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CDU Grünberg: "Notwendiges umsetzen und Folgekosten bedenken"

Grünberg | „Der Container im Kindergarten Rondell muss so schnell wie möglich verschwinden“ hat Bürgermeisterkandidatin Birgit Otto während der Fraktionssitzung der CDU Grünberg am Dienstag gefordert. „Sollte ein Anbau nicht über Zuschüsse für die Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren möglich sein, so kann die Maßnahme über das Sonderinvestitionsprogramm finanziert und noch dieses Jahr begonnen werden.“
Der Stadt Grünberg stehen aus dem Investitionsprogramm des Bundes rund 300.000 Euro und aus dem des Landes rund eine Million Euro zu. Am 22. April entscheidet die Stadtverordnetenversammlung, wofür das Geld verwendet werden soll. „Die Versuchung ist groß, mit den zusätzlichen Finanzmitteln kurzfristig lange gehegte Wünsche zu erfüllen. Da es sich bei diesen Geldern aber um Darlehen handelt, die über 30 Jahre zurückgezahlt, beziehungsweise über den Länderfinanzausgleich verrechnet werden, müssen auch die Auswirkungen auf die Haushaltssituation der Stadt in den kommenden Jahren mit bedacht werden“ merkte CDU-Fraktionsvorsitzender Karlheinz Erdmann an. Die CDU-Fraktion sei sich einig, dass vor dem Hintergrund des
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hohen Haushaltsdefizits notwendige energetisch wirksame Sanierungen und Reparaturen an Kindergärten und Dorfgemeinschaftshäusern vorzunehmen seien. Außerdem ließe sich jetzt der ohnehin notwendige Ersatz des alten Feuerwehrfahrzeugs in Lardenbach/Klein-Eichen kostengünstig umsetzen. So reizvoll die Überlegung auch sei, sich auf ein großes, neues Bauprojekt zu konzentrieren – die CDU sieht unter den gegebenen Umständen die Aufgabe, das Notwendige zu tun und die Folgekosten der Entscheidungen zu berücksichtigen.
Über eine weitere Kinderbetreuungseinrichtung in der Kernstadt müsse intensiv nachgedacht werden, hier könne im Rahmen der „Stadtsanierung II“ und über Programme des Hessischen Sozialministeriums auch außerhalb des Sonderinvestitionsprogrammes eine gute Lösung gefunden werden. Außerdem müsse man die Unterstützung geeigneter privater Einrichtungen ins Auge fassen, um zu bestmöglichen Ergebnissen für Eltern und Kinder zu kommen, fordert die Grünberger CDU.

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