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Gießener Landesgartenschau besser als ihr Ruf

Senioren aus den Grünberger Ortsteilen besuchen die Gießener Landesgartenschau
Senioren aus den Grünberger Ortsteilen besuchen die Gießener Landesgartenschau
Grünberg | Nachdem der Grünberger Seniorenbeirat in der Presse zum Besuch der Landesgartenschau in Gießen am 1. August eingeladen hatte, musste die Organisatorin Marlene Queckbörner schon sehr bald einen Anmeldestopp verkünden, da der bestellte Bus bis auf den letzten Platz schnell ausgebucht war.

In Gießen bei strahlendem Wetter angekommen, wurde das obligatorische Gruppenfoto gemacht und im Anschluss besichtigten die Senioren in kleinen Gruppen die Gartenschau.
Besonders gefielen die Sitzgelegenheiten der Gießener Partnerstädte, die man an diesem Tag gut nutzen konnte, da die Gartenschau nicht überfüllt war und man in Ruhe alles besichtigen und ausprobieren konnte.
Neben der Lichtkirche kam der an diesem Tag ausgestellte Messestand der Landfrauen sehr gut an. Hoch interessant waren deren Verkostungen, die aus überreifen Lebensmitteln hergestellt waren, die bei den meisten Menschen eigentlich (verfrüht) in der Biotonne landen würden.

Bei einer gemeinsamen Kaffeepause am Teich-Bistro kam man zu dem Schluss, dass die Gartenschau auch einen weiteren Besuch wert sei. Einige der Senioren waren auch nicht zum ersten Mal zu Gast bei dieser Veranstaltung. Allerdings gab es unter den Senioren auch fleissige Landesgartenschaubesucher anderer Austragungsstädte , die als schöner empfunden wurden als die Landesgartenschau in Gießen.

Nach einem langen und schönen Tag wurde gegen 18 Uhr die Heimfahrt angetreten.

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Kommentare zum Beitrag

Margrit Jacobsen
8.826
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 10.08.2014 um 16:01 Uhr
Schön, auch mal keine Kritik zu lesen.
Christian Momberger
11.092
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 10.08.2014 um 16:12 Uhr
"Allerdings gab es unter den Senioren auch fleissige Gartenschaubesucher anderer Austragungsstädte , die als schöner empfunden wurden als die Landesgartenschau in Gießen."

Interessant, Davon hatte ich auch schon gehört.
Birgit Hofmann-Scharf
10.191
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 10.08.2014 um 16:21 Uhr
"Allerdings gab es unter den Senioren auch fleissige Gartenschaubesucher anderer Austragungsstädte , die als schöner empfunden wurden als die Landesgartenschau in Gießen."
Frau Amheiter, danke für Ihre ehrlichen Worte Ihres Schlusssatzes.

Wie Christian, ist mir das von LaGa-Befürwortern ebenfalls schon zugetragen worden.
H. Peter Herold
26.993
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 10.08.2014 um 16:23 Uhr
Gartenschaubesucher anderer Austragungsstädte , die als schöner empfunden wurden als die Landesgartenschau in Gießen.
Alles in allem ein ehrlicher Beitrag. Keine Kritik, aber ehrlich
Margrit Jacobsen
8.826
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 10.08.2014 um 17:33 Uhr
Genau, Peter, so habe ich das auch gemeint. Und, vielleicht findet man die "eigene" Gartenschau immer schöner, also die, die man schon fast vergessen hat.
H. Peter Herold
26.993
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 10.08.2014 um 17:37 Uhr
Da sollte man immer ehrlich zu sich und anderen sein
Margrit Jacobsen
8.826
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 10.08.2014 um 17:59 Uhr
Ich glaube, Peter, es liegt in der Natur des Menschen, "das früher" besser in Erinnerung zu haben. Schau mal, gibt einen neuen, ganz anderen Gartentreff, eben eingestellt.
Christian Momberger
11.092
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 10.08.2014 um 18:02 Uhr
Ich glaube es geht hier nicht um frühere LaGa's in Hessen, sondern um Vergleiche zu anderen, ebenfalls 2014 in Deutschland stattfindenden Gartenschauen, so z.B. Deggendorf, Papenburg, Schwäbisch Gmünd, etc.
Anne Arnheiter
219
Anne Arnheiter aus Grünberg schrieb am 10.08.2014 um 18:07 Uhr
Herr Momberger, es ging im Vergleich um andere Landesgartenschauen.

