Bürgerreporter berichten aus: Grünberg | Überall | Ort wählen...

Bewilligungsbescheid für die historische Stadtmauer in Grünberg erhalten

Frau Steuernagel, Hr. Bgm. Ide, Hr. Gaul, Fr. Dr. Benak bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides auf dem Diebsturm.
Frau Steuernagel, Hr. Bgm. Ide, Hr. Gaul, Fr. Dr. Benak bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides auf dem Diebsturm.
Grünberg | Pünktlich zur Fertigstellung des durch das Landesamt für Denkmalpflege in Auftrag gegebenen Sanierungsgutachtens für die historische Grünberger Stadtmauer erhielt die Stadt Grünberg auch den Bewilligungsbescheid aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm IV des Bundes in Höhe von 75.000 Euro.
Bernhard Gaul, der die Stadtmauer auf Ihrer gesamten Länge von fast 1300 Meter untersucht hatte, stellte das Ergebnis dem Bürgermeister Frank Ide, Frau Dr. Katharina Benak vom Landesamt für Denkmalpflege, Barbara Steuernagel von der Denkmalpflege des Landkreises Gießen, Bauamtsleiterin Bärbel Lotz und Bauamtsmitarbeiter Peter Hess in der vergangenen Woche vor.
Auch wenn die Stadtmauer in einigen Bereichen bereits große Schäden aufweist, die eine schnelle Sanierung erforderlich machen, ist als weiteres wichtiges Ergebnis festzuhalten, dass in vielen Bereichen eine regelmäßige Pflege der Eigentümer Stadt und Privatpersonen schon weitere Schäden deutlich verringern kann. Fast 45% stehen auf Privatgrundstücken und befinden sich somit auch im Eigentum der privaten Grundstücksbesitzer. Eine der ersten wichtigen Sofortmaßnahmen ist das Entfernen von Bewuchs an der Mauer. Efeu und kleine Pflanzen können einfach abgerissen werden, kleine herauswachsende Bäume sollen zunächst bündig mit der Mauer abgesägt werden.
Der Umfang der geschätzten Sanierungskosten zeigt die Notwendigkeit, aber auch die Langfristigkeit der Maßnahme. Für die Beseitigung sämtlicher Schäden und der notwendigen Sanierung schätzt der Gutachter die Summe auf über 2 Millionen Euro.
„Dies ist finanziell nur über einen langen Zeitraum gestreckt zu schaffen“, betonte Bürgermeister Frank Ide und hofft natürlich auf weitere Fördermittel in den nächsten Jahren. Als erste große Maßnahme wird aber der Aufbau der eingestürzten Mauer am Kleinkinderspielplatz unterhalb des Winterplatzes im Brunnental begonnen. Das Bauamt der Stadt ist zuversichtlich, dass der Spielplatz dann endlich im kommenden Frühjahr wieder genutzt werden kann.
Frau Dr. Benak und Frau Steuernagel betonten besonders die Wichtigkeit der Mauersanierung am Grünberger Wahrzeichen, dem Diebsturm. Auf der einen Seite geht es um die Verkehrssicherung für Besucher unterhalb des Turmes, andererseits kann durch eine frühzeitige Sanierung noch höhere Kosten eingespart werden.
Der besondere Dank aller Anwesenden ging an den heimischen Bundestagsabgeordneten Rüdiger Veit, der sich besonders für die Fördermittel einsetzte, jedoch leider bei der Übergabe terminlich verhindert war.

Dies könnte Sie zum Thema auch interessieren

Rettet die Alte Post!!
Für den Erhalt und Ankauf der alten Post in Gießen durch die Stadt...
Und weiter geht die Show „Alte Post“
Und weiter geht die Show „Alte Post“ Die Alte Post dümpelt immer...
Der Schlachthof um 1910
Gebäude mit Geschichte- Der Schlachthof Giessen
Der Alte Schlachthof in Gießen bekommt neues Leben eingehaucht. Das...
Schrittweises Sanieren mit System: Einsparungen und mehr Komfort sind das Ergebnis!
» Sinnvolle schrittweise Sanierung « Ein Vortrag im HENEF
- Weniger Verbrauch, mehr Komfort - Der Vortrag findet statt am...
Innen dämmen ist die bauphysikalische Königsklasse der Dämmungen - flexibel und effektiv. Will jedoch gut geplant sein.
Richtiges Innen dämmen – ein Vortrag im HENEF -Fachgerechtes, wohngesundes Sanieren-
Der Vortrag findet statt am Donnerstag, den 23. November 2017 um...

Kommentare zum Beitrag

Nicole Freeman
8.797
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 30.08.2013 um 07:26 Uhr
sehr schoen ! An der alten Mauer ist immerhin noch was los. Gerade am Diebsturm wo der Fussweg zur Grundschule direkt an der Stadtmauer verlaeuft und auf der anderen seite der Mauer immer wieder Veranstaltungen sind waere es doch Schade wenn da jemand zu Schaden kommt. Vorallem kann man in Gruenberg sehen wie eine Stadt gewachsen ist. Die Stadt hat sich nicht nur eine Mauer geleistet. Insgesammt hat Gruenberg 3 Mauerringe in die Gebaut wurde. Natuerlich sind die jetzt auch zu klein . Gruenberg hatte die groesste Wachstumsphase wohl im spaeten Mittelalter. Die Stadtfuehrung lohnt sich mit zu machen !
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) aus Stadt und Land

von:  aus Stadt und Land

offline
Interessensgebiet: Gießen
26.816
Nachricht senden
Aktuellste Beiträge des Autors:
Freuen Sie sich auf zahlreiche Aussteller.
Gewerbeausstellung Lahnau am 23. und 24. September: Die Attraktion für Jung bis Alt
Wenn zahlreiche Unternehmen in Waldgirmes ihre Zelte aufschlagen,...
Auch beim BAUHAUS Kids Cup 2016 kämpften die jungen Talente um jeden Ball.
Sei dabei beim größten Jugendturnier der Region
Fußball ist Dein Leben? Du kickst auf dem Pausenhof, in der Freizeit...

Weitere Beiträge aus der Region

MGV Lardenbach/Klein-Eichen resümiert das Jahr 2017
Am 9. März 2018 findet die seinerzeit aus Termingründen verlegte...
Die diesjährigen Schauspieler der Theatergruppe Stockhausen freuen sich schon jetzt auf ihre beiden Auftritte im März
Ist Stockhausen UFO gefährdet?
Der langen Tradition folgt auch in diesem Jahr wieder die...
Orgelvesper in Gonterskirchen
Orgelvesper am 25.02.2018 „In einer fernen Zeit gehst du nach...

Dieser Beitrag als Banner

Um diesen Beitrag als Banner auf deine eigene Homepage einzubinden, kopiere einfach folgenden Link und füge diesen Code in deiner Homepage ein.
Link:
Übrigens: unter "Meine Seite" findest du auch einen Banner zum Einbinden der letzten Beiträge, die du selbst verfasst hast.