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Grünberg als Modellkommune im Projekt „Ehrenamt sicher in die Zukunft“ ausgewählt

Grünberg | Grünberg wurde als Modellkommune im Projekt „Ehrenamt sicher in die Zukunft – Ehrenamtliche Vereinsvorstände und Führungskräfte im ländlichen Raum gewinnen und halten“ ausgewählt. „Die Bewerbung der Stadt Grünberg mit ihrem lebendigen Vereinsleben hat mich besonders überzeugt“, sagte der Chef der Hessischen Staatskanzlei und Vorstandsvorsitzende der Landesstiftung „Miteinander in Hessen“, Staatsminister Axel Wintermeyer. „Die Stadt Grünberg beteiligt sich an dem Modellprojekt, weil wir der Auffassung sind, dass in unseren Vereinen die entscheidenden Impulse für ehrenamtliche Arbeit gesetzt werden. Im Rahmen des Modellprojekts wollen wir den Vereinen und den Vereinsvorständen Hilfestellung für die Zukunft geben“, ergänzte Bürgermeister Frank Ide.
„Vereine sind eine wesentliche Säule des gesellschaftlichen Lebens und Zusammenhalts“, so Wintermeyer. Insbesondere im ländlichen Raum finde das bürgerschaftliche Engagement überwiegend in der traditionell geprägten Vereinslandschaft statt. Es werde für die Vereine
jedoch zunehmend schwieriger, Leitungs- und Führungspositionen zu besetzen. Der
demografische Wandel
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Vereine (80)Ehrenamt (185)
spiele dabei ebenso eine Rolle wie die Konkurrenz attraktiver Freizeitangebote. „Damit die Menschen sich weiterhin in ihren Gemeinden wohlfühlen und am Gemeindeleben teilhaben, muss dieser schleichende Prozess gestoppt werden“, unterstrich Wintermeyer. Deshalb habe die Landesstiftung „Miteinander in Hessen“ gemeinsam mit der LandesEhrenamtsagentur Hessen das Modellprojekt „Ehrenamt sicher in die Zukunft“ entwickelt. Vorbild sei dabei das Programm „Engagement braucht Leadership“ der Robert Bosch Stiftung, das sich allerdings in der laufenden Modellphase auf Großstädte beziehe. „In Hessen hingegen wollen wir ländlichen Regionen dabei helfen, Vereinsvorstände beispielgebend fit für die Zukunft zu machen“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Landesstiftung, Staatsminister Wintermeyer.
Bei der Auswahl der Modellkommunen waren neben der Landesstiftung „Miteinander in Hessen“ die LandesEhrenamtsagentur Hessen als Projektpartner sowie die Robert Bosch Stiftung und der Hessische Städte- und Gemeindebund beteiligt. Von den zahlreichen Bewerbungen wurden folgende Kommunen ausgewählt, die nach Ansicht der Experten geeignet sind, modellhafte Ergebnisse zu erzielen:
Grünberg, Landkreis Gießen
Eltville, Landkreis Rheingau-Taunus
Großalmerode, Landkreis Werra-Meißner
Wanfried, Landkreis Werra-Meißner
Eschwege, Landkreis Werra-Meißner
Usingen, Hochtaunuskreis
Gudensberg, Schwalm-Eder-Kreis
Ronshausen, Landkreis Hersfeld-Rotenburg
Die Gemeinden aus dem Werra-Meißner-Kreis arbeiten interkommunal zusammen. Es wurden somit 6 Projektstandorte mit 8 Kommunen ausgewählt. Jede teilnehmende Kommune erhält eine Förderung von bis zu 4.000 Euro jeweils für die Jahre 2013 und 2014. Die interkommunal zusammenarbeitenden Kommunen erhalten gemeinsam bis zu 8000 Euro im Jahr.

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