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Die Zeit drängt

Endlich ! Eine haben wir schon. Aber es sind noch viele.
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Heuchelheim | Die Tage werden wieder länger, die ersten Schneeglöckchen und Winterlinge blühen, nun dauert es nicht mehr lange, dann sind sie wieder da, die vielen Katzenbabys. Doch leider handelt es sich dabei meistens um unerwünschten Katzennachwuchs. Die seit Jahren hohe Katzenpopulation nimmt ständig zu, alle Tierheime und Tierschutzvereine in Deutschland sind mittlerweile ganzjährig überlastet. Viele Katzenwelpen müssen in Tierheimen ihr Dasein fristen. Hunderttausende ungewollter Katzen werden in jedem Jahr geboren um zu sterben. Um dieses Leid und Elend zu verhindern, gilt es den unnötigen Nachwuchs durch eine rechtzeitige Kastration zu vermeiden. Daher ist es höchste Zeit, die Jungkatzen aus dem letzten Jahr kastrieren zu lassen. Das heißt aber auch für die Katzenschützer, dringend notwendige Kastrationsaktionen verwildert Katzen durchzuführen. So hat Katzenreich e.V. aktuell eine größere Katzenpopulation, die in einer Kreisgemeinde in einem Pferdeunterstand lebt, eingefangen und kastrieren lassen. Der eigentlich dafür zuständige Tierschutzverein hat trotz mehrfacher Bitten von Katzenfreunden jede Hilfe
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verweigert. Zweckgebundene Spenden für den Verein Katzenreich e.V. haben es ermöglicht, dass alle Katzen kastriert werden konnten. Mehrere noch nicht ausgewilderte Katzen wurden aufgenommen und sollen nach einer angemessenen Zeit vermittelt werden. Katzenreich e.V. appelliert an alle Katzenhalter, ihre noch nicht kastrierten Katzen jetzt unfruchtbar machen zu lassen. Weiterhin ist es wichtig – falls kein Besitzer ausfindig gemacht werden kann - zugelaufene Katzen gleich zu melden, denn leider geschieht dies meistens erst, wenn ein Wurf aus anfangs niedlichen kleinen Kätzchen dem neuen 'Halter' über den Kopf zu wachsen droht. Da noch weitere Kastrationsaktionen anstehen, aber der Topf mit zweckgebundenen Spenden fast leer ist, benötigt Katzenreich e.V. dringend Spenden.

www.katzenreich.net
Spendenkonto: Volksbank Heuchelheim eG, Konto-Nr. 200053651, BLZ 51361021
IBAN: DE64 5136 1021 0200 053651 BIC: GENODE51HHE

Endlich ! Eine haben wir schon. Aber es sind noch viele.
Endlich ! Eine haben wir... 
In diesen Boxen schlafen die Katzen nach dem Eingriff bis sie wieder fit sind und zürück können
In diesen Boxen schlafen... 
Jetzt ist es soweit. Sie können wieder zurück
Jetzt ist es soweit. Sie... 
Schnell wieder heraus
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Drei auf einen Streich
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So, die letzte Box ist auch leer 1
So, die letzte Box ist... 

