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Junge Union Grünberg diskutiert in Beltershain zum Thema Frauenquote: Nicht die Quote ist entscheidend, sondern die Qualifikation der Mitarbeiter!

v.l. Alica Bender, Anna Lena Küchenthal und Marcel Schlosser (alle aus Beltershain)
v.l. Alica Bender, Anna Lena Küchenthal und Marcel Schlosser (alle aus Beltershain)
Grünberg | „Die JU steht fest zur Gleichberechtigung, allerdings dürfen wir erfolgreiche Frauen nicht als 'Quotenfrauen' stigmatisieren, was zwangsläufige Folge einer Frauenquote ist“ so der Stadtverbandsvorsitzende der Jungen Union Grünberg Marcel Schlosser.

Ergänzend dazu erklärte die Beisitzerin des JU Stadtverbandes Alica Bender: „In unseren Augen ist nicht die Quote eines Geschlechtes für den Erfolg der Unternehmen entscheidend, sondern das Engagement, die Qualifikation und die Leistung der einzelnen Mitarbeiter – egal welchen Geschlechts“.

Qualität und Leistung müssen vor der Quote stehen

Die meisten Frauen wollen sich nicht dem Vorwurf ausgesetzt sehen, nur durch eine Quote eine bestimmte Position erlangt zu haben. „Qualität und Leistung müssen vor der Quote stehen. Eine fest vorgeschriebene Quote wäre ein Eingriff des Staates in die Freiheit der Unternehmen. Sie müssen selbst entscheiden, wen sie an der Spitze ihres Vorstandes oder Aufsichtsrats sehen wollen. Wir sprechen uns klar gegen eine starre Frauenquote aus, die Unternehmen müssen sich selbst verpflichten“, so die stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende der Jungen Union Grünberg, Anna Lena Küchenthal abschließend.

Weitere Informationen im Internet

Mehr Informationen bezüglich unserer politischen Standpunkte, sowie Kontakt-möglichkeiten und bei Interesse an der Teilnahme an politischen Diskussionen finden sich im Internet unter der Adresse: www.ju-gruenberg.de

v.l. Alica Bender, Anna Lena Küchenthal und Marcel Schlosser (alle aus Beltershain)
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Die Junge Union Grünberg zum Thema Frauenquote
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Kommentare zum Beitrag

Harald Herrmann
482
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 16.05.2013 um 22:18 Uhr
Ich denke mal, dass sich das Thema Frauenquote auf ganz natürlichem Weg von selbst erledigen könnte, denn in der jungen sowie der heranwachsenden Generation haben die Frauen un d Mädchen die "Jungs" schon ein wenig "abgehängt" …

http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article1945181/Warum-Jungen-es-in-der-Schule-schwerer-haben.html
Peter Herold
26.769
Peter Herold aus Gießen schrieb am 17.05.2013 um 00:05 Uhr
Was nützt einer Frau ihre Qualifikation wenn ein Personalchef sie nicht einstellt und dann im Unternehmen auch fördert.
Harald Herrmann
482
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 17.05.2013 um 08:22 Uhr
Herr Herold,

