler sich selbst zu schützen?

Heuchelheim | In einer lokalen Zeitung konnte, nein musste ich lesen, dass Notarzt und Polizei nötig waren, um Schüler zu schützen. Schüler hatten ihre Bundesjugendspiele abzuhalten. Ausgerechnet am heißesten Tag im Mai.
In einer Gießener Schule kommt es zum Einsatz des Notarztes, weil einige Schüler mit dem Kreislauf extreme Probleme bekamen. Erst durch den Einsatz der Polizei, die der Notarzt zur Hilfe gerufen hat, wurde die Veranstaltung gestopt. Meine Frage
Wie sollen sich KINDER gegen diesen Wahnsinn wehren können?
Kinder die etwas gegen Sport sagen, werden gleich als Weichlinge in der Klasse verspottet.
Welches Kind hat den Mut sich gegen den Gruppenzwang zu stellen?
Welcher Lehrer akzeptiert, wenn ein Kind sich den Bundesjugendspielen verweigert?
Hätten nicht die Lehrer diejenigen sein sollen, die diese Veranstaltung stoppen?
Ich bin fassungslos über die Unvernunft von Lehrer und Rektor.

Mein Dank an dieser Stelle an den Notarzt, der denn Kindern geholfen hat. Mein Dank an die Polizisten, die dem Wahnsinn ein Ende bereiteten und die Schüler vor den Lehrern schützten.

Wie können sich denn Kinder gegen solche Lehrer wehren??

http://www.giessener-anzeiger.de/special/giessen-entdecken-app/kreislaufschwaeche-wegen-hitze-bundesjugendspiele-der-gesamtschule-giessen-ost-abgebrochen_17929347.htm#kommentar

