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Unterwegs auf dem Hochrhöner vom Roten Moor nach Tann

Die Pilger vor dem Eisenacher Haus
Die Pilger vor dem Eisenacher Haus
Grünberg | Bei der Sommertour 55 km gepilgert

Am Roten Moor starteten die Pilger bei Regen auf einem Forstweg über die östliche Route des Hochrhöners in Richtung Heidelstein. Nach Verlassen des Waldes war bereits der Sendeturm auf dessen Gipfel zu sehen. Er ist mit seinen 926 m nur zwei Meter niedriger als der Kreuzberg und man konnte von hier die ganze lange Rhön überschauen.

Weiter führte der Weg zum Informationszentrum am Schwarzen Moor im Dreiländereck von Hessen, Thüringen und Bayern. Es ist mit 67 Hektar das größte Hochmoor der Rhön. Im Naturschutzgebiet sind seltene Pflanzen zu entdecken.

Die Frankenheimer Kirche wurde im neugotischen Stil des späten 19. Jahrhunderts erbaut. Nach der Geschichte „In der Autoschlange“ und einem Gruß der Pilgergruppe in dem ausliegenden Buch wurde der Weg fortgesetzt.

Nach 18 km war der Ellenbogen, ein 813 m hoher Berg mit dem Restaurant Eisenacher Haus erreicht. Mit der Aussichtsplattform „Noahs Segel“ bietet die Rhön eine touristische Attraktion. Der 21 Meter hohe Turm mit seiner Erlebnis-Röhrenrutsche bietet eine herrliche Rundumsicht.

Die zweite Etappe führte von Ellenbogen über Kaltenwestheim und die Hexenlinde nach Andenhausen zur Kirche (erbaut 1757) mit Fachwerk und schieferverkleidetem Turm.

Der Marschlerhof wurde im Rahmen des „Marschler-Plans“ zur wirtschaftlichen Verbesserung der Thüringischen Rhön aufgebaut,1938 mit anderen Höfen eingeweiht und nach dem thüringischen Ministerpräsidenten Willy Marschler benannt. Es wurden Kühe und Schafe gehalten und Weide- sowie Milchwirtschaft betrieben. Als einzeln liegendes, landwirtschaftliches Gehöft in Grenznähe wurde es wie andere Gehöfte bereits in den 1950er Jahren abgerissen und das Gelände eingeebnet. Hier befindet sich heute eine Grillhütte und ein Hinweisschild mit einem Foto des Hofs.

Die Westvariante des Hochrhöners verläuft hinter Tann teilweise auf einem ehemaligen Kolonnenweg, der an die ehemalige innerdeutsche Grenze zwischen Thüringen und Hessen erinnert. Durch eine abwechslungsreiche Landschaft erreichte die Gruppe zum zweiten Mal Andenhausen. Hier begann dann der steile Aufstieg zum Katzenstein mit Blick auf die umliegende Landschaft. Holzskulpturen mit verschiedenen Motiven entstanden 2013 auf den Rhöner-Holzkunstrouten. Es waren noch Wachtürme zu entdecken, die allerdings teilweise zugewachsen waren.

Zwischenziel war die Dermbacher Hütte auf dem Gläserberg. Nach einem steilen Abstieg war nach 15 km das Ziel der 3. Etappe Glattbach erreicht.

Die Pilger vor dem Eisenacher Haus
Die Pilger vor dem... 
 
Rhönschafe
Rhönschafe 
 
 
Aussichtsplattform "Noahs Segel" mit Erlebnisröhrenrutsche
Aussichtsplattform... 
Sendeturm auf dem Heidelstein
Sendeturm auf dem... 
Herrliche Aussichten
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Irmgard Dechert
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