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Schottische Weisen und „german“ Gemütlichkeit auf dem Grünberger Weihnachtsmarkt

Grünberger Marktplatz.
Grünberger Marktplatz.
Grünberg | Da haben die Grünberger wirklich Glück gehabt. Pünktlich zur Eröffnung ihres Weihnachtsmarkts am Abend vor dem Nikolaustag hörte es endlich auf zu Regnen und Bürgermeister Frank Ide konnte auf dem Marktplatz gemeinsam mit „Märtfraa“ Doris Vogler-Hahn und Markus Frank, dem Vorsitzenden der Grünberger Gewerbegemeinschaft (GWG) den traditionsreichen Markt eröffnen, ohne dass die Zuschauer nass wurden. Schon bevor diese drei den Markt mit den etwa 50 Ständen auf und um den Marktplatz in der Altstadt eröffnet hatten, zogen die „Westerwald Pipers“ mit ihren Dudelsäcken zahlreiche Besucher in ihren Bann, denn das wirklich mal was anderes – eigentlich bekannte Weihnachtsweisen auf diesem Instrument, was an Schottland denken lässt, zu hören. Insgesamt spielte das Thema Schottland bei dem diesjährigen Weihnachtsmarkt eine große Rolle, denn nicht nur die Musiker begleiteten den Freitagabend, sonder auch der Stand der GWG, in diesem Jahr war der Veranstalter selbst mit einem Stand vertreten, bot eine Whiskey-Verköstigung an.

Aber noch aus einem anderen Grund hatte der Ausrichter, der GWG, im Vorfeld ein wenig zittern
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müssen: Beinahe hätte es in diesem Jahr kein Kinderkarussell gegeben. Das ursprünglich gebuchte fiel kurzfristig aus und ebenso kurzfristig sprang die Firma Weidauer ein, um zu garantieren, dass auch die Kleinsten Spaß auf diesem besonders stimmungsvollen Markt haben konnten. Dafür sorgte natürlich auch der Nikolaus, der am 6. Dezember kleine Geschenke und Freikarten für eben dieses Karussell verteilte.

Zwischen den Grünberger Fachwerkhäusern wurde wirklich eine große Vielfalt geboten. Vom traditionellen Glühwein und der Bratwurst über Schmuck, Kerzen bis hin zum kuscheligen Schafsfell gab es alles, was man sich von einem Weihnachtsmarkt nur wünschen kann. Neben den professionell betriebenen Verkaufsständen gab es auch jene Stände, die einen Weihnachtsmarkt besonders prägen: die der Ehrenamtlichen. So betrieben Anette Szonnert und Daniela Timmermann, gemeinsam mit weiteren Eltern, den Stand der Grundschule am Diebsturm, wo sie Plätzchen feilboten, die die Eltern der Schulkinder gebacken, in Tütchen gefüllt hatten und die nun an die Marktbesucher verkauft wurden. Der Erlös, den die Eltern in Eigenregie einnehmen, geht an die Grundschule, zum Beispiel um neue Bücher für die Schülerbibliothek anzuschaffen. Und die Geschäfte liefen gut.
Befragt nach dem so genannten „Late-night-shopping“ zog auch Buchhändler Fritz Reinhard eine positive Bilanz. Er habe den Eindruck, dass der lange Einkaufsabend von den Besuchern noch mehr genutzt werde als im Vorjahr. Das späte Einkaufen biete für Viele die Gelegenheit, mal außer der Reihe und ganz in Ruhe einkaufen zu gehen. Aber, so betonte der Geschäftsmann, es solle doch bei der Ausnahme bleiben, denn nur dann sei es auch etwas Besonderes – so wie der dreitägige Weihnachtsmarkt.

Grünberger Marktplatz.
Grünberger Marktplatz. 
Bürgermeister Frank Ide, Märtfraa Doris Vogler-Hahn und Markus Frank.
Bürgermeister Frank Ide,... 
 
Einige Mitglieder der Westerwald Pipers.
Einige Mitglieder der... 
Daniela Timmermann und Anette Szonnert verkaufen Plätzchen.
Daniela Timmermann und... 
 
 

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von:  Simone Linne

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Simone Linne
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