Insgesamt fanden alle Senioren die Gießener Gartenschau toll und den Besuch als sehr lohnenswert - ein weiterer Besuch wurde von den meisten sogar in Erwägung gezogen.
Christian Momberger
11.092
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 10.08.2014 um 18:20 Uhr
"Herr Momberger, es ging im Vergleich um andere Landesgartenschauen."

Schon klar! Nur um welche anderen, das war doch hier die Frage? Ging es z.B. um Bad Nauheim 2010 oder Bad Wildungen 2006 oder aber z.B. um Deggendorf 2014 oder Schwäbisch Gemünd 2014. Das war hier die von mir aufgeworfene/diskutierte Frage.

Ich bestreite ja gar nicht, dass es viele gibt, die de LaGa in Gießen ganz gut finden. Aber einige haben doch gesagt, selbst wenn Gießen ok ist, anderswo war es viel besser. ;-)
Klaus Stadler
5.165
Klaus Stadler aus Reiskirchen schrieb am 10.08.2014 um 18:30 Uhr
Ich hatte 29 ehemalige Klassenkameraden aus Nordbaden ( Heidelberg) hier auf der LGS zu Besuch. Alle fanden die Landesgartenschau toll und natürlich auch die Mittelhessische Landschaft.
Anne Arnheiter
219
Anne Arnheiter aus Grünberg schrieb am 10.08.2014 um 18:37 Uhr
DAS ist IHRE Interpretation, Herr Momberger und dabei spielt es - meiner Ansicht nach - keine Rolle welche Landesgartenschauen von den Besuchern miteinander verglichen wurden.

Innerhalb von nicht mal 2 Stunden haben rund 80 Menschen den Artikel angeklickt und Kommentare geschrieben...regt zum Nachdenken an.
Dachte sogar schon daran, die Überrschrift zu ändern.
Oder hätte ich doch etwas Negatives berichten sollen (obwohl es bei diesem Besuch nichts Negatives gab), damit die Kritiker der Landesgartenschau sich in ihren Aussagen bestätigt fühlen?

Schon alleine das Wort "Landesgartenschau" scheint sofort zu regen Kommentaren zu führen.....natürlich auch zu sehr netten Kommentaren....vielen Dank an dieser Stelle.

Vielleicht hilft es manchmal, Dinge einfach (nur) zu lesen ohne (falsche) Interpretationen folgen zu lassen ? ;-)
Margrit Jacobsen
8.826
Margrit Jacobsen aus Laubach schrieb am 10.08.2014 um 18:45 Uhr
Ich denke auch, wir sollten es nun so belassen und nicht in Hin- und Her-Kommentare verfallen. Ich kenne viele BR, die sich gar nicht trauen, zuzugeben auf der LaGa gewesen zu sein und es ihnen zudem noch gefallen hat.
Christian Momberger
11.092
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 10.08.2014 um 18:52 Uhr
Einen letzten Satz doch noch: Darum geht es nicht Herr Stadler bzw. Frau Arnheiter! Ich finde Ihren Bericht völlig ok und jeder darf ruhig auch sagen, wenn er was gut findet, ebenso wie Kritik erlaubt ist. Ich bin immer an ehrlichen und offenen Meinungen interessiert und finde es gut, wenn Leute Sie hier und anderswo äußern.

