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Junge Union: Keine Verbotsgesellschaft im Netz!

Die Junge Union Grünberg bei Facebook - Schon über 120 Mitglieder
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Grünberg | Zur Diskussion über das mögliche Verbot von Veranstaltungen, die über das soziale Netzwerk Facebook angekündigt werden, erklärt der Vorsitzender der Jungen Union Grünberg, Marcel Schlosser:

„Die Junge Union Grünberg setzt sich für die Interessen der Internetnutzer und gegen zu weitreichende Überwachung und Bevormundung im Netz ein. Ein Verbot von so genannten Facebook-Partys wäre deshalb ein Schritt in die falsche Richtung. Tagtäglich werden Millionen von Veranstaltungen über die Plattform Facebook organisiert und beworben. In der Regel handelt es sich um reine Terminankündigungen, wie Sie auch aus Zeitungen und Anzeigenblättern bekannt sind.

Die Haken im Facebook richtig setzen

Auch die Junge Union Grünberg lädt Teilnehmer zu Sitzungen und Veranstaltungen über Facebook ein, allerdings werden dort die Haken richtig gesetzt.

Nur in wenigen Einzelfällen, die darüber hinaus aus fehlendem technischem Sachverstand resultierten, ist es bislang zu Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen. Ein Verbot ist daher aktionistisch und überflüssig. Die Politik ist dazu aufgerufen, einen staatlichen Ordnungsrahmen für derartige Veranstaltungen zu schaffen, anstatt einer Verbotsgesellschaft Vorschub zu leisten.

Vorteil Social Web!

Für die Junge Union stehen auch im Internet die Entscheidungsfreiheit und das Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen im Mittelpunkt. Statt Misstrauen zu schüren, müssen die Vorteile des Internets, des Social Web und der digitalen Kommunikationsmöglichkeiten betont werden. Die stärkere Vermittlung von Medienkompetenz muss daher fester Bestandteil der schulischen Bildung werden. Sowohl für jeden Bürger als auch für die Wertschöpfung in der Wissensgesellschaft bietet der verantwortungsvolle Umgang mit dem Netz enormen Nutzen. Unser Ansatz als netzpolitischer Ansprechpartner gerade für die jungen User ist es, über die Chancen des Internets aufzuklären und offensiv dafür zu werben.“

Weitere Information im Internet

Mehr Informationen bezüglich unserer politischen Standpunkte, sowie Kontaktmöglichkeiten finden sich im Internet unter der Adresse: www.ju-gruenberg.de

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Vorsitzender der JU Grünberg Marcel Schlosser
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Kommentare zum Beitrag

Florian Schmidt
4.508
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 05.07.2011 um 03:51 Uhr
Eine CDU Organisation macht sich für die Rechte von Internetnutzern stark? Drollig. Ist das nicht der gleiche Laden der die Vorratsdatenspeicherung so nach vorne bringen will? Gehört dieser Partei nicht auch eine Frau von der Leyen an? Oder Zensursula, wie sie auch von Kritikern gerne genannt wird.

Herr Schlosser, was sie so schön als Einzelfälle bezeichnen kostet eine menge Kohle. Polizei Einsatz, Straßenreinigung usw. Nennen sie mich einen Schwarzmaler oder Pessimisten aber die Versuchung könnte doch groß sein sowas mal aus Spaß zu machen. Ich meine ja nur. soll ja Leute geben die aus Spaß mal einen RTW ins Niemandsland schicken oder Passanten am Bahnsteig ein wenig das Antlitz umgestalten.
Marcel Schlosser
1.231
Marcel Schlosser aus Grünberg schrieb am 05.07.2011 um 08:18 Uhr
Ja, "eine" CDU Organisation, die Junge Union Grünberg, macht sich stark dafür. Ich heiß nicht Zensursula, das unsere meine Meiniung. Wir sind eine Volkspartei, die wohl schon nicht immer einer Meinung ist und die JU ist bekannt dafür das sie der Stachel im Fleisch sind.

Gibt es Verbote, ist es unsere Meinung nach noch schlimmer, gerade bei Jugendlichen allgemein gilt es durch ein Verbot erst recht Partys auf andere Art und Weise durchzufûhren.

Thema Polizeieinsatz. Jährlich fallen bei Kastortransporten Kosten an. Man muss die Gleisen frei halten. Genauso wie bei den Demonstrationen bei Stuttgart 21. Wäre es friedlich verlaufen, wäre das auch günstiger verlaufen.

Bei jeder Veranstaltung, Demonstration was auch immer, die nicht über Facebbok eingeladen werden und auch viele Menschen vor Ort sind kann es ausufern, also kein Argument für mich dies zu verbieten, das macht es nur noch schlimmer.
123
Stefanie Arnheiter aus Grünberg schrieb am 05.07.2011 um 14:00 Uhr
Die Lösung steht doch schon "im Raum". Anonyme Veröffentlichungen von Veranstaltungen müssen unmöglich gemacht werden.
Wer einlädt, der zahlt ! :-)
Und wer Haken setzt oder eben nicht, der sollte sich bewusst sein, dass am Ende so einiges an Kosten auf ihn zukommen kann....eben nicht nur die Kosten, die "eingeladene" Gäste verursachen.
Sobald einmal exemplarisch und für alle sicht- und nachvollziehbar (!) die Kosten für eine solche "Veranstaltung" nach dem Verursacherprinzip der betreffenden Person "aufgebrummt" werden incl. möglicher Strafverfolgung, wird es vermutlich wieder ruhiger werden in Sachen "ich mach da mal nen Kreuz und schreibe aller Welt, das ich ne Party mache!".

