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Aktion "Leuchtpol": Vorschulkinder aus Grünberg erkunden Wasserwerk

Die Vorschulkinder im Wasserwerk.
Die Vorschulkinder im Wasserwerk.
Grünberg | Wie kommt das Wasser aus dem Hahn? Wozu kann man Wasser verwenden? Wie fühlt sich Wasser an? Fragen über Fragen, die sich die Kindergartenkinder des Kindergartens Rondell in Grünberg in den letzten Wochen stellten und beantwortet bekamen. Unterstützung erfuhren die Erzieherinnen um Kindergartenleiterin Marita Keller von „Leuchtpol“. Die gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung von Umweltbildung im Elementarbereich mbH ist ein bundesweites Bildungsprojekt mit Hauptsitz in Frankfurt am Main. Jedes Jahr trägt die Gesellschaft einen Wettbewerb rund um die Themen Energie und Umwelt aus. In diesem Jahr heißt es „Kitas geht raus – und macht was draus!“ – Ein Aktionstag in Stadt und Gemeinde.

„Die Idee fanden wir klasse“, berichtet Marita Keller und weiter: „Wir experimentieren gerne mit unseren Kindern, die haben viel Spaß daran, alltägliches unter die Lupe zu nehmen. Da war es keine Frage, dass wir mitmachen.“ Begeistern für den Aktionstag konnten sie auch Frau Maier, die Umweltberaterin der Stadt Grünberg.
Der Aktionstag mit Frau Maier ist ein Teil eines längeren Projekts, das bereits seit einigen Wochen in
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der Kita läuft. Unter dem Motto „Ein Tropfen Wasser oder mehr? Wir lernen das Element Wasser kennen.“ Wurde vor einigen Wochen eine neue Forscherecke mit allen Kindern eingerichtet. In diesem „Labor“ können die Kinder experimentieren und entdecken und es gibt immer wechselnde Themen. Die Vorschulkinder treffen sich zusätzlich zwei Mal in der Woche, um dieses Projekt dem Alter entsprechend zu vertiefen. Die Themen sind u.a. Wasser mit allen Sinnen erfahren, Wasser als Lebensraum für Tiere, Wasser als Energie, Wasser als Verkehrsweg, Eigenschaften von Wasser, Wasser als Rohstoff und der Wasserkreislauf.

In den letzten Tagen bauten die Kinder eine eigene Wasserleitung aus Ananasbechern und Schläuchen und einen Flaschengarten zur Beobachtung des Wasserkreislaufs. „Auf der Suche nach unserem Trinkwasser, haben wir uns dann zum Aktionstag mit Frau Maier getroffen“, erzählt Marita Keller. Im Grünberger Brunnental besichtigten sie das Wasserwerk mit Brunnen. Wassermeister Feierfeil erklärte den aufmerksam lauschenden Kindern auf spannende Art und Weise, wie das Werk funktioniert. Dann wurden alte Wasserrohre, Wasseruhren und ein großes Zahnrad von den kleinen Forschern genau unter die Lupe genommen. „Das ist ja total kalt, aber sehr lecker“, so ein kleiner Forscher, als er das Wasser aus dem 40 Meter tiefen Brunnen kostete.
Wie kommt das Wasser zu uns?
Wie kommt das Wasser zu uns?
Nach einem stärkenden Picknick auf dem Gelände des Wasserwerks marschierten die Nachwuchswissenschaftler mit Lupen, Behältern, Mikroskopen und Flaschen weiter zu den großen Wasserrädern. Hier entnahmen sie Wasserproben, die bei der Rückkehr in den Kindergarten genau untersucht wurden.

„Das war ein spannender und sehr interessanter Tag“, stellte Marita Keller am Ende zufrieden fest. Auch Umweltberaterin Emma Maier zeigte sich begeistert: „Die Kinder sind ja so wissbegierig, es hat sehr viel Spaß gemacht, ihre Fragen zu beantworten und ihnen alles über unseren Wasserkreislauf zu erzählen“. Auch die Kinder hatten riesigen Spaß und viel gelernt. Jetzt wollen sie die „coolen Wasserräder“ im Kindergarten nachbauen.
Ein gelungener Aktionstag der den Kindern und Erzieherinnen lange in Erinnerung bleiben wird.

Die Vorschulkinder im Wasserwerk.
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Wie kommt das Wasser zu uns?
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Lecker!
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