Ich fand nur Ihren oben von mir zitierten Satz sehr interessant und mich hätte eben mal genauer interessiert, wie der gemeint ist, bzw. welche LaGa's dabei miteinander verglichen werden. Nur weil andere besser sind heißt es ja nicht, dass Gießen schlecht sein muss. Aber scheinbar wollen Sie meine Frage nicht verstehen. Schade!
Birgit Hofmann-Scharf
10.191
Birgit Hofmann-Scharf aus Gießen schrieb am 10.08.2014 um 20:08 Uhr
Da es hier nur um die Sache : "Schön " / " Attraktiv " geht,
darf bitte nicht vergessen werden, wie viele Opfer dafür gebracht werden mussten und noch werden .
Diese alle nun ein x-es Mal aufzuzählen, ist mir zu müßig - da eine laaaange Liste !
Klaus Stadler
5.165
Klaus Stadler aus Reiskirchen schrieb am 11.08.2014 um 00:05 Uhr
Hallo Herr Momberger waren sie schon in Zülpich oder Schwäbisch Gemünd? Da ich aus Baden stamme und mich etwas in Schwaben auskenne muß ich ihen sagen,daß im Umkreis von Gemünd von der Infrastrucktur her andere Voraussetzungen gegeben sind. Der Ballungsraum Stuttgart-Ludwigsburg mit großen Unternehmen hat auch von der Bevölkerungsdichte mehr zu bieten,wie der Raum Giessen-Wetzlar.Und Schwäbisch Gemünd und seine Gartenschau profitieren davon. Hätte Giessen soviel innerhalb der Stadt getan wie in Gemünd,die BI wäre auf die Barikaden gegangen. Die Bürger dort stehen hinter diesem Projekt.
Christian Momberger
11.092
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 11.08.2014 um 01:01 Uhr
Dass die Bürger dort hinter dem Projekt stehen habe ich schon gehört. Und wenn man es schafft, die Bürger mitzunehmen, etwas zu tun, was im Sinne der Bürger ist, dann ist das toll und Begrüßenswert. Ich bin kein grundsätzlich Gegner, sondern nur ein Kritiker der LaGa so wie sie jetzt gekommen ist. Wenn in Schwäbisch Hall viel mehr und vor allem Nachhaltiger und ökologischer Investiert wurde und deutlich was für die Stadtentwicklung getan wurde, ist das doch zu begrüßen. Aber genau das ist in Gießen eben nicht passiert. In Schwäbisch Gemünd wurden wie ich gelesen habe z.B. Es wurden 1.000 Bäume neu gepflanzt und 30.000 Stauden gesetzt, aber nur sehr wenig abgeholzt. Und ich meine auch mitbekommen zu haben, das dort auch Brachflächen umgenutzt/aufgewertet und für als LaGa -Gelände verwendet wurden. in Gießen hat man jedoch ein bestehendes Naherholungsgebiet und keine der vielen vorhandenen Brachflächen genommen. Ich sage ja nicht, dass alles schlecht ist und dass auch nicht das ein oder andere gute gemacht wurde, aber in Toto überwiegt bei mir eben die Kritik, das Negative.

Und was das Thema Bevölkerungszahlen anbelangt, so leben in Gießen 75.000 Menschen und im LK Gießen rund 253.000 Menschen. In Schwäbisch Hall sind es 37.000 Einwohner, im Landkreis 186.000. Der Regierungsbezirk Stuttgart hat deutlich mehr Einwohner als Mitelhessen, das stimmt. Aber von Sttutgart Schwäbisch Hall sind es 55 km und Gießen nach FFM auch nur 68 km, also unwesentlich weiter. Auch in Gießen könnte mehr los sein und müssten nicht mangels Massen an Zuschauer zwei der drei Eingänge vorzeitig geschlossen werden.

