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Laubach und Grünberg schließen Städtebaulichen Vertrag über gemeinsamen Windpark

Hans-Georg Teubner-Damster, Peter Klug, Frank Ide und Thomas Kreuder bei der Vertragsunterzeichnung (von links nach rechts). Im Hintergrund Dr. Claus Brodersen.
Hans-Georg Teubner-Damster, Peter Klug, Frank Ide und Thomas Kreuder bei der Vertragsunterzeichnung (von links nach rechts). Im Hintergrund Dr. Claus Brodersen.
Grünberg | „Mit der Energiewende ist es wie mit dem Mobilfunk. Jeder möchte mobil telefonieren, aber keiner will einen Sendemast vor seiner Tür haben“, brachte Laubachs Bürgermeister Peter Klug das vielerorts herrschende Dilemma mit dem sauberen Strom auf den Punkt. Die Kommunen Laubach und Grünberg gehen jedoch mit gutem Beispiel voran. Am vergangenen Donnerstag unterzeichneten Peter Klug und sein Amtskollege aus Grünberg Frank Ide, gemeinsam mit ihren Ersten Stadträten Hans-Georg Teubner-Damster und Thomas Kreude, einen Städtebaulichen Vertrag für das Projekt Windpark Laubach-Grünberg im Beisein von Dr. Claus Brodersen, Geschäftsführer der iTerraWind GmbH & Co.
Ziel des interkommunalen Projektes ist der Bau eines Windparks mit fünf bis acht Windrädern zwischen dem Laubacher Ortsteil Lauter, Weickartshain und Grünberg. Für die Planung und Durchführung des Baues ist die Firma iTerraWind, die auch bereits den Windpark in Rabenau gebaut hat, verantwortlich. Mit iTerraWind hat man sich für eine Firma aus der Region entschieden, sodass, so Klug, „das Geld im Landkreis bleibt“.
Für das Projekt sind zahlreiche öffentlich-rechtliche Bestimmungen wie Schallschutz, Belastung der Zufahrtswege, die Entfernung zu Siedlungsgebieten und Umweltschutzvorgaben zu berücksichtigen. Im Frühjahr und Herbst 2013 etwa werden umfassende ornithologische Untersuchungen durchgeführt.
Bisher ist die Zustimmung in der Bevölkerung und in den politischen Lagern sehr gut, berichteten die Bürgermeister. Wie in Rabenau ist auch für den Windpark Laubach-Grünberg geplant die Bürger mit einzubeziehen, und ihnen Miteigentümerschaften anzubieten.
Brodersen hofft, dass der Windpark, sollte der Teilplan Energie des Regionalplans rechtzeitig genehmigt werden, schon Ende 2014- Anfang 2015 ans Netz gehen kann.

Hans-Georg Teubner-Damster, Peter Klug, Frank Ide und Thomas Kreuder bei der Vertragsunterzeichnung (von links nach rechts). Im Hintergrund Dr. Claus Brodersen.
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Peter Klug, Dr. Claus Brodersen und Frank Ide  (von links nach rechts)
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von:  Christiane Kowollik

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Christiane Kowollik
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