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Umweltministerin Lucia Puttrich: „Imkerei leistet entscheidenden Beitrag für die Gesellschaft“

Grünberg | Landwirtschaftsministerin Puttrich hat am Sonntag in Grünberg die Arbeit der hessischen Imker gewürdigt und dem Landesverband zum 50jährigen Bestehen gratuliert. „Der Imkerei kommt eine herausragende Bedeutung für eine nachhaltige Nahrungs­mittelproduktion zu“, erklärte sie. Im Rahmen des Imkertages zeichnete Ministerin Puttrich auch drei erfolgreiche Vereine im Bereich der Imker-Nachwuchsarbeit aus: den Bienenzuchtverein Obertaunus, den Kreisimkerverein Fritzlar-Homberg und den Bienenzuchtverein Bensheim und Umgebung 1861. „Bereits seit 2009 würdigt die hessische Landesregierung die erfolg­reichsten Vereine im Bereich Nachwuchsarbeit für Imkerei. Zudem fördern wir die Arbeit der hessischen Imker mit jährlich rund 200.000 Euro aus Landes- und EU-Mitteln“, sagte Ministerin Puttrich.
Dank der engagierten Nachwuchsarbeit der Imkervereine konnten im vergangenen Jahr 650 neue Imkerinnen und Imker für dieses Hobby begeistert werden. Damit ist die Zahl aktiver Imkerinnen und Imker in Hessen auf etwa 8.000 angewachsen, die knapp 50.000 Bienenvölker betreuen. Besonders erfreulich ist die steigende Zahl der Frauen,
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die sich vermehrt für diese Freizeitbeschäftigung begeistern. „Die Vereine unterstützen die Nachwuchsimker vor Ort durch fachliche Beratung und finanzielle Mittel. Nur so kann die Bienenzucht in Hessen dauerhaft erhalten bleiben“, so die Umweltministerin.
50.000 Bienenvölker in Hessen leisten einen wichtigen Beitrag für Landwirtschaft und Gartenbau, aber auch für den Naturschutz und die Erhaltung der Artenvielfalt. Dabei geht es nicht nur um die Produktion hochwertigen und naturreinen Honigs, sondern auch um die Bestäubungsleistung von Honigbienen und Wildbienen.
„Nach wissenschaftlichen Untersuchungen beträgt der ökonomische Wert der Bestäubung in Deutschland etwa 2,5 Milliarden Euro“, zitierte Puttrich eine Studie der Universität Hohenheim. Neben den klassischen Bestäubungspflanzen wie Obstbäume und Beeren tragen Biene durch die Bestäubung von Wildpflanzen, die wiederum Nahrung zahlreicher wildlebender Tiere sind, auch zur Vielfalt der Natur bei.
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Kommentare zum Beitrag

Werner Döring
2.239
Werner Döring aus Gießen schrieb am 18.03.2013 um 19:24 Uhr
Ein seltsamer Bericht, in dem Jakob Rühl, Grünberg (Mitbegründer des hessischen Imkerverbandes) mit keinem Wort erwähnt wurde, obwohl er vom Vorsitzenden besonders geehrt wurde. Hier wird nur die Frau Ministerin erwähnt. Die Pioniere der hessischen Imkerei werden vergessen.
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