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Kloster Weltenburg besucht und Donaudurchbruch mit dem Schiff passsiert

Die Radler vor dem Kloster Weltenburg
Die Radler vor dem Kloster Weltenburg
Grünberg | Donau-Radtour - In fünf Tagen 310 km von Donauwörth nach Passau zurückgelegt

Nach der Radtour an der jungen Donau von Donaueschingen nach Donauwörth im letzten Jahr lud Dekan Norbert Heide nun zur Fortsetzung der Tour ein. In einem Kleinbus mit Anhänger, der alle Fahrräder transportierte, und mit dem Quer-Durchs-Land-Ticket in der Bahn erreichten 23 Radler aus Grünberg und Umgebung Donauwörth.

Nachdem der erste Plattfuß von „guten Geistern“ schnell behoben und die kleinen Hügel am Anfang der Strecke überwunden waren, bewältigte die Gruppe auf dem idyllischen Weg an der Donau am ersten Tag 40 km. In Neuburg wurden alle mit einem deftigen Essen verwöhnt.

„Freude wäre die beste Medizin für mich!“ Aber so leicht ist das nicht in die Tat umzusetzen. 11 Monate – 45 Wochen – 335 Tage Arbeit, Engagement in verschiedenen Bereichen, Auskommen mit Vorgesetzten und Kollegen. Die Hektik des Alltags und die täglichen Belastungen lassen uns nicht so schnell los. Mit diesen Worten von Dekan Heide starteten die Radfahrer am zweiten Tag. In Ingolstadt wurden das Liebfrauenmünster und das Franziskanerkloster besucht. Das Tagesziel Neustadt war nachmittags erreicht. Hier konnten die Radler bei herrlichem Sommerwetter das Abendessen im Biergarten genießen.
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Kloster Weltenburg (1)Donaudurchbruch (2)Donau-Radtour (1)Dekan Norbert Heide (170)
Nach einer kurzen Andacht in der Kirche von Neustadt startete man zum ältesten Kloster Bayerns, der Benediktinerabtei Weltenburg, das 610 nach Christus gegründet wurde. Zwischen Weltenburg und Kelheim bot sich ein besonderes Naturschauspiel: der Donaudurchbruch. Durch ein sechs Kilometer langes Tal, gesäumt von fast 100 Meter hohen weißen Felsen zwängt sich die Donau durch den fränkischen Jura. Diese Strecke wurde auf dem Wasserweg zurückgelegt.
Regensburg mit seinen mittelalterlichen Gebäuden, der Steinernen Brücke (älteste Brücke Deutschlands) und der ältesten Bratwurstbraterei luden zum Verweilen ein. Majestätisch ragen die Türme des Domes St. Peter in den Himmel. Steht man vor dem Wahrzeichen von Regensburg, spürt man die Größe und Erhabenheit des Domes. Man taucht ein in eine ganz eigene Atmosphäre und ist überwältigt von der Schönheit, Größe und dem unglaublichen Licht, das durch die leuchtenden gotischen Glasfenster fällt.
Bei Dauerregen musste am nächsten Tag die Strecke von 90 km, von Regensburg nach Deggendorf, dem Tor zum Bayrischen Wald, bewältigt werden, aber auch das konnte
Donaudurchbruch bei Kelheim
Donaudurchbruch bei Kelheim
den Radlern die gute Laune nicht vermiesen. Die Drei-Flüsse-Stadt Passau, auch „Venedig des Nordens“ genannt, war Ziel der Radtour. „350 Jahre Barockstadt Passau“ wurde anlässlich des verheerenden Brandes, der vor 350 Jahren den Großteil der Stadt zerstört hatte, gefeiert. Zum Wiederaufbau holte man italienische Architekten, Bildhauer, Stuckateure und Maler; und die verliehen der Drei-Flüsse-Stadt ihr südländisches Flair. Aus drei Himmelsrichtungen kommen am Passauer Dreiflüsse-Eck drei Flüsse an: von Norden die Ilz, von Westen die Donau und von Süden der Inn. Von hier geht es vereint unter dem Namen Donau in die vierte Himmelsrichtung nach Osten weiter.
Mit einem Riesenfeuerwerk ging am Abend nicht nur das Fest in Passau zu Ende, sondern auch die von Dekan Norbert Heide sehr gut organisierte Radtour an der schönen Donau. Tägliche kurze Andachten, ausgiebiges Frühstück, Etappen zwischen 40 und 90 km auf dem Donauradweg und jeden Abend für diese Region typisches leckeres Essen. Ein herzliches Dankeschön geht auch an Roland Heide, der nicht nur das Gepäck transportierte und Plattfüße reparierte, sondern auch die „Genuss-Radler“, die die Strecken auch mal abkürzten, ans Etappenziel brachte.
Zur Erinnerung erhielten alle Teilnehmer eine Flasche Schwarzbier und einen Likör aus dem Weltenburger Klosterladen. Alle Radler freuen sich auf die Fortsetzung der Tour im nächsten Jahr.

Die Radler vor dem Kloster Weltenburg
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Donaudurchbruch bei Kelheim
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Passau
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