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Heuchelheimer Azubis gingen beim finalen Rennen der „Hy-Tech-Challenge“ für Schunk an den Start

Heuchelheim | Schunk-Azubis starten durch

Am 20. September war es soweit – sieben Heuchelheimer Azubis gingen beim finalen Rennen der „Hy-Tech-Challenge“ für Schunk an den Start. Im Rahmen der Frankfurter Automobilmesse „Automechanika“ traten insgesamt 25 Teams mit wasserstoffbetriebenen Modellfahrzeugen gegeneinander an. Schnelligkeit bei geringem Verbrauch war das wichtigste Kriterium in diesem Wettbewerb der H2BZ-Initiative, bei dem die Schunk-Azubis den 5. Platz belegen konnten.
23 Teams aus Hessen und zwei aus weiteren Bundesländern hatten sich für die „Hy-Tech-Challenge.08“ der H2BZ-Initiative Hessens angemeldet. Die Initiative fördert die Weiterentwicklung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Ziel des Wettbewerbes war es, ein mit Wasserstoff betriebenes, ferngesteuertes Modellfahrzeug zu bauen, mit welchem die antretenden Mannschaften bei möglichst geringem Verbrauch in kürzester Zeit eine Rennstrecke überwinden mussten. Teilnehmen durften Mannschaften von Schulen, Berufsschulen, Hochschulen, Ausbildungsstätten und Unternehmen. Schunk ging mit einer siebenköpfigen Azubi-Mannschaft von Industrie-,
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Werkzeug- und Zerspanungsmechanikern sowie einem Elektroniker an den Start. Seit dem Frühsommer tüftelten die Heuchelheimer Azubis an einem eigenen Modellauto, das Energieeffizienz, Stabilität und Geschwindigkeit bestmöglich miteinander vereint. Für den ersten Platz hat das entwickelte Modell leider nicht gereicht, dennoch haben die Jungkonstrukteure allen Grund stolz auf ihre Leistung und den errungenen fünften Platz zu sein.
„Wir waren vielleicht nicht die schnellsten, aber dafür hatten wir in allen sechs Rennen einen stabilen und sparsamen Antrieb ohne einen einzigen Aussetzer“, freute sich Tobias Bittendorf, Zerspanungsmechaniker im 2. Lehrjahr bei Schunk. Den ersten Platz konnte das Team der Max-Planck-Schule aus Rüsselheim belegen.
Betreut wurden die antretenden Mannschaften von ihren Ausbildern und Lehrern. Ausbilder Jens Crombach von der Schunk-Gruppe zum Wettbewerb: „Wir waren vor allem auch daran interessiert unsere Azubis zu fordern und damit zu Höchstleistungen zu motivieren – die Arbeit mit innovativen Technologien macht ihnen nicht nur Spaß, sie lernen auch eigenständig Probleme zu lösen.“

Das finale Rennen fand im Rahmen der internationalen Fachmesse der Automobilwirtschaft „Automechanika“ in Frankfurt statt.
Unterstützt wurden die startenden Mannschaften dabei von Sponsoren aus der hessischen Wirtschaft. 24 der 25 Modellautos wurden mit Brennstoffzellen aus dem Hause Heliocentris angetrieben. Nur eine Mannschaft hatte sich für einen eigenen Verbrennungsmotor entschieden. Dieser konnte vor allem im Verbrauch jedoch nicht mit den Brennstoffzellen konkurrieren.
Kernstücke dieser Brennstoffzellen sind von der Schunk Kohlenstofftechnik GmbH entwickelte und hergestellte Bipolarplatten aus Graphit. Durch ein spezielles Verfahren können diese kostengünstig, aber dennoch mit herausragender Lebensdauer und Qualität gefertigt werden.
Die Schunk Kohlenstofftechnik GmbH ist Teil der Schunk-Gruppe, einem international agierenden Unternehmensverbund mit einem Produkt- und Leistungsspektrum in den Unternehmensbereichen Materials, Weiss Technik, Sintermetalltechnik und Sonosystems. Das 1913 gegründete Unternehmen erwirtschaftete im Jahr 2007 einen Umsatz von 780 Millionen Euro. Zur Gruppe zählen 60 operative Tochtergesellschaften. Schunk ist in 26 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit rund 7.900 Mitarbeiter.
Die H2BZ-Initiative ist ein vom hessischen Wirtschaftsministerium unterstütztes Netzwerk hessischer Unternehmen, Hochschulen und Institutionen zur Förderung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.

 
 
 

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