Kommentare zum Beitrag

Karsten Brunda
379
Karsten Brunda aus Lich schrieb am 22.02.2015 um 17:19 Uhr
Ob zugelaufen, herrenlose oder Fundtiere. Dort war es dringend notwendig dem Elend ein Ende zu machen und zu helfen anstatt ewig zu diskutieren wer für die Kastrationsaktion zuständig ist.
Angelika Petri
1.831
Angelika Petri aus Mücke schrieb am 22.02.2015 um 18:24 Uhr
Immer wieder toll zu lesen wenn verantwortungsbewußte Tierschützer und meist auch selbst Halter zugreifen und unbürokratisch helfen der Katzenpopulation Herr zu werden.
ich hab hier auch einen zwar einem Reitstall zugehörigen MITESSER vor meiner Tür, der ist allerdings auf meine Anfrage dort, nicht kastriert obwohl schon 4! also in der Blüte seines Lebens.Dementsprechend verhält er sich auch, er markiert nach jedem Fressen. ich vermute Merlin "mag" ihn nicht weil er eben nicht kastriert ist...
bisher konnte ich die Besitzerin noch nicht dazu überreden...
es macht mich immer wieder traurig wenn ich diese Haltung gerade diesem Thema gegenüber sehe...
Ilona Kreiling
2.348
Ilona Kreiling aus Heuchelheim schrieb am 22.02.2015 um 19:00 Uhr
Bei einem zweistelligen Katzenbestand wie hier ist es ein langwieriges und mühsames Unterfangen bis alle Katzen eingefangen sind. Besonders bei den Letzten braucht man viel Geduld und Ausdauer. Auch die Kosten sind natürlich sehr hoch, zumal die meisten Katzen weiblich waren.
Sabine Manuela Kuhl
242
Sabine Manuela Kuhl aus Gießen schrieb am 22.02.2015 um 19:06 Uhr
Schon traurig, einen Reitstall unterhalten und bewirtschaften und zu geizig und ignorant um 60 Euro in den Kater zu investieren.....
Birgit Hofmann-Scharf
10.321
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 22.02.2015 um 19:14 Uhr
...."Tierschutzverein hat trotz mehrfacher Bitten von Katzenfreunden jede Hilfe verweigert" -
Das kann ich absolut nicht verstehen, nehmen die dann lieber den daraus resultierenden kranken und unterernährten Katzennachwuchs auf ????
Ilse Toth
37.433
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 22.02.2015 um 19:18 Uhr
Ein großes Lob an Euch! Kastrieren, kastrieren und nochmals kastrieren! Wir sind auch gerade dabei, ca. 30 Katzen auf einem Bauernhof kastrieren zu lassen. An dieser Stelle ein groooooooßes Lob an die Fänger dieser Katzen. Eine aufwendige und nervenaufreibende Aktion- bei Wind und Wetter!
Ich appeliere an alle Tierfeunde, dem Verein Katzenreich eine Spende zukommen zu lassen, denn gerade die kleinen Vereine sind finaziell völlig überlastet. Jeder Euro hilft! Frau Kreiling, setzen Sie bitte die Kontonummer Ihres Vereins unter den Artikel. Tierschutz geht uns alle an! Bin ich richtig informiert, dass die Katzen in der Nähe von Lich sind? Hat man dort nicht geholfen? Jetzt gehen ja so tolle Vorschläge von Politikern durch den Tierschutzverteiler, dass herrenlose Katzen und Hunde "Wildtiere" sind. Das heißt, die dürfen erschossen werden. Da wird es doch hoffentlich keinen Tierschutzverein geben, der diese Meinung teilt? Verwilderte Katzen sind keine Wildkatzen, sondern Abkömmlinge gewissenloser Menschen, die ihr Haustier Katze unkastriert ausgesetzt haben. Leider gibt es auch noch immer Landwirte, die glauben, kastrierte Katzen fangen keine Mäuse. Ein unendliches Thema! Gut, dass Sie es angeschnitten haben, Frau Gottschald.
Birgit Hofmann-Scharf
10.321
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 22.02.2015 um 19:24 Uhr
Gute Idee, die Kontonummer von "Katzenreich e.V. " bekannt zu geben !!!
Ich bin gerne dabei, die notwendigen Kastrationen finanziell etwas zu unterstützen.
Irmtraut Gottschald
7.393
Irmtraut Gottschald aus Heuchelheim schrieb am 22.02.2015 um 19:31 Uhr
