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„Mit dem kleinen Luther in der großen Stadt“ (6.-9. August 2017)

Grünberg | So lautete das Thema der Äktschen-Tage für Groß und Klein in Leipzig zu denen sich eine bunt gemischte Reisegruppe aus dem Dekanat Grünberg auf den Weg machte. Auf die Reise begaben sich Oma und Enkel, Eltern und Kinder, Jugendliche und Seniorinnen und Senioren. Geplant und organisiert wurde die Fahrt von Dekan Norbert Heide, der vom neuen Dekanatsjugendreferent Raphael Maninger unterstützt wurde. Die Anreise am Sonntag verlief wie geplant und so konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im schönen A&O Hostel am Leipziger Hauptbahnhof einchecken und hatten noch Zeit für einen ersten Orientierungsspaziergang in der großen Stadt.

Am nächsten Morgen wartete eine Nachricht auf die Reisegruppe. Ein mysteriöser Mr. L war durch die Zeit gereist und in Leipzig aufgetaucht. Konnte das der große Reformator sein? Möglich wäre es, denn er ließ der Gruppe eine Nachricht zukommen, dass sie ihn an verschiedenen Sehenswürdigkeiten treffen könnten. Zudem sollte dem Zeitreisenden gezeigt werden, welche Bedeutung er 500 Jahre nach dem Thesenanschlag noch hat. Drei Gruppen machten sich auf den Weg unterschiedliche Aufgaben
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zu bewältigen, um Mr. L zu finden. Jede Gruppe bekam eine Packung Lutherkekse und die Aufgabe durch fortwährendes Tauschen ein reichhaltiges Picknick bieten zu können. Zudem bekam jede Gruppe einen Miniatur-Luther und musste Fotos mit verschiedenen Personengruppen am Hauptbahnhof schießen. Anschließend führte die Spur zur Thomaskirche, zum Stadion und schließlich zum Völkerschlachtdenkmal. Die Gruppen kamen während der Stadtrallye mit Leipzigerinnen und Leipzigern ins Gespräch, die sich fotografieren ließen, Lebensmittel tauschten oder den Weg wiesen. Am Völkerschlachtdenkmal traf man dann endlich auf Mr. L, ein guter Freund des Dekans, der als Luther gewandet war. Gemeinsam picknickten wir ausgiebig, denn die Gruppen hatten allerlei Köstlichkeiten ertauscht. Nachmittags ging es in ein Drachenboot und mit Teamgeist und Rhythmus durch den Elstermühlgraben. Die Erlebnisse des Tages wurden vor der allabendlichen Andacht in selbst geschriebenen Liedern und Gedichten der drei Gruppen noch mal zusammengefasst und man zeigte sich gegenseitig die Fotos des Tages.

Am Dienstag stand bei Temperaturen über 30 Grad der Ausflug in den Zoo auf dem Programm. Der Leipziger Zoo hatte für alle Altersklassen etwas zu bieten. Nicht nur die Kinder waren fasziniert von den etwa 850 Tierarten und die Zooskeptiker konnten sich mit dem ambitionierten Projekt „Zoo der Zukunft“ auseinandersetzen. Die sechs Themenwelten des Zoos sind nicht nur groß, sondern auch naturnah und authentisch gestaltet.

Nach zwei Tagen voller Action, stand der Vormittag vor der Abreise für die individuelle Großstadterkundung zur Verfügung. Auch bei der Rückreise mit der Bahn gab es keine Komplikationen und so nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Leipzig nicht nur den Playmobilluther, sondern auch viele schöne Erinnerungen mit. Das neu formierte Hauptamtlichenteam freut sich schon auf die Äktschentage im Herbst in Frankfurt.

Text: Dekanatsjugendreferent Rafael Maninger

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Kommentare zum Beitrag

Florian Schmidt
4.536
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 12.10.2017 um 06:23 Uhr
Die nächste Fahrt könnte man nach Dachau oder Auschwitz machen um den Kindern zu zeigen was von Luthers Gedanken übrig blieb. Behinderte Kinder aber nitte nicht mitnehmen, die waren Martin ein Gräuel.
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Irmgard Dechert
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