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Land Hessen wirbt für mehr Kindertagesmütter und -väter- Ausstellung im Grünberger Rathaus informiert

Peter Klug (Bürgermeister Laubach), Elke Bär (Oberhessischen Diakonie-Zentrum Laubach), Frank Ide (Bürgermeister Grünberg), Julia Schulz (Hessisches) KinderTagespflegeBüro) und Gundula Nagel (Karl-Kübel-Stiftung) eröffnen die Ausstellung-links nach rechts
Peter Klug (Bürgermeister Laubach), Elke Bär (Oberhessischen Diakonie-Zentrum Laubach), Frank Ide (Bürgermeister Grünberg), Julia Schulz (Hessisches) KinderTagespflegeBüro) und Gundula Nagel (Karl-Kübel-Stiftung) eröffnen die Ausstellung-links nach rechts
Grünberg | Vom 22. Februar bis 9. März 2013 gastiert im Foyer des Grünberger Rathauses die informative Wanderausstellung „Bildungsort Kindertagespflege: von Anfang an familiär, verlässlich, professionell- Tagesmütter und Tagesväter gestalten die Zukunft“.
Die Ausstellung wurde gemeinsam vom Hessischen Sozialministerium, der Karl-Kübel-Stiftung für Kind und Familie und dem Hessischen KinderTagespflegeBüro entwickelt.
Sie richtet sich an alle, die mit der Kindertagespflege zu tun haben oder sich dafür interessieren, beispielsweise an Eltern die sich über diese individuelle und familienähnlichste Betreuungsform informieren wollen und -nicht zuletzt- an Personen, die sich in Zukunft beruflich in der Kindertagespflege engagieren möchten. Derzeit sind in Hessen rund 3.100 Tagespflegepersonen- 3.015 Tagesmütter und 77 Tagesväter- tätig. Sie betreuen über 9.500 Kinder, davon 7.000 Kleinkinder unter drei Jahren. Der Bedarf steigt stetig. Es bietet sich daher eine interessante berufliche Perspektive für Menschen mit pädagogischem Geschick.

Julia Schulz vom Hessischen KinderTagespflegeBüro führte durch die Ausstellungseröffnung
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und gab mit Gundula Nagel von der Karl-Kübel-Stiftung, Elke Bär vom Oberhessischen Diakonie-Zentrum Johann-Friedrich-Stift Laubach und einigen engagierten Tagesmüttern und Vertreterinnen von Kindertagesstätten Einblick in die anspruchsvolle pädagogische Tätigkeit der Kindertagespflege.

Sonja Hermann-Israel etwa ist seit 2003 als Tagesmutter tätig. Sie berichtete, dass sich die Arbeit und die Rahmenbedingungen in den letzten Jahren stark verändert haben. „Früher war man ganz auf sich allein gestellt“, so Hermann-Israel. Nun gäbe es Ansprechpartner und Netzwerke. Kinderpflegepersonen und Kindertagesstätten würden miteinander kooperieren und sich bei Bedarf stützend zum Wohle des Kindes unter die Arme greifen, etwa im Krankheitsfall einer Pflegemutter. Während zu Beginn ihrer Tätigkeit vor rund 10 Jahren meist zweijährige Kinder für zwei oder drei Vormittage wöchentlich von ihr betreut wurden, sind die Kleinen heute meist 5 Tage in der Woche bei ihr. Zudem kommen die Kinder heute “liegend und gehen laufend“. Die Jüngsten kommen bereits mit 7 Monaten in die Tagespflege und verlassen diese mit drei Jahren mit dem Wechsel in den Kindergarten.

Grünbergs Bürgermeister Frank Ide sieht als Grund dieser Entwicklung den höheren
Julia Schulz (rechts) vom Hessischen KinderTagespflegeBüro führt durch die Ausstellungseröffnung
Julia Schulz (rechts) vom Hessischen KinderTagespflegeBüro führt durch die Ausstellungseröffnung
Stellenwert des Berufs in der heutigen Zeit. Er selbst sei als Kind noch einfach mit seiner Mutter an die Arbeit gegangen und dort quasi „nebenbei“ mit betreut worden. Dies sei so heute nicht mehr möglich. Zudem fielen Großeltern oft als Betreuungspersonen weg. Die Kommune könne den Betreuungsbedarf mit Kindertagesstätten alleine nicht mehr decken. Tageseltern seien daher keine Konkurrenz zur herkömmlichen Kindertagesstätte, sondern eine sinnvolle Ergänzung.

Umfangreiche Informationen zur Kindertagespflege, von finanziellen und rechtlichen Fragen bis hin zu Qualifizierungsangeboten für potentielle Tagespflegepersonen, findet man in den in der Ausstellung erhältlichen Broschüren und auf den Seiten des Hessischen KinderTagespflegeBüros www.hktb.de, des Hessischen Sozialministeriums www.kindertagespflege-hessen.de und der Karl-Kübel-Stiftung www.kkstiftung.de

Peter Klug (Bürgermeister Laubach), Elke Bär (Oberhessischen Diakonie-Zentrum Laubach), Frank Ide (Bürgermeister Grünberg), Julia Schulz (Hessisches) KinderTagespflegeBüro) und Gundula Nagel (Karl-Kübel-Stiftung) eröffnen die Ausstellung-links nach rechts
Peter Klug... 
Julia Schulz (rechts) vom Hessischen KinderTagespflegeBüro führt durch die Ausstellungseröffnung
Julia Schulz (rechts)... 
Julia Schulz (links) vom Hessischen KinderTagespflegeBüro mit Tagesmüttern und Kita-Vertreterinnen
Julia Schulz (links) vom... 
 
 
 
Peter Klug (Bürgermeister Laubach), Elke Bär (Oberhessischen Diakonie-Zentrum Laubach), Frank Ide (Bürgermeister Grünberg), Julia Schulz (Hessisches) KinderTagespflegeBüro) und Gundula Nagel (Karl-Kübel-Stiftung) eröffnen die Ausstellung-links nach rechts
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