Aber da ich noch auf keiner anderen war würde mich es ja eben mal interessieren, wie Sie oder Ihre Gäste eben Gießen im Vergleich zu den anderen Schauen 2014 einstufen.
H. Peter Herold
26.993
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 11.08.2014 um 03:56 Uhr
Ich kenne nur zwei Schauen aus grauer Vorzeit. 50iger Jahre in Stuttgart und 80iger in München. Letztere war und ist ein Investition in die Zukunft geworden, denn dort wurde den Bürgern im Westen der Stadt ein dem Englischen Garten fast vergleichbares Gelände geboten und da war vorher nichts. An der LaGa habe ich von Anfang an immer nur auf die Kosten hingewiesen und dass dazu Geld ausgegeben wurde, das jetzt die Bürger der Stadt aufbringen müssen. Insbesondere der Unsinn mit der Verfüllung der Unterführung hat mich sehr geärgert. Dieser Tage stand ich dort an der Ampel so lange, da wäre ich durch die Unterführung lange auf der anderen Seite gewesen, ohne die Abgase und den Lärm der Fahrzeuge oben.
Klaus Stadler
5.165
Klaus Stadler aus Reiskirchen schrieb am 11.08.2014 um 13:43 Uhr
Hallo Frau Back,da ich aus der Region Heidelberg - Mannheim stamme war es für mich einfach nach 3 Minuten Fußweg in die Straßenbahn zu steigen und innerhalb einer halben Stunde in Heidelberg zu sein. Das Angebot öffentlicher Verkehrsmittel ist im Kreis Gießen bescheiden. Alleine am frühen Morgen an meinen Arbeitsplatz ( US-Depot ) zu kommen war mit den Öffentlichen eine Weltreise. Mit dem Auto war ich in 10 Minuten da.
H. Peter Herold
26.993
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 11.08.2014 um 16:54 Uhr
Das lieber Herr Stadler wird Frau Back als passionierte Radlerin sicher so nicht akzeptieren.
Christian Momberger
11.092
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 11.08.2014 um 22:38 Uhr
Naja, das macht schon Sinn Frau Back. Durch die Ampel an der die Autos anhalten müssen, entstehen zusätzliche bzw. mehr Abgabe und Feinstaub, wie wenn die Autos immer frei durchfahren könnten. Und die Fußgänger müssten bei einer Unterführung/anderen Art der Queerung ohne Ampel nicht warten und die Abgase dann nicht so lange einatmen.

