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Unterwegs auf dem Lutherweg 1521 - von Friedewald nach Dankmarshausen 19 km gepilgert

Grünberg | 23 Pilger starteten in Friedewald zur 16. Etappe auf dem Lutherweg 1521.

Die Evangelische Kirche in Friedewald stammt aus dem Jahr 1747. Die Orgel wurde von Johannes Schlottmann in 1752 erbaut, der 26 Jahre in Friedewald lebte. Seit Dezember 2003 erklingt aus dem Kirchturm dreimal täglich das von Anton Ringler gestiftete Glockenspiel. Eine kurze Andacht von Dekan Norbert Heide: „Hoffe, dass alles gut geht“, Gott lässt sich nicht beeinflussen durch Bitten. Er ist bei uns, egal was ist. Sein Dasein kann Kraft geben. Macht, die uns führt und leitet.

Luther war im April und im Mai 1521 auf der Handelsstraße „Durch die kurzen Hessen“ unterwegs. Dies war keine befestigte Straße im heutigen Sinne, man folgte den vorhandenen Fahrspuren. An Gefällstrecken gruben die Wagen mit ihren Bremsblöcken Rinnen in den Boden. Starkregen tat das Übrige. So bildeten sich Hohlwege, auch „Geleise“ genannt. Wurden diese unbefahrbar, wich man seitlich aus und ganze Bündel von Geleisen entstanden, die heute noch gut erkennbar sind.

Auf aufgeweichten Waldwegen führte der Lutherweg zum Mahnmal Bodesruh, ein zur Mahnung an die
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Deutsche Teilung errichteter Aussichtsturm in der Gemarkung von Kleinensee im Landkreis Hersfeld-Rotenburg in Osthessen. Das Mahnmal wurde 1963 von der Gemeinde Kleinensee, einem heutigen Stadtteil von Heringen, und dem Land Hessen unmittelbar an der damaligen Innerdeutschen Grenze errichtet. Das von dem Bad Hersfelder Architekten Karl Schuman entworfene Bauwerk sollte an das Schicksal der Spätheimkehrer und die Deutsche Teilung in Folge des Zweiten Weltkrieges erinnern und zur friedlichen Wiedervereinigung Deutschlands mahnen. Das Mahnmal steht unweit vom Jagdhaus Bodesruh an der Zufahrtsstraße zur Kalihalde Monte Kali unmittelbar an der Landesgrenze zu Thüringen. Von der Aussichtsplattform hat man einen Blick auf das hessische Kleinensee und den thüringischen Nachbarort Großensee, zum Monte Kali und ins Gerstunger Becken bis hin zum Thüringer Wald.
Als Monte Kali oder Kalimandscharo wird eine sehr große Abraumhalde des Kalibergbaus bezeichnet. Die weithin sichtbare weiße Halde erreicht ihr Gipfelplateau auf einer Höhe von 530 m ü. NN und ist daher auch zu einer Touristenattraktion geworden.
Dekan Heide las noch eine Geschichte vor, in der ein Kurgast mit einem kostenlosen Schirm „gut beschirmt durch das neue Jahr“ kommen wollte.
Nach 19 km war das Etappenziel Dankmarshausen erreicht.

Die 17. Etappe führt am Samstag, 29. Februar 2020 von Dankmarshausen nach Oberellen (ca. 18 km). Treffpunkt ist um 8.00 Uhr auf dem Schlossparkplatz in Grünberg. Nähere Infos erhalten Sie im Ev. Dekanat Grünberg, Tel. 06401-227315.

 
Ev. Kirche in Dankmarshausen
Ev. Kirche in... 
Mahnmal Bodesruh
Mahnmal Bodesruh 
Monte Kali
Monte Kali 
 
 
 

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