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Kommentare zum Beitrag

Ilse Toth
34.752
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 31.05.2017 um 12:55 Uhr
Ich war auch mehr als erstaunt, als mein Enkelkind mir erzählte, dass bei diesen Höllentemperaturen die Bundesjugendspiele trotzdem abgehalten wurden.
Peter Herold
26.154
Peter Herold aus Gießen schrieb am 31.05.2017 um 13:39 Uhr
Unvernunft der Erwachsenen die sich an Erlasse halten statt an ihren Verstand, wenn sie denn nun einen haben.
Da wird bei den herrschenden Temperaturen empfohlen Anstrengungen zu meiden. Wenn es auch so genannte .... - Spiele sind, so sind das keine Spiele, sondern körperliche Anstrengungen.
Margrit Jacobsen
8.726
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 31.05.2017 um 15:12 Uhr
Ich habe heute auch nur mit dem Kopf geschüttelt als ich das in der Zeitung las und vor allem noch die Aussage eines Sportlehrers dazu...alle wussten doch wohl die um die jetzigen/gestrigen Temperaturen, nur die Verantwortlichen nicht!
Nicole Freeman
8.329
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 31.05.2017 um 15:32 Uhr
das bewusste wegsehen und durchziehen auf kosten der gesundheit der schutzbefohlenen macht mich sauer! wäre mein kind betroffen hätte das folgen
Nicole Freeman
8.329
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 31.05.2017 um 15:33 Uhr
das kind einfach zuhause lassen wenn bundesjugendspiele durchgezogen werden ist leider gegen das gesetz. schulpflicht.
Peter Herold
26.154
Peter Herold aus Gießen schrieb am 31.05.2017 um 15:57 Uhr
Warum nicht mit der Schulleitung sprechen mit Hinweis auf die Wärmeentwicklung. Gibt es noch Hitzefrei?
Florian Schmidt
4.187
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 31.05.2017 um 17:46 Uhr
Hitzefrei ist Ermässenssache, eine klare gesetzliche Regelung gibt es nicht.
Peter Herold
26.154
Peter Herold aus Gießen schrieb am 31.05.2017 um 17:52 Uhr
Aber anscheinend einen Erlass die Spiele durchzuführen (ohne Rücksicht?)
Dagmar Simons
132
Dagmar Simons aus Gießen schrieb am 31.05.2017 um 19:14 Uhr
Ich weiß, dass ich mich mit dem, was ich jetzt schreibe, möglicherweise unbeliebt mache. Aber ich sehe die Sache ein bisschen differenzierter. Ich bin an diesem Tag, wie jeden Tag, am Sportgelände des MTV auf dem Weg zur Arbeit mit dem Rad vorbei gefahren, da war es halb neun, die Bundesjugendspiele schon voll im Gange, und die Temperatur noch absolut angenehm. Ja, es ist später wärmer und auch schwüler geworden, aber meiner Meinung nach nicht so, dass kein Sport möglich wäre. Die Vorfälle haben sich gegen halb zwölf ereignet, also zu einer Zeit, als es noch nicht so heiß war wie nachmittags um vier. Und die Bundesjugendspiele sind kein Marathonlauf. Aus dem Zeitungsbericht ergibt sich, dass zwei der Schüler, die betroffen waren, ihr Asthmaspray nicht dabei hatten. Und andere einfach zu wenig getrunken haben. Und ich glaube - auch wenn ich dafür möglicherweise hier auf völlige Ablehnung stoßen werde - dass viele Kinder heutzutage einfach nicht fit sind, nicht gewohnt, sich zu bewegen, und sich nicht gut motivieren können. Ich bin selbstverständlich dafür, bei bestimmten Temperaturen oder Wetterverhältnissen (z.B. Gewitter) eine solche Veranstaltung früher zu beenden oder abzusagen. Aber in diesem Fall finde ich, dass die Wellen ein bisschen arg hoch schlagen.
Andrea Mey
10.396
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 31.05.2017 um 20:29 Uhr
Das mag sein, Frau Simons, aber Sie schreiben ja selber, daß viele Kinder einfach nicht fit sind und dann bei Hitze und Schwüle Probleme bekommen.
Wir hatten vor ein oder zwei Jahren hier in Lollar das gleiche Problem bei den Bundesjugendspielen, es war damals auch groß in der Presse.
Viele Kinder hatten - wie Sie ja auch schreiben - zu wenig getrunken und sind dann bei der Hitze kollabiert.
Mir persönlich macht es nichts aus, mich bei Hitze auf´s Fahrrad zu schwingen. Da hat man angenehmen Fahrtwind.
Andere sagen zu mir "bist Du verrückt, bei der Hitze..."
Laufen z.B. finde ich dann auch nicht mehr so angenehm.
Jeder hat ein anderes Empfinden, da ist es schwer, einen gesunden Mittelweg zu finden.
Die Kinder zum Sport zu zwingen finde ich allerdings nicht akzeptabel.
Peter Herold
26.154
Peter Herold aus Gießen schrieb am 31.05.2017 um 20:30 Uhr
Als nur aus den Medien Informierter, ist bisher so wie Sie schreiben bisher nichts geschrieben worden.
Wäre einfach schön wenn die Verantwortlichen ebenfalls so ausführlich informieren würden.
Martina Lennartz
5.012
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 31.05.2017 um 20:37 Uhr
Ich bin selbst Lehrerin und betreute dieses Jahr meine Klasse bei den Bundesjugendspielen. Keine Vorfälle!
Alle Kinder werden bei uns darum gebeten sich eine Kopfbedeckung, Sonnencreme und ausreichend Getränkte mitzubringen. Das machen andere Schulen auch.
Sie sind während der Bundesjugendspiele auch nicht pausenlos aktiv, sondern haben viele große Pausen zwischen den Disziplinen, in denen sie sich entspannt im Schatten aufhalten können.
Sie müssen drei mal weit springen, drei mal einen Ball werfen und einen Sprint machen. Das ist alles. Und wie stark sie sich anstrengen, nun, auch das ist sehr sehr unterschiedlich. Wenn jemand nur halbherzig wirft oder kraftlos springt, dann wird nicht geschimpft oder gemaßregelt. Niemand muss über seine persönlichen Grenzen gehen. Das Motto ist: Dabei sein ist alles.

Die Stimmung ist oft auch angenehm, denn die Kinder lernen sich mal anders kennen und einige haben richtig Spaß.

Dazwischen- wie erwähnt- Pausen. (Betrifft Klasse 5-10)
Ob die GGO noch den "Langlauf" 800m/1000m gemacht hat, weiß ich nicht.
Die Kinder spielen auch bei solchen Temperaturen in den Pausen bei normalem Schulunterricht Basketball, Fußball oder Nachlaufen.