Ich wollte nicht so "Mit der Tür ins Haus fallen". Aber wenn ihr meint.
Ilona Kreiling
2.348
Ilona Kreiling aus Heuchelheim schrieb am 22.02.2015 um 19:36 Uhr
Sie sind richtig informiert Frau Toth. Wir sind an keine Verträge mit irgendwelchen Gemeinden gebunden und helfen da, wo Not ist. Da wird nicht lange diskutiert. In der Zeit kann man schon ein paar Katzen eingefangen haben :-)
Ilse Toth
37.433
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 22.02.2015 um 20:25 Uhr
Ich denke noch oft an früher! Das gab es nie im Tierheim Giessen. Es wurde geholfen, wo Not am Mann ist, wie sie sagen. Inzwischen sind rote Linien gezogen. Die Tiere, die außerhalb dieser Linie sitzen, hätte verloren, wenn es nicht die Orgas und Vereine gäbe, denen die Tiere am Herzen liegen und nicht die Grenzen. Wenige Menschen haben viel Unheil angerichtet. Aber wir schauen nach vorne, Ärmel hoch und weiter marschieren !
Carmen Gerlach
720
Carmen Gerlach aus Biebertal schrieb am 22.02.2015 um 20:45 Uhr
Ich in froh, dem Katzenreich anzugehören, dessen Einstellung so ist wie sie ist....ich bin ja noch nicht so lange dabei und dachte seinerzeit ich höre nicht richtig, dass Tierschutzvereine "Grenzen" ziehen.......wir zum Glück nicht....Die oben beschriebende Kastrationsaktion war einfach klasse...es müßte nur noch viel viel mehr hier ringsum passieren...vor allem in den Köpfen der Menschen!
Ilse Toth
37.433
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 22.02.2015 um 21:11 Uhr
Hallo Frau Gerlach, ein einziger Verein hat angefangen Grenzen zu ziehen. Aber es sind genug Tierschützer, die das tun, was sie sich zur Aufgabe gemacht haben- Tieren zu helfen.
Jutta Skroch
13.527
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 22.02.2015 um 21:59 Uhr
@Ilse, das ist das allerletzte, was Politiker da bringen, sie wollen keine Verantwortung dafür übernehmen - sprich finanzielle Mittel dafür aufwenden, ob es bedeutet, dass sie erschossen werden dürfen, kann ich mir nicht vorstellen, denn Schwäne etc. sind auch Wildtiere, trotzdem darf nicht auf sie geballert werden.
Nicole Freeman
10.321
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 23.02.2015 um 08:06 Uhr
Der Schwan gehoert zum jagbaren Wild Leider. Er wird nur nicht mehr so bejagt weil er nicht mehr auf unserer Speisekarte steht. Ja in altenn Kochbuechern findet man Schwan in Weinsosse. Gruselig.
Gestern kam ein Bericht im Tv indem sich ein Jaeger ueber die neuankommlinge Wolf geaergert hat. Das Tier ist immer schneller als er und er muss doch die Gastro beleifern und seine Pacht fuer die Jagt zahlen zu koennen. Da bekomm ich das Kotzen. Genauso die Aussage der Schaeferin. Wenn ich weiss das der Wolf meine Herde als Futterspender entdeckt hat dann lass ich die Herde verdammt noch mal nicht am gleichen Ort. Da muss ich mich nicht wundern wenn ein Tag spaeter wieder Schafe gerissen sind. Oder kann es sein das ein gerissenes Schaf mehr Geld bringt. Ein Herdenschutzhund und oder Schafe Nachts in den Stall wuerde Helfen aber nein der boese Wolf. Da bekommt man nur die Motten!
Sabine Manuela Kuhl
242
Sabine Manuela Kuhl aus Gießen schrieb am 24.02.2015 um 14:17 Uhr
Huhu Frau Gottschald, leider konnte ich - trotz eifrigen Suchens - die Kontonummer Ihres Vereins nicht finden........
Kommando zurück, bin fündig geworden, Brille putzen hilft :-)
Birgit Hofmann-Scharf
10.321
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 24.02.2015 um 19:27 Uhr
Frau Kuhl, mir erging es wie Ihnen:
Erst beim 3. Aufruf dieses Beitrags fand ich die Bankverbindung - eben Brille geputzt ;-
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Irmtraut Gottschald

von:  Irmtraut Gottschald

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