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Pilgern auf dem Vulkansteig / Von Hartmannshain bis Feldkrücken 19 km zurückgelegt

Die Pilger vor dem Vater-Bender-Haus
Die Pilger vor dem Vater-Bender-Haus
Grünberg | Zur fünften Etappe auf dem knapp 120 km langen Vulkansteig, der zu Ehren an den Jugendwart des VHC auch liebevoll „Vater-Bender-Weg“ genannt wird, trafen sich 33 Pilger – darunter auch einige „neue“, die u. a. aus Alzey und Darmstadt angereist waren - in Hartmannshain, um gemeinsam mit Dekan Norbert Heide dem Ziel Alsfeld ein Stück näher zu kommen.

Bei herrlichem Sommerwetter erfolgte der Anstieg zur Herchenhainer Höhe (733 m), dem vierthöchsten Gipfel im Vogelsberg. Hier hat man bei guten Sichtverhältnissen einen schönen Blick bis hinüber in den Spessart und zum Odenwald im Süden, die Wetterau und den Taunus im Westen. Kurz vor dem Gipfel erreichte man mitten im Wald die Bonifatiuskanzel eine Basaltformation, die wie eine überdimensionierte Kanzel aussieht. Hier soll Bonifatius, der Apostel der Deutschen, im 7. Jahrhundert höchstpersönlich den germanischen Heiden Gottes Wort verkündet haben. In direkter Nachbarschaft der Bonifatiuskanzel gibt es eine weitere Felsformation, die allgemein das Gesicht genannt wird.

Zu dem Spruch aus Jacobus 3,5 „So ist auch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich großer
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Dinge. Siehe ein kleines Feuer, welch einen großen Wald zündet es an!“ las Dekan Norbert Heide die Geschichte von den Freundinnen Lucy und Sarah. Sarah hatte immer teure Klamotten. Lucy war neidisch und sagte etwas zu ihr, was sie hinterher zutiefst bereute. Sie hatte bei einem Gespräch aufgeschnappt, dass Sarah adoptiert war und sagte ihr das. Sarah hatte sich daraufhin verändert, redete mit niemandem mehr und war sehr traurig. Lucy hatte bemerkt, dass sie einen großen Fehler gemacht hatte und wollte sich bei Sarah entschuldigen. Sie erzählte Sarah, dass auch sie „adoptiert“ sei – nicht von ihren Eltern, sondern von Gott, der sie liebt – und sie somit ein Kind Gottes sei. Sarah konnte nicht genug davon hören und verzieh schließlich ihrer Freundin.

Der Vulkansteig führte weiter auf den Hoherodskopf (764 m), das touristische Herz des Vogelsbergs mit Informationszentrum des Naturparks Vogelsberg, der Sommerrodelbahn, Baumkronenpfad und Kletterwald. Das „Vater-Bender-Heim“ im Naturpark „Hoher Vogelsberg“ auf dem Hoherodskopf ist ein familienfreundliches Wanderheim und steht allen Wanderern, Naturfreunden und Vereinen zur Wanderfreizeit zur Verfügung.

Nach einer Pause zur Stärkung und zum Ausruhen ging es weiter zum Flößerteich. Hier wird die erst kurz zuvor entsprungene Nidda erstmalig gestaut und bildet einen hübschen Teich. Am Wanderparkplatz Niddaquelle folgt der Vulkansteig nahe der Straße auf einem schmalen, sehr idyllischen Trampelpfad zur Feldkrücker Höhe (630m). Dann ging es abwärts und nach 19 km war das Etappenziel Feldkrücken erreicht. Obwohl die Waldwege durch den Regen sehr aufgeweicht waren, begeisterte die schöne Wanderstrecke alle Teilnehmer.

Die nächste Pilgeretappe führt am 29. Oktober von Feldkrücken nach Groß-Felda (ca. 14 km). Treffpunkt ist um 8.00 Uhr auf dem Schlossparkplatz in Grünberg. Nähere Informationen erhalten Sie im Ev. Dekanat Grünberg, Tel. 06401-227315.

Die Pilger vor dem Vater-Bender-Haus
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Bonifatiuskanzel
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