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Trotz Niederlage gegen Kroatien trifft Deutschland im Viertelfinale auf Portugal (Freitag um 19:15 Uhr)

Grünberg | Die U18-Mädchen des Deutschen Basketball Bundes haben nach einer katastrophalen zweiten Halbzeit im Spiel gegen Kroatien den Sieg aus der Hand gegeben. Die Mannschaft von Bundestrainerin Alexandra Maerz musste sich mit 44:70 (22:17, 10:7, 6:25, 6:21) geschlagen geben. Schaake, Gaudermann & Co treffen als Gruppenzweiter im Viertelfinale am kommenden Freitagabend um 19:15 Uhr auf Portugal.

In das Spiel starteten die deutschen Mädchen gleich mit einem Dreipunktewurf durch Julia Gaudermann. Schon in der dritten Minute konnten die ING-DiBa-Korbjägerinnen nach Punkten von Jenny Menz die Führung auf 10:5 ausbauen. Die Kroatinnen blieben jedoch am Ball und gestalteten die Begegnung offen (12:11, 6. Min.). Vor allem durch gute Leistungen von Finja Schaake und Sarah-Marie Frankenberger konnte die Mannschaft von Bundestrainerin Alexandra Maerz mit fünf Punkten Vorsprung in das nächste Viertel gehen (22:17). Sonja Greinacher war früh mit Fouls belastet und griff nicht wie gewohnt ins Spielgeschehen ein.

Auch das in zweite Viertel können die deutschen Mädchen mit Punkten durch Christina Schnorr starten (24:17, 12.
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Min.) und somit vor den Kroatinnen punkten. Mit wenig Körben aber vielen Wechseln blieb das Spiel weiterhin spannend. Die deutsche Mannschaft zeigte sich jedoch stark und gab die Führung nicht her, konnte diese sogar noch auf acht Punkte (15. Min.) ausbauen.
Diese acht Punkte konnten die deutschen Mädchen nach weiteren Frankenberger-Punkten auch mit in die Halbzeit nehmen (32:24) und damit die Führung vom ersten Viertel mit fünf Punkten weiter ausbauen.

Hochmotiviert kam die Mannschaft aus Kroatien aus der Kabine, wild entschlossen, den ersten Sieg in der Zwischenrunde der B-Europameisterschaft zu erringen. Dies untermauerten sie mit einem 7:0-Lauf der erst in der 24. Spielminute von der deutschen Mannschaft beantwortet wurde. Deutschlands Vorsprung schmolz weiter und Kroatien eroberte erstmals die Führung (36:37 aus deutscher Sicht, 26. Min.). Nachdem Kroatien sich in einen Rausch spielte und Deutschland keine Antworten mehr hatte, nahm Bundestrainerin Alexandra Maerz beim Stand von 36:41 eine Auszeit, um ihre Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen. Doch in der Begin Halle in Israel spielte nach wie vor nur eine Mannschaft: Kroatien. Beinahe jeder Wurf landete im Korb und so erzielten die Kroatinnen im dritten Spielabschnitt mehr Punkte (25) als in der kompletten ersten Halbzeit.

Deutschland lag zu Beginn der letzten zehn Minuten mit 38:49 zurück und auch in der Anfangsphase des Schlussviertels war der Korb wie vernagelt. Was die deutsche Mannschaft auch versuchte - nichts klappte. Bundestrainerin Maerz probierte es mit allen zwölf Spielerinnen, die ihr zur Ve4rfügung standen - ohne Erfolg. Doch es dauerte bis zur 37. Spielminute, ehe Finja Schaake zum 41:57 traf. Doch Kroatien war schon lange enteilt, so dass der deutschen Mannschaft nichts weiter blieb, als in die 44:70-Niederlage einzuwilligen.

Für Deutschland spielten:

Svenja Brunckhorst (TSV Wasserburg, 1 Punkte, 4 Rebounds, 3 Assists), Sarah-Marie Frankenberger (ASC Theresianum Main, 7 / 4 / 3), Julia Gaudermann ( TSV Grünberg / Marburg Dolphins, 5 / 2 / 1), Sonja Greinacher (ETB SW Essen, 2 / 4 / 2), Mara Greunke (TV Langen/Rhein Main Baskets, 1 / 1 / 0), Emina Karic (Herner TC, 2 / 3 / 1), Jenny Menz (TuS Jena, 4 Punkte), Jana Meyer (SV Union Opladen / BBZ Leverkusen, 2 Assists), Finja Schaake (TSV Grünberg / Marburg Dolphins, 12 / 3 / 1), Christina Schnorr (Chemnitzer Basketgirls, 8 / 2 / 1), Sabrina Ochs (TuS Alstertal-Langenhorn/ Rist Wedel, 2 Punkte) und Danina Skrobek (ETB SW Essen / Union Opladen).

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