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Grüne Utopien schaden der Stromrechnung - Al-Wazir will Naturschutz aushebeln

Grünberg | Landesverband Vernunftkraft Hessen kritisiert hessischen Wirtschaftsminister.

„Das ist Planwirtschaft pur und geht Verbrauchern wie auch Unternehmen bei der Stromrechnung an den Geldbeutel“, so bewertet Bernhard Klug, Vorsitzender des neu gegründeten Landesverbandes Vernunftkraft Hessen, der Vereinigung der hessischen Bürgerinitiativen gegen den massiven Ausbau der Windkraft, die Regierungserklärung von Wirtschaftsminister Al-Wazir.

Der Minister spreche von großen wirtschaftlichen Chancen und täusche damit die Öffentlichkeit, wenn er davon spricht, die Erneuerbaren Energien sorgten dafür, dass die Energiewende für Menschen mit kleinen Einkommen bezahlbar bleibt. Für Hartz-IV-Empfänger ist sei dies jetzt schon nicht mehr der Fall. Vielmehr verdinge sich Al-Wazir als Helfershelfer einer gigantischen Umverteilung von Kapital von unten nach oben zu Lasten der Stromkunden.

Die Energiewende entwickele sich laut Aussage Al-Wazirs zunehmend zu einem Exportschlager? Eine unglaubliche Position vor dem Hintergrund der kürzlichen Erkenntnis des Bundeswirtschaftsministers Gabriel beim Wechselrichterhersteller SMA in Kassel am 17.April 2014: Zitat “Für die meisten anderen Länder in Europa sind wir sowieso Bekloppte.“

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Denn die Wirklichkeit dieses "Exportmodells" sieht doch ernüchternd anders aus. Dank der vorrangigen Einspeisung von Wind- und Solarstrom haben wir in Deutschland immer wieder zu viel Strom. So produzierte z.B. am Ostersonntag, den 20.4.2014, Deutschland ein Überangebot an Strom, was zu einem negativen Strompreis an der Strombörse EEX in Leipzig führte. Um diesen überschüssigem Strom aus erneuerbaren Energien loszuwerden, musste der Verkäufer dem Käufer zusätzlich eine Zahlung über einhunderttausend Euro als Dank für die Stromabnahme leisten, was letztendlich zu Lasten der deutschen Stromkunden ging.

Eine vernünftige Energiepolitik wird so unmöglich Die Energiewende wird politisch als "unverzichtbar" vorgegeben. Dabei werden wissenschaftlich anerkannte Regeln der Physik und der Ökonomie einfach ausgehebelt und missachtet. Mit gerade zu abenteuerlichen Vorschlägen verniedlicht Al-Wazir das gewaltige Konfliktpotenzial von Windkraft und Natur, welches er mit so genannten intelligenten Lösungen entschärfen will. Dafür opfert er den Schutz von Mensch, Natur und Landschaftsbild auf dem Altar der "Ökoenergie"-Lobby. Schlimmer noch: Dem Klima hilft er damit nachweislich nicht. Das Fehlen von geeigneter Speichertechnologie ignoriert er völlig. Diese Landespolitik ist grob fahrlässig.

„Die Regierungserklärung ist daher eher eine Kriegserklärung an die Strukturen im Land Hessen“, kritisiert der Vorsitzende des Landesverbandes Vernunftkraft Hessen, Bernhard Klug, abschließend. „ Die Grünen und Al-Wazir stehen als Karikatur dessen da, was diese Partei einmal ausmachte und wofür sie einst gegründet wurde“.

Der Landesverband Vernunftkraft Hessen verleiht den annähernd 70 hessischen Bürgerinitiativen mehr Gewicht in der politischen Diskussion. Jede Bürgerinitiative und Interessensgemeinschaft, die sich gegen den unvernünftigen Ausbau von Windkraftanlagen wehrt, kann im neu gegründeten Landesverband Mitglied werden.

„Vernunftkraft Hessen“ vertritt die Kernpunkte der zusammengeschlossenen Bürgerinitiativen in der Landes- und Bundespolitik. Dabei soll den verantwortlichen Politikern deutlich gemacht werden, dass es eine breite Bürgerbewegung für eine vernünftige Energiepolitik gibt, getreu dem Motto des 16. Präsidenten der USA, Abraham Lincoln (1809-1865):

„Man kann alle Menschen einige Zeit hinters Licht führen und einige Menschen ewig, aber man kann nicht alle Menschen ewig hinters Licht führen“.

