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Leistungen der G8-Schüler bestätigen Schritt zur verkürzten Gymnasialzeit

Der Kreisvorsitzende der Schüler Union Gießen, Marcel Schlosser
Der Kreisvorsitzende der Schüler Union Gießen, Marcel Schlosser
Grünberg | Der vom Hessischen Kultusministerium veröffentlichte Leistungsvergleich zwischen den Oberstufenschülern des Jahrgangs 2010/11 zeigt nach Ansicht der Schüler Union Gießen deutlich, dass ein achtjähriger gymnasialer Bildungsgang dem neunjährigen Bildungsgang in den Leistungen gleichauf ist und G8-Schülern keine Leistungsnachteile entstehen.

Der Kreisvorsitzender der Schüler Union Gießen, Marcel Schlosser, erklärt dazu: „Die Leistungen der G8-Schüler des Jahrgangs 2010/2011 sind der klare Beleg dafür, dass mit der Verkürzung der Gymnasialzeit der richtige Weg gegangen wurde. Es ist sehr zu begrüßen, dass die anfänglichen Schwierigkeiten weitestgehend ausgeräumt wurden und G8-Schüler in den Leistungsvergleichen keine Nachteile gegenüber ihren Mitschülern des neunjährigen Gymnasialgangs haben.

Die Ergebnisse verwerfen darüber hinaus die von bestimmten Gruppen jahrelang gestreuten Ängsten zur gymnasialen Schulzeitverkürzung.“

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Kommentare zum Beitrag

Florian Schmidt
4.900
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 02.06.2011 um 02:44 Uhr
Was soll eigentlich mit diesem G8 heran gezüchtet werden? Funtionierendes Arbeitsvieh? Habe heute erst nen netten Radiobericht gehört, da wird mir eher schlecht bei. Die G8 Schüler haben heute oft fast keinerlei Freizeit mehr.
Sie haben morgens Schule und danach bis zum Abend Hausaufgaben und den Druck zu lernen. Wenn man sich weiter damit beschäftigt sollte einem so ein Grinsen eigentlich aus dem Gesicht springen.
Christian Momberger
11.275
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 04.06.2011 um 13:37 Uhr
Absolut richtig Herr Schmidt und Rüdiger! G8 hat nur das Ziel, die Schüler schneller durchzuschleusen und früher für den Arbeitsmarkt zur Verfügung zu haben. Das aber Kinder Zeit für Ihre Entwicklung brauchen und diese, ebenso wie eine breite und kritische Bildung, auf der Strecke bleibt, wird nicht beachtet.
Florian Schmidt
4.900
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 04.06.2011 um 16:58 Uhr
Herr Momberger, sie haben recht. Ich denke, dass man bei G8 den Schülerin nicht wirklich eine breite Ausbildung liefern kann. Sie werden das wichtigste komprimiert lernen und viel bleibt auf der Strecke.
Stefan Walther
4.861
Stefan Walther aus Linden schrieb am 04.06.2011 um 18:41 Uhr
Was soll denn die Wirtschaft mit kritischen Azubis? Vielleicht kämen die ja dann noch auf den Gedanken sich gewerkschaftlich zu organisieren, evt. sogar (mit) zu streiken...ach, und die Allgemeinbildung, vielleicht auch noch so`n Schmarn wie Geschichte, braucht doch kein Mensch...und Zeit für Freunde, nee das gewöhnen wir denen schon rechtzeitig ab, in der Firma geht`s auch nur um Leistung und Lehrjahre sind nunmal keine Herrenjahre, das hat mein Opa schon gewußt....
H. Peter Herold
29.119
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.06.2011 um 22:14 Uhr
Wenn ich nicht wüßte, das Du stefan das geschrieben hast, .... Alles das was Du da so zitierst sind wichtige Ding für ein kritisches Auseinandersetzen mit der heutigen Zeit.
Ich war nur fünf Jahre im Gymnasium. Dadür musste ich dann aber Zeit meines Lebens lernen. Hat nicht geschadet, im Gegenteil. War ja sogar über 40 Jahre in der Gewerkschaft ;-)
Christian Momberger
11.275
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 04.06.2011 um 22:18 Uhr
Aber Stefan hat leider völlig Recht bzgl. des realen Wünschen des Kapitals mit dem was er schreibt, auch wenn es ironisch gemeint ist. Und trotz guter und kritischer Bildung heißt das ja nicht, dass man nicht noch länger und weiter hinzulernen kann und muss.
Stefan Walther
4.861
Stefan Walther aus Linden schrieb am 04.06.2011 um 22:50 Uhr
Ja Peter, vielleicht kam es nicht klar genug rüber: es war natürlich IRONISCH gemeint!

