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Runder Tisch zur Sanierung des Hallenbades in Grünberg

Grünberg | Auf Initiative von Andrea Kaup, Dezernentin für Kultur, Sport und Frauen, hat vergangene Woche ein Gespräch zu den Sanierungsmaßnahmen des Hallenbades in Grünberg stattgefunden. In den Räumen der Sportschule waren neben der Dezernentin auch Rolf Hocke, Präsident des Hessischen Fußballverbandes, Gerhard Hilgers, Geschäftsführer des Hessischen Fußballverbandes, Jonas Avendano, Direktor der Sportschule in Grünberg, Ingenieur Peter Schubert und Frank Ide, Bürgermeister der Stadt Grünberg, anwesend.
„Es ist offensichtlich Handlungsbedarf bei der Modernisierung des Hallenbades vorhanden. Der Landkreis Gießen hat großes Interesse an der Erhaltung der Freizeiteinrichtung für die Bürgerinnen und Bürger sowie der Sportstätte für die Schülerinnen und Schüler“, betonte Andrea Kaup und fügte hinzu: „Die aktuelle Hauhaltssituation des Landkreises bietet so gut wie keinen Raum für eine finanzielle Unterstützung. Hinzu kommt, dass es sich um eine Liegenschaft handelt, die sich nicht in Kreiseigentum befindet. Somit biete ich an, das Wissen des Landkreises bei der Akquisition von Fördergeldern einzubringen sowie die Moderation zwischen den Beteiligten zu übernehmen.“
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Bürgermeister Frank Ide hob das Interesse der Grünberger Bürgerinnen und Bürger am Erhalt des Hallenbades hervor. “Trotz der angespannten Haushaltssituation der Stadt Grünberg setze ich mich für den Erhalt des Bades ein. Hier habe ich eine Verpflichtung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern. Die Sportschule und das Hallenbad haben eine besondere Bedeutung für Grünberg, die ich erhalten will.“
Rolf Hocke sagte die Unterstützung des Hessischen Fußballverbandes als Eigentümer der Liegenschaft bei den anstehenden Sanierungsmaßnahmen zu. Er verwies gleichzeitig auf ein jährliches Defizit von rund 150.000 Euro bei der Unterhaltung des Bades. „Ich könnte mir eine Modernisierung in Etappen von beispielsweise fünf Jahren vorstellen. Es gilt zu prüfen, ob Fördergelder zur Verfügung stehen und ob die Kommunen trotz der Haushaltslage einen Beitrag leisten werden. Priorität hat für mich die energetische Sanierung, um anschließend Kosten für Unterhaltung einzusparen“, so Hocke wörtlich. Im weiteren Gespräch sind zwischen den Anwesenden sind nächste Arbeitsschritte vereinbart worden. Hierzu zählen die Überarbeitung des Sanierungskonzeptes unter der Maßgabe, die Sanierung über einen Zeitraum von mehreren Jahren durchzuführen. Weiterhin soll geprüft werden, inwieweit Fördergelder für die Sanierung zur Verfügung stehen. Sobald Ergebnisse vorliegen, soll ein nächstes Treffen stattfinden. „Es war ein konstruktives Gespräch. Dabei haben alle Beteiligten Ihr Interesse am Erhalt des Hallenbades zu Ausdruck gebracht. Ich denke wir sind auf einem guten Weg“, erklärte Kaup abschließend.

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