Bürgerreporter berichten aus: Heuchelheim | Überall | Ort wählen...

Windkrafträder!

von Ilse Totham 26.05.2017814 mal gelesen7 Kommentare
Gewandert sind wir im Lahn/Dill Kreis hinter Gladenbach
Gewandert sind wir im Lahn/Dill Kreis hinter Gladenbach
Heuchelheim | Durch eine wunderschöne Landschaft sind wir gewandert. Natur pur! Wälder, Hügel, Felder und Wiesen so weit das Auge reicht- übersät mit bunten Blumen. Vogelgezwitscher, blauer Himmel mit Schäfchenwolken. Eigentlich ein Augenschmaus - wenn da nicht die vielen Windräder stehen würden. Schon von weitem hörten wir diesen "surrenden Zischlaut"! Mitten im Wald waren Schneisen geschlagen und wir gingen "hautnah" an den mächtigen Säulen vorbei. Da wurden diese Töne sehr unangenehm. Dörfer waren nicht in der Nähe- Menschen konnten durch das monotone "zischen" nicht gestört werden. Aber was ist mit den Tieren im Wald, den Fledermäusen und den Vögeln? Autoren einer Studio sprechen von 250 000 getöteten Fledermäusen- die streng geschützt sind. (Quelle Wikipedia) Bedenklich sind ebenfalls die Kollisionen mit Greifvögeln. Ich persönlich habe mich noch nicht mit dem Sinn oder Unsinn dieser Stromgewinnung beschäftigt. Ich frage mich aber, warum die Standorte im Wald oder Waldrand gewählt wurden. Dänemark ist das Land mit dem größten Anteil Windkrafträdern zur Stromerzeugung. Wird Deutschland weiter ausbauen? Wenn ja, wohin? Ich war erstaunt, als ich bei Wikipedia nachgelesen haben, dass bereits 1887 der Schotte James Blyth die Beleuchtung seines Ferienhäuschens durch ein Windrad gewinnen wollte. Fortgeführt wurden die Versuche um 1900 von dem Dänen Paul la Cour. Erst nach dem 2. Weltkrieg wurde die Windenergieforschung vorangetrieben. Verstärkt ab den 70er Jahren infolge der Umweltdebatten und den Ölkrisen. Für mich eine fragliche Lösung, Teile der Natur zu zerstören, um mit dem Strom der Windkraftanlagen die Natur zu schützen.

Gewandert sind wir im Lahn/Dill Kreis hinter Gladenbach 2
Gewandert sind wir im... 
 
 
 
 
 
 

Mehr über

Windkrafträder (1)
Stöbern Sie in den Stichworten (Hilfe), um verwandte und ähnliche Beiträge zu entdecken:

Kommentare zum Beitrag

Ingrid Wittich
20.937
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 26.05.2017 um 14:03 Uhr
Ich weiß auch nicht, wohin das noch führt und welchen Nutzen es hat. Im Moment werden nahe Grünberg welche gebaut. Folge der Bauarbeiten: die Wildschweine dort im Wald sind abgewandert in Richtung Mücke und haben bereits in Gärten an Ortsausgängen gewühlt. Von dem Zimmer aus, in dem mein PC steht, sehe ich durchs Fenster seit einigen Monaten ein riesiges Windrad. Hören kann ich es zum Glück nicht, dazu ist es zu weit entfernt.
Ilse Toth
38.648
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 26.05.2017 um 14:17 Uhr
Mir tun die Bewohner der Orte leid, die belästigt werden durch diese Geräusche, die für meine Ohren sehr unangenehm waren. Wir standen direkt unter diesen Giganten. Schilder waren vor Eisbruch- einen Zaun gibt es jedoch nicht. Ich habe mir im Internet mal die Unfälle mit den Dingern angeschaut. Schrecklich!
Nicole Freeman
10.763
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 27.05.2017 um 08:10 Uhr
vorallem ist der nutzen der dinger umstritten. nur wenn genügend wind ist c.b an den küsten, wo wenig berge sind machen sie wirklich sinn. die biogasanlagen sind meiner meinung nach in unserer region sinnvoller. wetterunabhänging, mist wird genutzt.
futterabfälle können verwendet werden, genauso wie der biomüll.
neue anlagen brauchen wenig feststoffe das bedeutet weniger maisanbau für strom. die sonne wird meiner meinung nach zu wenig genutzt. dachflächen gibt es genügend. warum sind da keine anlagen drauf? solange die windräder eine gute lobby haben werden sie wohl in den wald gestellt. schade das man sich nicht die mühe macht wasser und biogas mehr zu unterstützen.
tolle anlage des wasserstroms kann man sich am edersee ansehen.
Friedel Steinmueller
3.879
Friedel Steinmueller aus Heuchelheim schrieb am 27.05.2017 um 10:17 Uhr
Diesen Ausführungen kann ich nur zustimmen!
Es ist in der Tat fragwürdig, ob die zunehmende "Bewaldung" mit diesen Giganten im Binnenland wirklich Sinn macht.
Entlang den Küstengebieten: Ok! Aber auch nur wenn das alles in einem gewissen Rahmen bleiben würde.
Aber mittlerweile scheint sich ein regelrechter Windrad-Gigantismus einzuschleichen; als Konsequenzen mit Sicherheit schlimme Folgen für unsere Umwelt und steht in keinem Verhältnis zu dem vermeintlich umweltfreundlichen? Nutzen.
Ilse Toth
38.648
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 27.05.2017 um 10:54 Uhr
Und wie mit vielen anderen "Errungenschaften" gilt nur Lobby. Natur , Tiere und auch die Störungen für Menschen rücken immer weiter in den Hintergrund.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Ilse Toth

von:  Ilse Toth

offline
Interessensgebiet: Heuchelheim
Ilse Toth
38.648
Nachricht senden
Aktuellste Beiträge des Autors:
Coronazeit und die Natur!
Der Virus hat unser Leben verändert. Wir müssen auf vieles verzichten...
Cata, ein super Familienhund!
Cat, acht Jahre jung, ist ein kleiner Podencomix von 40 cm...

Weitere Beiträge aus der Region

Lucecita die kleine Spanierin
Lucy das kleine Schildpatt-Mädchen ist am 16.05.2020 geboren. Sie ist...
Coronazeit und die Natur!
Der Virus hat unser Leben verändert. Wir müssen auf vieles verzichten...
Cata, ein super Familienhund!
Cat, acht Jahre jung, ist ein kleiner Podencomix von 40 cm...

Dieser Beitrag als Banner

Um diesen Beitrag als Banner auf deine eigene Homepage einzubinden, kopiere einfach folgenden Link und füge diesen Code in deiner Homepage ein.
Link:
Übrigens: unter "Meine Seite" findest du auch einen Banner zum Einbinden der letzten Beiträge, die du selbst verfasst hast.