Bürgerreporter berichten aus: Grünberg | Überall | Ort wählen...

Michael Rüspeler: "Ich bin gerne Präsident dieses Verbandes"

HBV-Präsident Michael RÜSPELER steht seit 2004 an der Spitze des Hessischen Basketball Verbandes und von "Amtsmüdigkeit" kann keine Rede sein: "Ich bin gerne Präsident und meine Arbeit macht nach wie vor viel Spaß"
HBV-Präsident Michael RÜSPELER steht seit 2004 an der Spitze des Hessischen Basketball Verbandes und von "Amtsmüdigkeit" kann keine Rede sein: "Ich bin gerne Präsident und meine Arbeit macht nach wie vor viel Spaß"
Grünberg | Bei der am vergangenen Sonntag in Frankfurt stattgefundenen ordentlichen Vollversammlung des Hessischen Basketball Verbandes (HBV), wurde das Präsidium ohne Gegenstimme wieder gewählt. HBV-Präsident Michael Rüspeler (Butzbach) bedankte sich bei den Delegierten für den enormen Vertrauensbeweis und stand nach der Veranstaltung für ein kurzes Interview zur Verfügung.

"Warum hat der HBV entschieden, dass der diesjährige Verbandstag nicht Online stattfindet ?"

"Ich denke im Nachhinein hat sich die Präsentveranstaltung bewährt. Zum einen ist eine sachbezogene Diskussion wie in diesem Fall zum Spielbetrieb besser möglich und zum anderen standen etliche wichtige Entscheidungen wie das Verabschieden des Finanzplans und die Wahlen des Präsidiums an.
Diese sind aus unserer Sicht als Präsenzveranstaltung deutlich transparenter durchzuführen".

"In Nordrhein-Westfalen startet die Saison erst ab 01.01.2021. Der HBV hingegen hat auf einen "Stop" verzichtet. Was war der Grund für die Strategie?"

"Wir haben uns bereits im August für einen Start des Spielbetriebs auf freiwilliger Basis entschieden. Ich Nachhinein war dies die absolut richtige Entscheidung, was uns auch die Diskussion im Rahmen des Verbandstags oder auch die Rückmeldung des LSBH bestätigt.
Der WBV hatte noch nicht begonnen und ich glaube, dort wird man auch so schnell nicht beginnen.
Nach unserem Modell, das auch in Bayern und Baden-Württemberg praktiziert wird, können all diejenigen, die spielen möchten dies auch tun. Solange es keine Einschränkungen seitens der Politik oder der Kommunen gibt, ist Bewegung und Sport das beste Mittel in der derzeitigen schweren Zeit; ganz zu schweigen von dem psychologischen und sozialen Aspekt".

"Unabhängig der aktuellen Probleme. Wo setzt der Verband zukünftig seine Schwerpunkte?"

"Es gibt reichlich Aufgaben im Verband auch wenn der Spielbetrieb nicht gerade optimal möglich ist.
Als Beispiel möchte ich nur das Vorantreiben der neuen Disziplin 3x3 nennen oder die Verbesserung der Digitalisierung. Hier haben wir mit der Einstellung eines dualen Studenten in unserer Geschäftsstelle einen ersten Schritt getan. Auch ist es mir wichtig in den nächsten Jahren unser Präsidium wie auch die Organisationsstruktur zukunftsfähig aufzustellen".

"Wie positioniert sich der Verband zur neuen Disziplin "3X3"?

"Wie schon gesagt. Eigentlich streben wir ein eines der führenden Bundesländer in dieser Disziplin zu werden, wobei es allerdings reichlich Konkurrenz anderer Landesverbände gibt.
Gespräche mit den Ministerien und dem LSBH haben hier schon stattgefunden, um die Wünsche bzw. Anforderungen des Dachverbandes DBB größtenteils zu erfüllen. Ich glaube das 3x3 gerade auch in Coronazeiten, aber auch darüber hinaus eine große Zukunft haben kann.
Wir sollten hier den Anschluß nicht verpassen".

"Woher ziehst Du Deine Motivation für Deine jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit als HBV-Präsident ? - Von Amtsmüdigkeit keine Spur ?"

"Nein, ich bin nicht amtsmüde, wenn auch die letzten Wochen nicht gerade hochmotivierend waren.
Ich bin jetzt seit 30 Jahren im Präsidium, seit 2004 als Präsident, und die Aufgabe macht nach wie vor viel Spaß. Es ist schön, wenn man erkennt, das die Arbeit des Teams unseren Basketballsport nach vorne bringt.
Ich bin gerne ein Teil dessen und es gibt noch viele Möglichkeiten unseren Sport weiterzuentwickeln.
Alles in allem: Ich bin gerne Präsident dieses Verbandes".

