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Junge Union Grünberg für den Erhalt des Grünberger Hallenbads - aber nicht um jeden Preis!

Die Stadtverordneten der Jungen Union in der CDU: v.l. Jens Sehrt, Anna Lena Küchenthal und Marcel Schlosser
Die Stadtverordneten der Jungen Union in der CDU: v.l. Jens Sehrt, Anna Lena Küchenthal und Marcel Schlosser
Grünberg | Der Pressesprecher der Jungen Union Grünberg Michael Cekay (Queckborn) erklärt: Ohne Zweifel gehört das Hallenbad an der Sportschule zu einer der wichtigsten und wohl auch wertvollsten öffentlichen Einrichtungen, die den Einwohnern von Grünberg, sowie den umliegenden Gemeinden zur Verfügung steht.

So konnte das Grünberger Hallenbad im letzten Jahr über 100.000 Besucher verbuchen. Es bietet unter anderem Privatpersonen die Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen, oder aber nach einem anstrengenden Tag zu entspannen und dass unabhängig von Jahreszeit sowie Witterungsbedingungen.

Schwimmunterricht der Grünberger Schulen

Nicht zuletzt stellt die Einrichtung dabei auch wichtige Ressourcen für die Gestaltung des Sportunterrichtes der Theo-Koch-Schule, der Grundschule Sonnenberg Stangenrod, die Gallusschule, sowie der Diebsturm Grundschule zur Verfügung. All diese Umstände zeigen, dass das nun bereits seit mehreren Jahrzehnten existierende Schwimmbad fester Bestandteil des öffentlichen Lebens in Grünberg geworden ist.

Hohe Unterhaltungskosten, sind heute nicht mehr tragbar

Doch nun ist es genau dieses Alter, das Problemstellungen aufwirft und bereits seit einiger Zeit auf regionaler Ebene für Diskussionen sorgt. Nun droht die Schließung, da der Fußballverband nicht gewillt ist die Kosten für die dringend benötigte Sanierung des Hallenbades zu tragen. Der Verband argumentiert, dass die Rentabilität des Schwimmbades stark zu wünschen übrig lässt. So sei während der letzten Jahre lediglich ein untragbares Defizit von etwa 150.000 Euro eingefahren worden. Dies sei nicht länger hinnehmbar, zumal Hotelbesucher heute keine 25m-Schwimmbahn mehr wünschten, sondern eher einen Wellnessbereich. Daher soll nach dem Wunsch des Fußballverbandes kein weiteres Geld in die Erneuerung des scheinbar unrentablen Hallenbades investiert werden. Es sei denn, die Stadt Grünberg würde sich an den bei einer Sanierung anfallenden Kosten in Höhe von 2,3 Millionen Euro beteiligen, was die Stadtverordnete der Jungen Union Grünberg Jens Sehrt (Reinhardshain), Anna Lena Küchenthal und Marcel Schlosser (beide Beltershain) nicht zu 100% mitragen würden.

Erhalten, aber nicht um jeden Preis!

Gegen die Pläne der Schließung regte sich natürlich schnell Widerstand innerhalb der Bevölkerung. Natürlich möchte sich auch die Junge Union Grünberg an dieser Stelle einbringen. Wir setzen uns dabei selbstverständlich für den Erhalt des Schwimmbades als eine wertvolle öffentliche Einrichtung ein. Wir glauben, dass das Schwimmbad in seiner Bedeutung für Privatpersonen, sowie den Schulbetrieb, eine immense Wichtigkeit besitzt. Wir leben in einer Zeit, in der Übergewicht, nicht zuletzt bei Kindern, zu einer Volkskrankheit geworden ist. Deshalb sind wir der Auffassung, dass die Grünberger Schulen nicht auf diese Ressourcen zur Gestaltung ihres Sportunterrichtes verzichten sollten. Wir möchten jedoch auch unterstreichen, dass es uns nicht um eine Erhaltung um jeden Preis geht. Das Schwimmbad ist ohne Frage eine Bereicherung für unsere Region, jedoch keine Notwendigkeit. Die Junge Union setzt sich entschieden gegen eine Verschwendung von Steuergeldern ein.

Abschließend erklärt der Vorsitzender der Jungen Union Grünberg Marcel Schlosser, wir als Stadtverordnete haben bis heute noch keine Unterlagen über die Schließung des Grünberger Hallenbades bekommen, wir hoffen doch sehr das bis Mitte Oktober alles geklärt sei (dort tagt der Hessische Fußballverband, um über das Grünberger Hallenbad endgültig zu entscheiden).

Weitere Informationen im Internet

Mehr Informationen bezüglich unserer politischen Standpunkte, sowie Kontaktmöglichkeiten finden sich im Internet unter der Adresse: www.ju-gruenberg.de

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