Ansonsten sehe ich das durchaus wie Herr Stadler. Der ÖPNV in Gießen und Umland könnte noch besser sein, dann würde ihn auch (noch) mehr Nutzen.
Christian Momberger
11.092
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 11.08.2014 um 23:01 Uhr
Wir drehen uns im Kreis: Sie wollen partout alle Autos aus Gießen verbannen, egal ob das wirklich geht/sinnvoll/machbar wäre und ich sehe das eben wie Herr Stadler, dass leider viele nicht auf das Kfz verzichten können in unserer Gesellschaft, selbst wenn sie wollten. Ich wäre ja bereit weniger Auto zu fahren, wenn ich wüsste, das was ich mache bekäme ich so genauso gut, schnell, bequem auch mit dem ÖPNV hin. Nicht jeder ist ein begeisterter Fahrradfahrer wie sie, der pedantisch jeden vom Autofahren abbringen will.
H. Peter Herold
26.993
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 12.08.2014 um 09:01 Uhr
umbequem ? Andere aber anmachen wenn sie sich mal vertippen oder nicht so gut Deutsch schreiben
H. Peter Herold
26.993
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 12.08.2014 um 13:56 Uhr
Ich wollte Ihnen die Gelegenheit für einen Returnpunkt geben und siehe, Sie haben Ihre Chance genutzt. Habe nichts anderes erwartet. Kennen Sie eigentlich den Pawlowschen Hund? So kommen Sie mir manchmal auch vor, siehe https://www.uni-due.de/edit/lp/behavior/pawlow.htm
und gleich werden wir wieder den Reflex auslösen;-))
Dagmar Simons
141
Dagmar Simons aus Gießen schrieb am 12.08.2014 um 16:30 Uhr
Frau Back, schade dass es hier keinen "gefällt mir"-Button gibt. Den würden Sie jetzt wieder bekommen.
Was den Autoverkehr betrifft: Ich stimme Ihnen auch hier zu. Man kann gerade in Gießen sehr viel ohne Auto erledigen. Ich fahre fast nur noch mit dem Rad, selbst größere Einkäufe kann ich damit erledigen. Der Bus fährt hier alle 15 Minuten in die Stadt, und das Auto nutze ich eigentlich nur noch für Großeinkäufe. Es war eine Umstellung, hat mich ein wenig Überwindung gekostet, aber es geht. Natürlich ist es völlig vermessen zu glauben, dass man den Autoverkehr komplett aus der Stadt verbannen kann. Schön wäre es trotzdem.
H. Peter Herold
26.993
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 12.08.2014 um 17:46 Uhr
Wie würden dann all die Versorgungsgüter in die Stadt kommen? Sind das keine Autos die das ermöglichen. Die ganze Diskussion bewegt sich doch seit Jahren im Kreis. Keine Autos wurde für Deutschland eine Lawine von Arbeitslosen lostreten. Die ganze Infrastruktur Deutschlands würde zusammenbrechen und es würde keine Maut mehr eingenommen werden können. Ach ja, dann brauchen wir ja auch keine Straßen mehr. Ungeteerte Feldwege würden fürs Radfahren ja genügen.
Traumtänzer allesamt die so was befürworten.
Karl-Ludwig Büttel
3.568
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 12.08.2014 um 21:54 Uhr
Früher dachte ich auch so wie Herr Herold. Ich habe in einer Diskussion sogar mal den gleichen Begriff mit dem Traumtänzer benutzt. Mittlerweile habe ich mich bemüht dazu zu lernen. Es ist tatsächlich nicht Unmöglich den Autoverkehr in den Innenstädten auf ein erforderliches Minimum ja wenn die Infrastruktur stimmt sogar ganz aus den Innenstädten zu verbannen. Beispiele gibt es schon. Von einer Apokalypse habe ich auch nichts bemerkt.
In Frankfurt im Außendienst verzichte ich ganz auf ein Auto. Der ÖPNV ist genügend. In den Außenbezirken laufe ich halt ein paar Meter was nicht Schaden kann.
Auf dem Land ist man leider noch immer auf ein Auto angewiesen. Eine Reduzierung der PKW wäre bei einem vernünftigen Ausbau des ÖPNV auch hier sicherlich in einem begrenzten Maße möglich.
Ich fahre gerne Auto sehr gerne sogar, ich sehe aber die Notwendigkeit sich für die Zukunft auf andere Möglichkeiten einzustellen.
Natürlich hat Herr Herold nicht Unrecht, wenn er die Autoindustrie als großen Arbeitgeber anführt. Die Geschichte hat uns aber gezeigt, dass Veränderungen wenn man denn will durchaus im machbaren sind. Man denke nur an die Zeiten den Industriellen Revolution. Alleine die Entwicklung der letzten 150 Jahre zeigt doch was alles möglich ist und doch immer als Unmöglich bezeichnet wurde. Das der Prozess nicht von heute auf morgen geht dürfte auch den bezeichneten Traumtänzer klar sein. Ein Umdenken ist notwendig, da stimme ich Ihnen zu Frau Back so kann es nicht noch auf Jahre weiter gehen.