Manche Kinder bewegen sich nie- auch zu Hause nicht. Manche Kinder haben Eltern, die mit den Kindern etwas sportliches in der Freizeit unternehmen- andere nicht. Die Motivation sich bewegen zu wollen ist sehr unterschiedlich.
Am frühen Morgen war es noch sehr angenehm.
Ich wäre mit den hohen Wellen, wie Dagmar sie nennt, vorsichtig. Die Lehrer der GGO sind nicht grob fahrlässig mit der Gesundheit der Kinder umgegangen, die nach dem Sportkoordinator die Bundesjugendspiele auch durchführen wollten.
Peter Herold
26.154
Peter Herold aus Gießen schrieb am 31.05.2017 um 20:43 Uhr
Mir missfällt der Titel des Beitrags.
Zu sehr dem allgeinen Zeitgeist nachempfunden.
Aufmerksamkeit erregen. Wovor müssen sich Kinder im Rahmen einer Veranstaltung der Schule schützen?
Florian Schmidt
4.187
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 31.05.2017 um 23:01 Uhr
Immerhin liefert einem das Wetter auch eine Ausrede, da kann man seinen Eltern noch unter die Augen treten.
Peter Herold
26.154
Peter Herold aus Gießen schrieb am 31.05.2017 um 23:05 Uhr
Mit Ausreden kommt.man im Leben nicht weiter. Meine Erfahrung. Andere sehen das vielleicht nicht so.
Florian Schmidt
4.187
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 31.05.2017 um 23:06 Uhr
Für diese Einstellung haben sie auf dieser Plattform sehr oft davon gebrauch gemacht.
Martina Lennartz
5.012
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 01.06.2017 um 00:05 Uhr
http://www.giessener-allgemeine.de/regional/stadtgiessen/art71,263223

Auch hier wieder Entwarnung.
Stichwort: Grundfitness?
2.090
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 01.06.2017 um 09:34 Uhr
Der stellvertretende Stadtschulsprecher hat den einfachsten und besten Lösungsvorschlag geliefert: Wettbewerbe (und es handelt sich um einen Wettbewerb!) grundsätzlich nur auf freiwilliger Basis.
Was die Grundfitness betrifft, so ist der Sportunterricht für weniger fitte Kinder, oder für stille und sensible Kinder, oft mit Angst verbunden, weil nicht nur schlechte Zensuren drohen, sondern auch Mobbing durch die Mitschüler.
Wettbewerbe helfen da gar nicht, eher im Gegenteil!
Nicole Freeman
8.329
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 01.06.2017 um 12:53 Uhr
das ist meine meinung. wenn dann auchnoch sowas wie zusammenklappen passiert, ist es vorprogrammiert, dass dieses kind das nächste opfer von mobbing wird.
die grundfitness muss beachtet werden und die kinder nicht überfordert! Wo war Schatten?? Das war das was der Notarzt als mitgrund angab. Keine Rückzugsmöglichkeit in den Schatten zu gehen. Keine möglichkeit nicht zum gespött zu werden.
Gegen freiwillige Wettkämpfe hat niemand etwas. Zusammengeklappt sind mit sicherheit keine sportlichen kinder!!
Dagmar Simons
132
Dagmar Simons aus Gießen schrieb am 01.06.2017 um 14:15 Uhr
Ich weiß nicht, ob es hilft, wenn die Wettbewerbe nur freiwillig sind. Dann machen nur die Sportskanonen mit und die, die das nicht machen, werden doch möglicherweise genauso ausgelacht und als Feiglinge beschimpft oder what ever. Ich habe als dicke unsportliche Jugendliche die Bundesjugendspiele gehasst wie die Pest. Aber ich musste leider durch. Die Zeiten sind wohl härter geworden. Ich möchte heute kein Schüler mehr sein und auch kein Lehrer. Ich habe großen Respekt vor dir, Martina, wie du das mit deinen Schülern machst, und von "deiner Sorte" (du entschuldigst den Ausdruck, er ist super freundlich gemeint), gibt es viel zu wenige.
Ich würde mir viel mehr Sport Unterricht wünschen. Und viel früher als in der Oberstufe Neigungsgruppen. Erst als ich in der 11. Klasse Basketball wählen durfte, ging es mir in Sport richtig gut. Es muss Wege geben, die Kinder und Jugendlichen, die mit Sport so gar nichts anfangen können, und auch von zuhause aus nicht gefordert und gefördert werden, trotzdem zur Bewegung zu animieren. Und zu vielem mehr, aber das würde das Thema hier sprengen.
2.090
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 01.06.2017 um 14:53 Uhr
Frau Simons, so ähnlich ist es mir auch gegangen.
Ich denke, die Freiwilligkeit bei Wettbewerben wäre ein wichtiger Schritt.
Ein anderer wäre vielleicht, den Leistungsgedanken ganz aus dem Sportunterricht zu eliminieren. Und möglichst früh Neigungsgruppen einzuführen. Die könnten ruhig jahrgangsübergreifend sein.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Nicole Freeman

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