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Imposante Burgruine Schönrain und Kloster Schönau besucht

gesehen in der Wallfahrtskircher Mariabuchen
gesehen in der Wallfahrtskircher Mariabuchen
Grünberg | Von Mariabuchen zum Kloster Schönau 18 km auf dem Fränkischen Marienweg gepilgert

Zur dritten Etappe auf dem Fränkischen Marienweg starteten 23 Pilger mit Dekan Norbert Heide an der Wallfahrtskirche Mariabuchen mit dem Lied „Pilger sind wir Menschen“. Thema des Tages und der Andacht war das „Magnificat“. Mit den Worten „Magnificat anima mea Dominum“ („Meine Seele preist den Herrn“) beginnt auf Lateinisch der Lobgesang Marias, mit dem sie nach der Ankündigung der Geburt Jesu durch den Engel Gabriel zu Besuch bei ihrer Base Elisabeth auf deren prophetischen Willkommensgruß antwortet.

Auf mit Laub bedeckten Waldwegen gelangten die Pilger vorbei an dem Ort Halsbach, der idyllisch gelegenen Karges Mühle und der Veitenmühle zur Burgruine Schönrain, die sich zwischen dem Gemündener Ortsteil Hofstetten und dem Städtchen Lohr auf einem Bergkegel inmitten dichter Waldungen erhebt. Schönrain am Main wurde um 1080 als Benediktinerkloster gegründet, im Deutschen Bauernkrieg 1525 teilweise zerstört und von den Grafen von Rieneck als Wohnschloss wieder aufgebaut. Heute brüten selten gewordene Eulen und Greifvögel in den Nischen und auf den Fenstersimsen der dem Verfall preisgegebenen Ruine. Die alten Kellergewölbe dienen verschiedenen Fledermausarten als Winterquartier.

Dem „Marienweg“ und „Mainweg-Zeichen“ folgend erreichten die Pilger die Kirche in Hofstetten; gelangten auf dem Main-Radweg nach Gemünden, überquerten die Mainbrücke und liefen entlang der Bahnlinie dem Ziel entgegen. Nur wenige Kilometer von Gemünden entfernt liegt in einem Bogen an der Saale anmutig das Kloster der Franziskanerminoriten Schönau. 1189 hatten Zisterzienserinnen hier ein Frauenkloster gegründet. Nach den Zerstörungen im Bauern- und im Markgräfler-Krieg war es aufgegeben worden. 1699 erwarb der Laienbruder Kilian Stauffer aus Würzburg das inzwischen verfallene Gebäude und begann mit dem Umbau der noch bestehenden Reste der frühgotischen Kirche in barocker Manier und dem Neu¬bau des Klosters. Bald entwickelte es sich zu einem beliebten Wallfahrtsort. Hinter dem Hochaltar befindet sich ein Mönchschor, in dem noch die frühgotische Architektur sichtbar ist.

Die nächste Etappe führt am 14. Juni 2014 von Schönau nach Rengersbrunn (ca. 19 km). Anmeldungen bis spätestens 7. Juni 2014 im Ev. Dekanat Grünberg, Renthof 13, 35305 Grünberg, Tel. 06401-227315 oder 0173-9807029.

gesehen in der Wallfahrtskircher Mariabuchen
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Ruine Schönrain
Ruine Schönrain 
Idylle am Main
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Kloster Schönau
Kloster Schönau 
Pilgergruppe vor der Ruine Schönrain
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von:  Irmgard Dechert

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Irmgard Dechert
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