Zum Ausgangsbeitrag. Der Beitrag findet meine Zustimmung uns entspricht auch meinem erlebten Frau Arnheiter besonders finde ich die Überschrift sehr gelungen.
Christian Momberger
11.092
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 12.08.2014 um 22:38 Uhr
Ja sicher, Veränderungen sind möglich und auch nötig, da stimme ich Herrn Büttel zu. Ebenso, dass man gerade auf dem Land immer noch das Auto braucht. Mit dem ÖPNV z.B. bin ich eben nicht in 20-25 min. von von meiner Wohnung hier in Gießen in Allendorf/Lumda.
Karl-Ludwig Büttel
3.568
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 13.08.2014 um 15:15 Uhr
Welch ein Traum Herr Müller :) Ich bin im Schnitt hin und zurück ca. 2,5 Stunden unterwegs wenn es gut läuft. Ich lebe trotzdem.
Ich finde die Forderungen mit dem Arbeitsplatz vor der Haustür genauso witzig wie die 30 Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich.
Dagmar Simons
141
Dagmar Simons aus Gießen schrieb am 13.08.2014 um 17:41 Uhr
Herr Herold, wie Frau Back schon gesagt hat, mir geht es ausschließlich um den Individualverkehr. Ich sehe zum Beispiel, wie viele Kinder hier in der Nachbarschaft täglich mit dem Auto zur Schule gefahren und abgeholt werden - bei zehn Minuten Fußweg. Oder Samstags die - nicht fußkranken - Menschen, die mit dem Auto praktisch bis auf den Wochenmarkt fahren, um zwei Pfund Kartoffeln und einen Blumenstrauß zu kaufen. DAS regt mich auf.
Christian Momberger
11.092
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 13.08.2014 um 18:23 Uhr
Ich bin hier völlig missverstanden worden! Es geht nicht um max. 25min zum Arbeitsplatz, es geht mir um den Zeitunterschied zwischen ÖPNV und PKW. ich wollte damit nur sagen, mit dem ÖPNV würde ich für die gleiche Strecke deutlich länger brauchen. Sie können auch gerne jede andere Strecke nehmen, ich denke sie werden viele, gerade auf's Land raus oder von dort in die Stadt finden, wo sie mit dem ÖPNV deutlich länger brauchen als mit dem PKW, es sei denn sie wohnen direkt am Bahnhof und arbeiten am Zielort auch direkt dort in der Nähe.
H. Peter Herold
26.993
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 13.08.2014 um 23:44 Uhr
Liebe Frau Simons, jeder soll doch so leben wie er will und kann im Rahmen des möglichen und unser Staat freut sich doch über die ganzen Steuern, die wir Kraftfahrer erbringen. Da kommt ein ganz schönes Sümmchen zusammen und damit werden dann ev. auch Fuß- und Radwege gebaut.
H. Peter Herold
26.993
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 14.08.2014 um 13:57 Uhr
Schwafel, Schwafel. Hört sich ja toll an, Ihr Kommentar. Muss ja nicht unbedingt in allem stimmen. Aber klein Nina die schnitzt sich das schon so hin, dass es für sie stimmt und jetzt mal wieder;-))
Karl-Ludwig Büttel
3.568
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 14.08.2014 um 13:57 Uhr
Ich bezahle Steuern, also darf ich machen was ich will.
Was interessieren mich die Lebensumstände der nachfolgenden Generationen ich bezahle für den Dreck den ich mache. Was für eine perfide Logik.
So egoistisch denken aber viele.
H. Peter Herold
26.993
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 14.08.2014 um 14:03 Uhr
Kann schon sein, aber ich nicht. Ich fahre wohl Auto, weil es mir Spaß macht, mich überall dahin bringt wo ich sonst Stunden unterwegs wäre und dabei bin ich noch Sponsor für Staat, Land, Komune, Wirtschaft und Arbeitsplätze.
Ist doch auch was, oder etwa nicht?
Das Leben hat wie immer zwei Seiten einer Medaille.
H. Peter Herold
26.993
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 14.08.2014 um 14:05 Uhr
Wo war denn jetzt schon wieder eine Beleidigung? Ich nehme mir nur heraus auch mal ähnlich wie Sie zu schreiben. Soll ich hier mal ihre Kommentare zum Besten geben?
H. Peter Herold
26.993
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 14.08.2014 um 14:14 Uhr
z.B. als die Meinung eines rechthaberischen Meckerfritzen!
Das ist nicht von mir. Aber lassen wir es. Sie sollen Ihr Recht haben und ich nur meine Ruhe.
Ist langsam Zeit sich um wichtigere Dinge zu kümmern.
Ingrid Wittich
20.428
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 14.08.2014 um 14:15 Uhr
Eigentlich war dies doch ein positiver Bericht über die Landesgartenschau, der kommentiert werden konnte. Sehr komisch!
H. Peter Herold
26.993
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 14.08.2014 um 14:18 Uhr
An sich ja, aber es entwickelt sich manches nicht so, wie es sein könnte.
Übrigens Deine Buchempfehlung mit dem Australischen Roman ist klasse. Ich bin gespannt wie das noch so weiterläuft. 100 Seiten habe ich schon.
Ingrid Wittich
20.428
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 14.08.2014 um 14:26 Uhr
@Peter: vielen Dank, freut mich sehr. Ich hab's halt mit Gärten. Literarisch und fotografisch zumindest ;-) Ansonsten - leider kein grüner Daumen, wie man so sagt.
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