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Vom Roten Moor nach Tann auf dem Hochrhöner unterwegs

die Pilgergruppe
die Pilgergruppe
Grünberg | Im Wandel der vier Jahreszeiten – 48 km durch die Kuppenrhön gepilgert

Der Hochrhöner verläuft mit 150 km im Biosphärenreservat Rhön. 15 Personen nahmen an der Frühjahrstour teil, zu der Dekan Norbert Heide im Wandel der Jahreszeiten eingeladen hatte.

Start der dreitägigen Tour war am NABU-Haus am Roten Moor. Hier führt ein Bohlenpfad - von Birken umrahmt - durch die geschützte Moorlandschaft. Vom Aussichtsturm Rotes Moor hat man einen herrlichen Ausblick bis hin zur Wasserkuppe. Weiter führt der Weg auf schönen Waldwegen zwischen Fichten- und Laubwald, an bemoosten Steinen entlang. Auf den Bergwiesen blühten zahlreiche Wildblumen. Vorbei am Naturdenkmal Fuchsstein, der aus vielen großen Steinen besteht, erreichen wir die Fulda, die hier noch als kleines Bächlein durch den Wald fließt und direkt zur Fuldaquelle unterhalb der Wasserkuppe führt.
Nach einem kurzen Anstieg ist der höchste Berg Hessens, die Wasserkuppe (950 m), erreicht, hier wehte eine steife Brise. Das Radom auf der Wasserkuppe ist Wahrzeichen und Kulturdenkmal. Es erinnert an den Kalten Krieg und die damit verbundene Geschichte. Das Fliegerdenkmal
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besteht aus Basaltsteinen als Fundament und einer Adler-Skulptur aus Bronze und wurde im Jahr 1923 zum Andenken an die gefallenen Piloten des Ersten Weltkrieges errichtet. Auf- und Abstiege führten über Abtsroda zur Enzianhütte auf dem Weiherberg und mit einigen Anstrengungen zur sagenumwobenen Milseburg, auch „Perle der Rhön“ genannt, die nach 18 km erreicht wurde.

Das Hotel „Zum Hirsch“ in Abstroda war das Domizil für die Pilger, wo alle mit sehr leckerem Essen verwöhnt wurden.

Am zweiten Tag starteten die Pilger am Parkplatz der Milseburg. Auf Wald- und Wiesenwegen führte der Weg über Langenberg nach Gotthards. In weiten Schleifen zieht sich der Hochrhöner durch den Wald.

In Gotthards begann die dritte Etappe in der parkähnlichen Landschaft des Nüstetals mit vielen Höhen, die immer wieder bewältigt werden mussten. Eine Infotafel und ein Gedenkstein erinnern an die ehemalige innerdeutsche Grenze und deren Aufhebung 1989.

Am Tor aus dem 16. Jahrhundert, welches in die Stadt zum Marktplatz führt, ist das Ziel der Frühjahrstour, Tann, erreicht. Der Stadtbrunnen am Marktplatz wurde 1710 erbaut.

Das Elf-Apostel-Haus ist das wohl älteste Bürgerhaus der Stadt Tann. Es entstand etwa um 1500. Das Fachwerk ist durch reichliche Schnitzereien verziert. Das Haus erhielt seinen Namen nach den Bildern der elf Apostel. Der genaue Betrachter stellt erstaunt fest, dass nicht elf Apostel dargestellt sind, sondern Christus mit zehn Aposteln.

die Pilgergruppe
die Pilgergruppe 
Fuldaquelle
Fuldaquelle 
Radom auf der Wasserkuppe
Radom auf der Wasserkuppe 
Fliegerdenkmal auf der Wasserkuppe
Fliegerdenkmal auf der... 
Tann
Tann 
 
Milseburg
Milseburg 
 

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