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Geballte „Hessen-Power“ zum Abschluss des Gallusmarktes

Michael Treska, Boppin´B
Michael Treska, Boppin´B
Grünberg | Anlässlich des 529. Gallusmarktes und ihres 175-jährigen Bestehens hatte die Sparkasse Grünberg am vergangenen Samstag ins Festzelt eingeladen. Der Abend stand unter dem Motto „Grünberg geht ab“, und das war nicht zuviel versprochen. Nachdem die Vorgruppe "Kyle" das Publikum einstimmte, heizten die Rock'n'Roller "Boppin'B" aus Aschaffenburg ein. Die Band, die schon mit Dick Brave alias Sasha sehr erfolgreich unterwegs war, bot Rock'n'Roll vom Feinsten. Gemischt mit Elementen des Swing und Ska bieten die Fünf eine wahrhaft mitreißende Show, und das nicht nur in musikalischer Hinsicht. Denn auch optisch machen die Herren eine ganze Menge her. Konsequent durchgestylt im Stil der 50er Jahre und dabei mindestens so sexy wie Bill Haley und Elvis Presley zusammen, lieferten sie mit ihren fast schon artistischen Einlagen echte Höchstleistungen ab. Mit ihrer energetischen Spielfreude, ihrem Witz und Charme und nicht zuletzt mit ihrer wunderbaren Musik ist "Boppin'B" eine Live-Band, die auch in Grünberg das Publikum begeisterte.
Wo die „Deutsch-Türken“ Dragan und Alder auftauchen, sind die Lacher im Publikum garantiert.
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Mit den beiden Vorstadtproleten und ihrer „Kanaksprach“ sind die hessischen Comedians Lars Niedereichholz und Ande Werner als Duo Mundstuhl weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt geworden. Auch in ihrem neusten Programm „Sonderschüler“ machen die beiden vor keinem Klischee Halt. Es geht um die Themen Schule und um die Tatsache, dass „Alder“ mittlerweile schon so lange die Schulbank drückt, dass er altersmäßig seine Lehrer längst überholt hat. Obwohl die doch ihre Aufgaben an die Lebenswirklichkeit ihrer Schüler angepasst haben: „Mehmet will ein Kilogramm Heroin strecken. Wie viel Backpulver braucht er, wenn er danach 1,5 Kilogramm gestreckte Ware haben will?“, kapiert „Alder“ rein gar nichts. Ähnlich minderbemittelt erscheinen die Figuren Peggy und Sandy aus der Plattenbausiedlung in Zeulenroda. Mit Perücke und schrillem Outfit versehen geben sie Einblicke in ihr in jeder Hinsicht beschränktes Alltagsleben. „Ey Alder, Dragan was geht?“ Mit diesem Lied nach der Melodie „Aisha“ von Khaled verabschiedet sich das Kult-Comedy-Duo nach nur vier Sketchen wieder von der Bühne um den nächsten Hessen-Promis Platz zu machen.
Die "Crackers" stehen, mit zweijähriger Unterbrechung und wechselnder Besetzung, seit 30 Jahren auf der Bühne
Didi Beck am Bass und Frank Seefeldt auf dem Bass
Didi Beck am Bass und Frank Seefeldt auf dem Bass
und gelten neben den "Rodgau Monotons", "Flatsch" und Hob Goblin als absolute Urgesteine der musikalischen „Hessen-Power“. Im Sommer 2009 präsentierten sie in der Wiesbadener Brita-Arena vor über 7.000 Zuschauern den offiziellen Fan-Song für den Fußballverein SV Wehen: „Wir haben einen Traum"! Und ein Traum ist mit ihrem Auftritt dann wohl auch für eingefleischte Fans in Grünberg in Erfüllung gegangen. Die Wiesbadener Band ließ es gleich bei ihrem ersten Song im Festzelt so richtig krachen. Und das war denn auch für einen Teil der Zuschauer zu viel des Guten. Weniger wäre mehr gewesen und zwar in Zusammenhang mit der Lautstärke. Was da von der Bühne schwappte war am Rande des Erträglichen. Schade für diejenigen, die daraufhin fast fluchtartig das Zelt verließen und schade auch besonders für die Band, deren Musik nicht mehr sonderlich differenziert rüber kam.
Soviel geballte „Rhein-Main-Power“ wie an diesem Samstag ist in Grünberg selten zu erleben und im Festzelt feierte das Publikum generationenübergreifend eine große Party.

Michael Treska, Boppin´B
Didi Beck am Bass und Frank Seefeldt auf dem Bass
Golo Sturm an der Gitarre, Thomas Weiser am Schlagzeug
Golo, nach Band-Aussage "schmucker Gitarrist"
Mundstuhl voll in Äktschn
Peggy und Sandy
Lars Niedereichholz
Cracker Frontmann Lothar "Loti" Pohl
Hans Malolepssy
Hessische Urgesteine
Peter Richter
Party-Stimmung
Extra-Style im Publikum

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