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Wie kommt das Wasser auf den Berg?

Grünberg | Die geographische Lage der Stadt Grünberg auf einem Basaltkegel erforderte seit jeher besondere technische Lösungen für die Beförderung des Trinkwassers. Die Ausstellung dreht sich rund um die Frage, wie das Wasser vom 60 Meter tiefer gelegenen Brunnental in die Stadt kommt. Dazu wird der Besucher zunächst in die frühere Technik des Wasserleitungsbaus eingeführt. Durch ein Holzmodell wird die erste nachgewiesene Wasserpumpe anschaulich dargestellt. Zahlreiche historische Postkarten und Fotos ermöglichen eine Vorstellung vom Brunnental und seiner Atmosphäre zu jener Zeit.
Der Schwerpunkt der Ausstellung "Wie kommt das Wasser auf den Berg?" im Museum im Spital in Grünberg liegt auf den Jahren 1890 – 1895. In diesem Zeitraum wurde die erste zentrale Wasserleitung der Stadt geplant und gebaut. Die einzelnen Stationen von der Planung bis zum Bau werden mit Hilfe von Text- und Bilddokumenten, Konstruktions- und Bauplänen dargestellt. Ein mit Elektromotor betriebenes Modell ermöglicht einen Blick in das Maschinenhaus mit Wasserrad und Pumpensystem.
Nach 1900 bekamen die einzelnen Grünberger Stadtteile Wasserhäuser Hochbehälter zur Eigenversorgung gebaut. Die heutigen Baudenkmäler werden in einer Fotoserie gezeigt.
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Die Klasse 5f der Theo-Koch-Schule Grünberg hat sich im Kunstunterricht mit dem Ausstellungsthema beschäftigt. Einige der bunten Werke finden ihren Platz in der Ausstellung.
Die gesamten Recherchen sowie die aktuellen Fotos stammen von Arnulf Kuster, ehemals Lehrer an der Theo-Koch-Schule.

Öffentliche Führungen in der Ausstellung:
Sonntag, 20. September, 15 Uhr
Mittwoch, 23. September, 18 Uhr
Es führt: Arnulf Kuster.

Mittwoch, 30. September, 18 Uhr
Es führt: Walter Schäfer, ehemaliger Wassermeister der Stadt Grünberg. Weitere Führungstermine im Oktober durch Walter Schäfer und Arnulf Kuster.

Zur Ausstellung erscheint ein Materialband aus dem Museum im Spital Grünberg mit dem Titel ,,Die Kontroverse um die zentrale Wasserversorgung in Grünberg 1890 bis 1895“. Der Autor Arnulf Kuster geht in seiner Forschungsarbeit auf 75 Seiten auf die Hintergründe um den Bau und die Planung der ersten zentralen Wasserleitung ein. Neben sechs Farbfotos enthält der Band weitere Fotos in Schwarzweiss. In einem umfangreichen Anhang werden 19 unterschiedliche Dokumente aus dem Stadtarchiv in Abschrift aufgeführt und teils als Faksimile abgebildet. Das Buch hat einen Umfang von 144 Seiten und ist im Buchhandel erhältlich.

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von:  von Amtswegen

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