ich denke, wir reden von verschiedenen Generationen …

Ich zeige auf, dass die Entwicklung auch ohne Frauenquote auf mehr Frauen in Führungspositionen hinausläuft, wenn auch erst in ein, zwei Generationen …
Peter Herold
26.769
Peter Herold aus Gießen schrieb am 17.05.2013 um 10:51 Uhr
Das erleben wir beide nicht mehr;-))
Stefan Walther
4.306
Stefan Walther aus Linden schrieb am 17.05.2013 um 15:10 Uhr
Es lebe das freie Unternehmertum! Ist ja schon peinlich genug wenn man denkt bei Frauenrechten, Gleichberechtigung und gleichen Chancen gehe es um Führungspositionen in Betrieben ( Hauptsache 50 % Frauen in Führungspositionen, dann ist die Welt in Ordnung... ), aber dann auch noch das freie Unternehmertum über die Interessen von Beschäftigten ( egal ob Männlein oder Weiblein ) zu stellen... na ja, man könnte auch sagen: wenigstens sind sie ehrlich die Leute von der Jungen Union, soll ja keiner denken es gehe ihnen um die abhängig Beschäftigten....
Harald Herrmann
482
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 17.05.2013 um 16:10 Uhr
Nun, Herr Walther, da werfen sie den jungen Leuten etwas vor, etwas zu artikulieren, was von der "großen Politik" genauso vorgegeben wird, unter anderem auch von Seiten der "linken" Parteien.
Die "Frauenquote“ soll doch am ehesten an den Spitzen erfüllt werden, egal, ob Politik, Unternehmertum, Arbeitnehmervertretungen usw.
Aus diesem Satz …
"Ergänzend dazu erklärte die Beisitzerin des JU Stadtverbandes Alica Bender: „In unseren Augen ist nicht die Quote eines Geschlechtes für den Erfolg der Unternehmen entscheidend, sondern das Engagement, die Qualifikation und die Leistung der einzelnen Mitarbeiter – egal welchen Geschlechts“ …"
… abzuleiten, dass …
"Ist ja schon peinlich genug wenn man denkt bei Frauenrechten, Gleichberechtigung und gleichen Chancen gehe es um Führungspositionen in Betrieben ( Hauptsache 50 % Frauen in Führungspositionen, dann ist die Welt in Ordnung... ), aber dann auch noch das freie Unternehmertum über die Interessen von Beschäftigten ( egal ob Männlein oder Weiblein ) zu stellen …"
… den UnternehmerInnen alles unter der Führungsspitze und dem alleinigen Erfolg und der Gewinnmaxuimierung egal ist, das wird doch mit der Einbeziehung aller Mitarbeiter in diesem Satz der Alica Bender > "sondern das Engagement, die Qualifikation und die Leistung der einzelnen Mitarbeiter – egal welchen Geschlechts" < genau anders dargestellt!

Natürlich steht Gewinnmaximierung bei Firmen ganz oben, wer das als Firmeninhaber verneint macht sich unglaubwürdig oder gar lächerlich …

Und nein, ich gehöre nicht dazu und ich finde manche Firmengebaren fast kriminell, aber man kann nicht alle und jeden über einen Kamm scheren, der am rechten Rand alles herausfiltert und auf der linken Seite nichts Wesentliches!

Wie ich eingangs schrieb, in einigen Jahren/Jahrzehnten werden die jetzigen Jungs nach der Männerquote schreien …
Stefan Walther
4.306
Stefan Walther aus Linden schrieb am 17.05.2013 um 21:29 Uhr
Nun, Herr Herrmann, ich weiss ja nicht woher Sie diese Infos haben, aber eines steht fest, z.B. in allen ver.di Gremien ( wenn Sie von Arbeitnehmer / Interessenvertretungen reden ) gilt eine Frauenquote. Ob das nun sinnvoll ist, darüber lässt sich sicher trefflich streiten, aber mit Führungsebenen hat das nicht das Geringste zu tun.
Ich bin zwar in keiner Partei, aber soweit mir bekannt, hält die Partei Die LInke von dieser Schein-Debatte "Frauenqoten in Führungspositionen" überhaupt nichts, denn dies hat mit Frauenrechten ( s.o. ) nichts zu tun.
Wen Sie sonst noch als "linke" Parteien ansehen, das weiss ich allerdings nicht.
Ja sicher, alles aus Sicht "der Firmeninhaber", nicht anderes wollte ich zum Ausdruck bringen, Sie bestätigen hier meine Einschätzung zur Jungen Union, der Unternehmer und sein Profit, das ist das was für die JU im Mittelpunkt steht. Was Sie jetzt mit dem "rechten und linken Rand" aussagen wollen, das entzieht sich meiner Kenntnis, hier geht es um Frauenquoten in Führungspositionen, Sinn oder Unsinn, um Unternehmerinteressen und Interessen von Frauen und abhängig Beschäftigten...
Harald Herrmann
482
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 18.05.2013 um 12:38 Uhr
Das mit dem Rechten und dem linken Rand eines Kammes, was da unverständlich sein soll, das ist mir wiederum unverständlich:

die Aussage etwas krasser:

Wenn man in den Krümeln sucht, dann findet man immer noch etwas, was man kritisieren kann …

Wie ich schon schrieb, es gibt genug im Unternehmertum, was man zu Recht kritisieren kann und muss, aber es trifft immer noch der Spruch zu:

"Manche Leute halten den Unternehmer für einen räudigen Wolf, den man totschlagen müsse. Andere sehen in ihm eine Kuh, die man ununterbrochen melken könne. Nur wenige erkennen in ihm das Pferd, das den Karren zieht."