V.i.S.d.P. : Bernhard Klug, Schöne Aussicht 26, 34388 Trendelburg

 
 

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https://www.mittelhessen.de/lokales/region-wetzlar/weitere-berichte-re...

Kommentare zum Beitrag

Kurt Orth
216
Kurt Orth aus Laubach schrieb am 19.07.2014 um 12:54 Uhr
Waldzustandsbericht 2013

Es war das Jahr 1980, Meldungen über ein großes Waldsterben füllten die Schlagzeilen und Fernsehberichte. Innerhalb von zwanzig Jahren sei der größte Teil des deutschen Waldes abgestorben. Als Verursacher wurde einzig und alleine der Schadstoffausstoß ermittelt. Sofort wurden enorme Mengen Geld locker gemacht, um die Katastrophe abzuwenden. Schon in meinem vorletzten Buch „Die verlorene Vielfalt“ hatte ich auf die Hauptursache, nämlich den sinkenden Grundwasserspiegel hingewiesen.
Nach dem das Waldsterben genügend ausgeschlachtet war, wurde eine neue Katastrophe gebraucht. Findige Wissenschaftler ließen nicht lange darauf warten und präsentierten uns ein sich ständig vergrößerndes Ozonloch. Würde nicht sofort gegen gesteuert, wäre die starke Zuname von Hautkrebs zu erwarten.
Und es wurde mit großem finanziellen Aufwand reagiert und die Taschen von Wirtschaft und Forschung reichlich gefüllt. Und wo ist das große Ozonloch? Ohne großen Medienrummel hat es sich von alleine geschlossen. Behauptungen, nur das sofortige Handeln habe schlimmeres verhindert, sind kompletter Unsinn. Reagiert haben lediglich ein paar Staaten in Europa.
Aber es gibt ja noch genug abzusahnen. Uns droht angeblich ein verheerender Klimawandel, zur Abwehr sind wiedereinmal enorme Summen notwendig.
Was hat es mit diesem Klimawandel auf sich? Im Laufe der Erdgeschichte gab es schon immer große Klimaschwankungen, von denen einige große Auswirkungen auf das Leben auf der Erde hatten. Im Mittelalter war es in Europa mindestens genau so warm wie jetzt. Dann folgte eine Zwischeneiszeit, die nun zu Ende geht. Also ist die Weltweite Erwärmung zum überwiegenden Teil ganz normal. Im Jahr 2006 stand ich in Libyen am ehemaligen Hafen von Leptis Magna. Hier unterhielten die Römer vor knapp zweitausend Jahren einen schwunghaften Handel. Und wo sah ich diesen Hafen? Ein ganzes Stück landeinwärts. Damals war der Meeresspiegel höher wie heute.
Dem ungeachtet hat der Mensch aber doch einen zusätzlichen Einfluss auf das Klima der Erde. Die wirkliche Ursache ist das explosive Bevölkerungswachstum. Das hatte schon in den siebziger Jahren Professor Dr. Bernhard Grzimek festgestellt und wurde von den Kirchen dafür wüst beschimpft. In der Folge dieser Überbevölkerung werden wir die Zerstörung der Regenwälder kaum verhindern können, was das für das Klima und den Sauerstoffhaushalt der Erde bedeutet, ist schwer auszumalen.
Diese Thematik wird aber kaum erörtert, zusätzliche Menschen bedeuten zusätzlichen Gewinn. Auf den wollen weder Wirtschaft noch Politik verzichten.
Was sollten wir daraus für die Zukunft lernen? Auf jeden Fall alle Horrormeldungen, egal von wem sie verbreitet werden, erst einmal kritisch sehen und die Hintergründe genau beleuchten. Wer weiß, wo wieder der große Reibach gemacht werden soll? Es ist äußerst schade, dass durch unseriöse Übertreibungen und reißerische Panikmache die Sensibilität für wirkliche Probleme schwindet.

Kurt Orth
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von:  Heiko Schmidt

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