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Quelle. Aktives Leben im Alter gGmbH
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Grünberg | Die Einrichtungen des in Rabenau und Londorf beheimateten gemeinnützigen Trägers „Aktives Leben im Alter“ bieten ein breites Spektrum zur Teilnahme für Ehrenamtler an.

Es überrascht immer wieder, wie vielfältig die Möglichkeiten und Chancen für ehrenamtlich interessierte Menschen sind, sich in den Einrichtungen von „Aktives Leben im Alter“ einzubringen. Die Leiter und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenhauses Lumdatal (Rabenau-Londorf), des Hauses der Senioren Grünberg und des Pflege- und Sozialdienstes MOBI (Grünberg)haben eine klare Meinung: Keiner soll Scheu und Angst vor einer Kontaktaufnahme haben. Stefanie d’Unker-Lützow (Seniorenhaus Lumdatal), Elvira Kraicker-Münnich (MOBI) und Ralf Becker (Haus der Senioren) haben jederzeit ein offenes Ohr für Menschen, die sich freiwillig und mit Schwung und Elan für bedürftige und ältere Menschen einsetzen wollen. „Das Spektrum“, wie d’Unker-Lützow bei der Vorstellung der Ehrenamtskampagne 2016 erklärt, „ist riesengroß“. Ihr Grünberger Kollege Ralf Becker betont ebenso wie Kraicker-Münnich unisono: „Ohne Spezialkenntnisse, aber mit großem Herzen und
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Leidenschaft können sich Alt und Jung einbringen“. Die mit den guten kleinen und großen Taten einhergehende innere Befriedigung sei „immens“, wie alle drei betonen. Sie sind überzeugt: Wer Gutes tue, erhöhe die eigene Lebensqualität, werde von anderen respektiert und fühle sich wohler.

Vielfältige Möglichkeiten

Wie sieht die Situation konkret vor Ort aus? Von Einzelbetreuungen über Gruppenarbeiten ist alles drin. Ob als Einkaufshilfe, zum Vorlesen, als Begleitung bei Behördengängen oder zum Arzt oder als angenehmer Gesprächspartner bei Veranstaltungen - jeder Lebensbereich der Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtungen kann durch ehrenamtliche Helfer aufgewertet und bereichert werden.

„Wer gut singen kann, singt mit den Bewohnern“, macht Becker lachend klar. „Wer ein guter Zuhörer ist, erfreut sich an der Lebensbiographie der Menschen und kann von vielen wertvollen Erfahrungen auch für das eigene Leben profitieren.“ Kreative Menschen könnten basteln, so d’Unker-Lützow, Organisationstalente einen Besuch in einem Zoo planen und durchführen. Das Demenzcafé bietet nach Kraicker-Münnich zudem beispielsweise auch eine Plattform zum Erfahrungsaustausch. Alle drei Leiter verdeutlichen: Für ehrenamtliche Helfer gebe es explizit keine Zugangsvoraussetzungen.

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Nicht jeder ist geeignet

Die Leitungen der Einrichtungen würden aber bei der Auswahl genau hinsehen, welche Person sich dafür bewerbe und ob sie die Eignung für ein Ehrenamt mitbringe. So scheideten Personen aus, die vorbestraft seien, die soziale Kompetenz vermissen ließen, die sich nicht in die vorliegende Lebensbiographie der zu betreuenden Person hinein denken könnten oder die einen gewissen Respekt vor dem Alter vermissen lassen würden.

Können ehrenamtliche Helfer die hauptamtlich tätigen Pflegekräfte in irgendeiner Form stören? Die Leiter sind überzeugt: Nein. Sie müssten jedoch die Abläufe in der Institution kennen, damit eine gute Zeitplanung erstellt werden könne.

In regelmäßigen Treffs führten die Mitarbeiter der „Sozialen Betreuung“ der Häuser und die Ehrenamtlichen zudem einen Erfahrungsaustausch. „Sie nehmen auch an den Angehörigentreffs teil und berichten über ihre Erfahrungen“, so d’Unker-Lützow. Dies fließe wieder in die gesamte Pflege- und Betreuungsplanung mit ein.

Ehrenamtstag 2016

Wer sich fürs Ehrenamt interessiert oder durch seine Anwesenheit die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer ehren will, ist am 29.November 2017 herzlich eingeladen: Zwischen 14 und 16 Uhr kommen Angehörige, Freunde und Interessierte sowie Gäste im Seniorenhaus Lumdatal (Rabenau-Londorf) zusammen, um sich mit den ehrenamtlich tätigen Helfern und Mitarbeitern bei Kaffee und Kuchen über das Ehrenamt auszutauschen. Gleichzeitig feiert das Seniorenhaus an diesem Tag auch den 1. Geburtstag des Demenzcafés, das ebenfalls wesentlich von Ehrenamtlern unterstützt wird. Mehr dazu hier: http://www.miteinander-aktivesleben.de/single-post/2016/11/01/1-j%C3%A4hriges-Jubil%C3%A4um-des-Demenzcaf%C3%A9s-wird-gefeiert

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von:  Richard Hörner

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