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Bürgerinitiative Weickartshainer Gegenwind übergibt 1500 Unterschriften gegen Bau der Windenergieanlagen

von Heiko Schmidtam 28.02.20141126 mal gelesen2 Kommentare
v.l.n.r. Bürgermeister Frank Ide, Michael Schmidt, Achim Theiß, Dr. Jörg Neudert, Carl Bonarius
v.l.n.r. Bürgermeister Frank Ide, Michael Schmidt, Achim Theiß, Dr. Jörg Neudert, Carl Bonarius
Grünberg | Am 27. Februar hat die Bürgerinitiative Weickartshainer Gegenwind dem Bürgermeister - im Namen zahlreicher Bürger aus Grünberg und den umgebenden Orten - ca. 1500 Unterschriften gegen den Bau von Windenergieanlagen übergeben. Die Unterzeichner haben in geführten Gesprächen verschiedene Gründe für ihre Ablehnung mitgeteilt. Nicht wenige befürchten negative gesundheitliche Folgen, sei es durch Schall (Schlafstörungen usw.) oder auch durch Infraschall (Studien laufen noch, Hinweise auf gesundheitsschädliche Wirkung sind vorhanden). Viele lehnen die umfangreiche Waldrodung und Verschandelung der Landschaft ab. Die meisten zweifeln aber auch sehr stark den Sinn der bei unseren Windverhältnissen sicherlich nicht wirtschaftlichen Windenergieanlagen an.

Die Bürgerinitiative und alle unterzeichnenden Bürger der Stadt Grünberg hoffen, dass der Magistrat und die Stadtverordneten bei ihren künftigen Abstimmungen dieses Veto ihrer Wähler gebührend berücksichtigen.

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Kommentare zum Beitrag

49
Hermann Dirr aus Grünberg schrieb am 28.02.2014 um 14:15 Uhr
Danke an die BI für ihren Einsatz unsere Landschaften zu erhalten. 1500 Unterschriften sprechen eine deutliche Sprache, wobei davon ausgegangen werden muss, dass die Mehrzahl der Unterschreiber aus den betroffenen Dörfern kommt. Es wäre ein gutes Zeichen für die Bewohner der Kernstadt, sich mit den Dorfbewohnern solidarisch zu erklären. Die Stadtverantwortlichen agieren nur aus finanziellen Gründen. Landschaft, Natur und die Bevölkerung ist ihnen anscheinend egal. Von der Sinnhaftigkeit mit der unsteten Windkraft, einen Industriestaat wie Deutschland mit Strom zu versorgen, einmal ganz abgesehen. So lange es keine großtechnischen Speichermöglichkeiten gibt, deren Kosten natürlich auch dieser unsteten Stromerzeugung anzurechnen wäre, ist jede einzig "Windmühle" ein Zeichen von Dummheit und Ignoranz aller physikalischen Gesetzmäßigkeiten.
6
Jürgen Thiesen aus Gießen schrieb am 16.09.2014 um 11:59 Uhr
Hoffendlich stehen noch mehr Bürger gegen diesen Unsinn auf.
Mit jedem Onshore- Windrad erhöht sich der CO2 Ausstoss in Deutschland.
In Hessen gibt es etwa 1600 Stunden Windnutzung und für die Zeit in der kein Wind weht (>6000Std.), muss die Energie von Gas/Kohle-Kraftwerken erzeugt werden.
Dank den GRÜNEN erhöht sich somit der CO2 Ausstoss!
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