zur Ergänzung: es wird ihnen trotzdem nicht gelingen die Jugend zu Fachidioten heran zu züchten, denn die Jugend ist der fortschrittlichste, wissbegierigste Teil in der Gesellschaft. Ich war heute kurz bei der "Tanzdemo" (scheiss-Wetter) um den Altersdurchschnitt mit einigen anderen etwas anzuheben :-) Ja, es war zu ca. 90 Prozent DIE JUGEND die tanzte und demonstrierte!
H. Peter Herold
29.119
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 05.06.2011 um 13:30 Uhr
Ich weiß nicht. Meine Generation hat die 68iger erlebt. Die meisten dieser damals jungen, langhaarigen Rebellen haben sich doch angepasst.
Christian Momberger
11.275
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 05.06.2011 um 14:22 Uhr
Da ist was dran, viele haben den Marsch Du die Institutionen angetreten und sich dabei angepasst und vieles mitgemacht, wogegen sie früher gekämpft haben.
Stefan Walther
4.861
Stefan Walther aus Linden schrieb am 05.06.2011 um 14:26 Uhr
Stimmt schon Peter, habe auch an anderer Stelle da meinen Senf dazu gegeben... das ändert aber nichts daran, dass man die Jugend nicht mit Zwang und Vorschriften, mit "in ein Korsett packen" kleinkriegen kann. Es gibt sicher Ausnahmen, es gibt immer die Streber und Spiesser, die nur ihren eigenen Vorteil kennen, die Ellenbogen einsetzen...die Yuppies und Karrieretypen. Aber das ist zum Glück nicht typisch für Jugendliche, die Jugend stellt Fragen, stellt vieles in Frage, will verändern, verbessern und neues erreichen... ob`s diejenigen dann auch als "Erwachsene" weiter so machen? Ich bin da optimistisch, denn der Mensch ist kein geborener Egoist, er wird höchstens dazu gemacht.
Die "langhaarigen Rebellen" sind für mich deshalb gescheitert weil sie meist nur "unter sich" blieben. Dieses Problem haben auch heute viele die sich fortschrittlich nennen, auch wenn sie keine langen Haare mehr haben :-)... meist bewegen sie sich und diskutieren nur im "eigenen Dunstkreis"...
H. Peter Herold
29.119
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 05.06.2011 um 16:40 Uhr
Danke Stefan. Wie so oft(immer!) gut erklärt.

Ach ja, da fällt mir noch ein Argument für Herrn Schlosser ein.
Kann man vom Abschneiden einer Klasse auf die Gesamtheit aller schließen?
Christian Momberger
11.275
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 05.06.2011 um 21:40 Uhr
Also ich sehe das ganze so: http://www.golyr.de/konstantin-wecker/songtext-was-passierte-in-den-jahren-280787.html bzw. http://www.youtube.com/watch?v=U6D4okN5pZ0 (Ein wie ich finde leider sehr passendes Lied aus den 80ern von Konstantin Wecker)
H. Peter Herold
29.119
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 06.06.2011 um 11:01 Uhr
gute Abrundung Herr Momberger. Ob Herr Schlosser Herrn Wecker wohl kennt?
Christian Momberger
11.275
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 06.06.2011 um 11:38 Uhr
Ich denke, das getrost bezweifelt werden.
H. Peter Herold
29.119
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 07.06.2011 um 00:15 Uhr
Bildungslücke ;-)
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Marcel Schlosser

von:  Marcel Schlosser

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Marcel Schlosser
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