Zudem kann man auch die Personen, die sich daneben benehmen in der Öffentlichkeit oder eben auch auf Veranstaltungen, juristisch belangen....und zwar in umfassender Form.
Marcel Schlosser
1.231
Marcel Schlosser aus Grünberg schrieb am 05.07.2011 um 14:16 Uhr
Genau, wer bestellt der zahlt auch ;)
Christian Momberger
11.093
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 24.07.2011 um 22:03 Uhr
Also zunächst einmal bin auch ich wie Herr Schmidt ob des guten uns richtigen Artikels seitens einer CDU-Organisation verwundert. Denn in der Tat steht die CDU ja eher für Law und Ordner und mehr Überwachung und Einschränkung der bürgerlichen Freiheiten. Aber diesem Artikel kann ich nur zustimmen und finde es gut, dass sich die JU Grünberg für die Freiheit im Internet einsetzt. Vielleicht sollten Sie diesen Appell mal an Herrn de Maizière, Herrn Bouffier und Herrn Rein richten! ;-)

Nicht gut finde ich ihre Unterstellungen gegen über den Gegnern von S21 oder den Castor-Transporten, aber das ist eine andere Sache, die ich hier nicht weiter thematisieren möchte.

Und wenn Sie Frau Arnheiter "Wer bestellt, bezahlt!", dann sollte das in erster Linie auch mal für die Banken und Konzerne gelten! Denn es kann nicht sein, dass die Verluste der Großkonzerne und der Finanzspekulanten der Allgemeinheit aufgebührdet und damit sozialisiert werden, wären die Gewinne privatisiert werden, d.h. ausschließlich in den eigenen Taschen landen.
Aber sie fordern ja nur Strafen gegen die kleinen Leute, gegen die Schwachen der Gesellschaft. Denen sollte man helfen und sie nicht bestrafen. Ein guter Ansatz wäre, wie ja Herr Schlosser schon schrieb, den Menschen mehr Medienkompetenz zu vermitteln.
123
Stefanie Arnheiter aus Grünberg schrieb am 25.07.2011 um 01:17 Uhr
Herr Momberger, wenn ich es richtig verstanden habe, geht es in diesem Artikel u.a. um Veranstaltungen und den Umgang mit Veröffentlichungen im Netz und deren möglichen Folgen und Eingriffe (Überwachung, Bevormundung)...wie man das auch in den Medien im Fall "Tessa" beobachten konnte.
Das Sie hier nun die Dinge vermischen und die Problematik der Bankenkrise und deren Folgen mit den Inhalten des Artikels von Herrn Schlosser gleichzustellen versuchen, ist legitim und ich teile Ihre Meinung in einigen Punkten IHRES Themas :-) Aber: irgendwie fehlt mir jedoch der Zusammenhang IHRES Themas zu dem von Herrn Schlosser....!???

Ich fordere auch keine Strafen, sondern ich denke, dass das STGB genügend "Stoff" enthält, um mögliche, berechtigte Folgen einzuleiten um eben NICHT die Kosten und Gefahren, die mögliche Nachahmer von Tessa & co. verursachen könnten, auf allen Köpfen aufteilen zu müssen.
Und bei den "Folgeparties" ging es eindeutig nicht um mangelndes technisches Verständis oder Versehen......
Christian Momberger
11.093
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 29.07.2011 um 22:08 Uhr
Hallo Frau Arnheiter,

entschuldigen Sie wenn ich erst jetzt zum Antworten komme.

Freut mich, dass sie meine Meinung in einigen Punkten teile.

Meine Antwort bezog sich u. a. insbesondere auch auf den Kommentar von Marcel Schlosser vom 05.07.2011 um 14:16 Uhr. Und in seinem vorherigen Kommentar hatte Herr Schlosser ja von den immensen Kosten für die Allgemeinheit, die bei einem Polizeieinsatz wie bei der Party von "Tessa" anfallen bereits, gesprochen. Und so kam ich eben auf die noch viel größeren Kosten für den Steuerzahler und gemeinen Bürger, welche durch die Bankenrettung und die Finanzmarktspekulationen gegen einzelne Staaten entstehen.

Und was das Thema StGB anbelangt, so ist dies, wie der Name sagt, das Straf(!)gesetzbuch, d.h. es geht eben um die Verhängung von Strafen, um das Betrafen von "Tätern". Und da finde ich, wird halt mit zweierlei Maß gemessen. Die großen lässt man laufen bzw. rettet sie, während die kleinen Leute (fast) immer bestraft werden.
123
Stefanie Arnheiter aus Grünberg schrieb am 31.07.2011 um 09:14 Uhr
Herr Momberger, Sie vermischen einfach gerne Themen....nehmen wir es mit Humor :-)
Sie haben Recht, aber es hat NICHTS mit dem eigentlichen Thema zu tun..sorry :-).....aber vermutlich hatten Sie beim Lesen einfach IHR Thema im Kopf und dann passt natürlich der Satz von Herrn Schlosser, der aber sinnbildlich ganz anders gemeint war.....

Und auch beim Thema Strafen vermischen Sie gerne wieder..... ;-) wenn man so will, kann man zu allen Themen ähnliche Themen und Meinungen heranziehen...äh...mischen :-)

Netter Misch-Gruss am Sonntag Morgen ;-)
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