"Noch einen abschließenden Kommentar zu Kay Blümel, der mit dem "Friedrich-Prinz-Preis" ausgezeichnet wurde"

"Der Friedrich-Prinz-Preis wurde erstmals vergeben und was kann da besser sein, als einen Preisträger zu sehen, der seine Basketballwurzeln in Hessen hat und seinen Weg bis zum Bundestrainer im Nachwuchsbereich ging. Er war ein Multiplikator unseres Sports über Hessens Grenzen hinaus und hat
den Namen HBV positiv nach außen getragen. Bleibt also nur „Herzlichen Glückwunsch“ und „Danke“ zu sagen!"

Dies könnte Sie zum Thema auch interessieren

Charlotte Kohl (Bender Baskets Grünberg) erhielt ein Stipendium für die renommierte Mississippi State Universitym
Charlotte Kohl erhält Basketball-Stipendium an der Mississippi State University - "Talentschmiede" Basketballinternat Grünberg
Mit Charlotte Kohl erhält eine weitere Schülerin des Grünberger...
Gregor Gümbel vertritt mit seinem Team „Schiwidu“ Hessen die Licher Farben und ist einer der Favoriten im U18 Wettbewerb.
Hochkarätig besetztes 3x3-Turnier in Lich - Qualifikationsturnier für Deutsche Meisterschaften am 01.+02. August in der DBS
Drei gegen Drei. Auf einen Korb. Sechs Spieler*Innen und ein/e...
Linden Basketball
„Linden Basketball“ erweitert das Sportangebot beim TV 1892 Mit...
"Greenhill Hessengirls" aus Grünberg - Siegerinnen bei der WU18
Fette Beats und rasante Spiele beim 3X3 in Lich
Das Qualifikationsturnier für die Deutsche Meisterschaft im 3X3 war...
Der Vorstand: von links: Martina Heide-Ermel (Bi Sozialpsychiatrie e.V.), Amélie Methner (EX-IN Hessen e.V.), Horst Viehl (Lebenshilfewerk Marburg e.V.), Bernd Gökeler 1. Vorsitzender (DMSG Hessen e.V.), Jan-Eric Schulze (SHM e.V.), Wolfgang Urban stellve
„Der Anspruch auf Teilhabe ist ein Menschenrecht, der Weg dies für ALLE zu erreichen verlangt spürbare Veränderungen.“
Konstanz durch Veränderung bei der Beratung von Menschen mit...
Der ehemalige Gießener und langjährige Bundestrainer Kay Blümel wurde in Frankfurt mit dem "Friedrich-Prinz-Preis" ausgezeichnet
Kay Blümel mit dem "Friedrich-Prinz-Preis" ausgezeichnet
Zu Ehren des verstorbenen langjährigen Landestrainers Friedrich...
Cheftrainer René Spandauw mit den "Horvath-Zwillinge" Nina und Cora aus Österreich
Zwillinge Cora und Nina Horvath kommen aus Österreich an das Basketball Internat (BI) nach Grünberg.
Die beiden Talente spielten bisher bei den Oberwarter "Gunners" in...

Kommentare zum Beitrag

Leider gibt es noch keine Kommentare zu diesem Artikel.
Schreiben Sie doch den ersten!

Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) BTI Grünberg

von:  BTI Grünberg

offline
Interessensgebiet: Grünberg
1.154
Nachricht senden
Aktuellste Beiträge des Autors:
Die Grünberger "Skyline" eingetaucht in den wunderschönen Abendhimmel vom 26.10.2020
Grünberger "Skyline" im herbstlichen Abendrot
Der ehemalige Gießener und langjährige Bundestrainer Kay Blümel wurde in Frankfurt mit dem "Friedrich-Prinz-Preis" ausgezeichnet
Kay Blümel mit dem "Friedrich-Prinz-Preis" ausgezeichnet
Zu Ehren des verstorbenen langjährigen Landestrainers Friedrich...

Weitere Beiträge aus der Region

Kinder-Wunschzettel-Aktion mit dem Christkind der GIEßENER ZEITUNG
Liebe Kinder, in diesem Jahr könnt ihr eure Wunschzettel fürs...
Ev. Kirche auf Baltrum
Tage der Stille auf der Nordseeinsel Baltrum verbracht
Der Einladung von Dekan Norbert Heide, „Tage der Stille“ auf der...

Dieser Beitrag als Banner

Um diesen Beitrag als Banner auf deine eigene Homepage einzubinden, kopiere einfach folgenden Link und füge diesen Code in deiner Homepage ein.
Link:
Übrigens: unter "Meine Seite" findest du auch einen Banner zum Einbinden der letzten Beiträge, die du selbst verfasst hast.