Sir Winston Churchill
britischer Politiker und Schriftsteller (1874 - 1965)
Stefan Walther
4.306
Stefan Walther aus Linden schrieb am 18.05.2013 um 15:50 Uhr
Sir Winston Churchill? Er möge in Frieden ruhen, nur sein Geschwätz kümmert mich - und die, die den Karren wirklich ziehen - herzlich wenig!

Etwas krasser? ( und da braucht man keinesfalls in den Krümeln suchen ) = ohne Unternehmer ginge es auch, ohne Arbeiter jedoch nicht.
Harald Herrmann
482
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 18.05.2013 um 18:53 Uhr
Stefan Walther aus Linden schrieb "… ohne Unternehmer ginge es auch, ohne Arbeiter jedoch nicht."

Also, Krieg den Palästen, auf die Barrikaden?

Nun hat die Geschichte - um an diesen Schlachtruf der französischen Revolution anzuknüpfen - gezeigt, dass bisher alle vom Volk ausgehenden Umwälzungen daran scheiterten, dass sich neue Oberschichten bildeten und diese - das ist die erschreckendste Erkenntnis - in Brutalität und Knechtung des eigenen Volkes den vorherigen Machthabern keinesfalls nachstanden, sondern in diesen Sparten sogar überholten, während der wirtschaftliche Zweig nicht so recht blühen wollte …

Während die "Gutmenschen" für Erneuerungen kämpfen sind in zweiter und dritter Linie schon die Egoisten dabei, die Rangstufen zu erklimmen und gehen dabei nicht gerade zimperlich vor!
Stefan Walther
4.306
Stefan Walther aus Linden schrieb am 18.05.2013 um 23:12 Uhr
Sie antworten zwar selten auf Fragen, das ist etwas was bei mir dazu führt, dass ich ne Diskussion schnell verlasse Herr Herrmann, sei`s drum, also zum Beispiel kennen Sie also doch keine linke Partei, die denkt mit einer Frauenquote in Führungsebenen sei irgendetwas für die Gleichberechtigung der Frauen getan, gut, dann sind wir uns da einig.
Sie haben ein seltsames Geschichtsbild - aus meiner Sicht - Herr Herrmann, das wäre aber ein anderes Thema... nur wenn man heute in die Welt schaut, muss nicht unbedingt Bangladesch sein, gehört aber auch dazu, wie eine Krise die andere jagt, oder ist es immer noch die selbe?, wie Profit auf Kosten der Umwelt gemacht wird, Fracking ist hier ein neues Zauberwort.... da kann man schon staunen, dass Sie hierzu gar nichts sagen. Und was Sie an dem Spruch von Churchill gut und richtig finden, das haben Sie bisher nicht erklärt, oder sollte es nur mal ein Spruch sein?
Sie sollten darüber nachdenken bevor Sie solche Begriffe wie "Gutmenschen" gebrauchen Herr Herrmann, man könnte Sie schnell in eine Ecke stellen in die Sie wahrscheinlich nicht gestellt werden wollen!?
Sie scheinen ja ein großer Kenner der Geschichte zu sein, nehmen wir ein einziges Beispiel, das zaristische Russland und die damit verbundenen Leiden des Volkes, und die Situation für das Volk nach der Revolution. Wenn Sie dann immer noch behaupten es wäre dem Volk unter dem Zaren besser ergangen, dann weiss ich wirklich nicht woher Sie Ihre Kenntnisse beziehen... mit der Frauenquote in Arbeitnehmer-Vertretungen lagen Sie auch schon ziemlich daneben, macht ja nix, einfach ein neues Thema, hat zwar nix mehr mit dem Beitrag zu tun, was soll`s...
nebenbei, wie sind denn bisher überholte Gesellschaftssysteme von neuen abgelöst worden? was ist besser, aus Fehlern lernen und die Konsequenzen daraus ziehen oder krampfhaft am Alten festhalten?
Harald Herrmann
482
Harald Herrmann aus Mücke schrieb am 19.05.2013 um 15:23 Uhr
So,

ich habe jetzt die Kommentare mehrmals überlesen und klinke mich jetzt bewußt hier aus, mit Leuten, die konsequent die Kommentare anderer verdrehen dirkutiere ich nicht weiter …
Stefan Walther
4.306
Stefan Walther aus Linden schrieb am 19.05.2013 um 16:43 Uhr
Na dann, schöne Feiertage noch!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Marcel Schlosser

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