Gießen | Bereits in der Antike beginnt eine Art Diskriminierung des weiblichen Geschlechtes. Denn nach Hippokrates: erwartet eine schwangere Frau mit reiner Haut den männlichen Nachfolger. Aber eine Frau mit unreiner Haut bekommt „nur“ ein Mädchen. Damit war alles gesagt.
Vielleicht ist diese Art von sexueller Katalogisierung auch ein Grund dafür, dass die Frauen in diesen entlegenen Provinzen gern ...
Gießen | HÖR MIR DOCH ZU…
Unsere Liebe dauerte nur
Eine Nacht
Dann wollte der Mond
Wieder alleine sein
Hör mir doch zu
Hör mir doch zu
Auch ich bin so allein
Auf meinem Bett
Streckt sich noch mal
Dein Schatten liegt
Neben mir
Hör mir doch zu
Hör mir doch zu
Auch Du warst gemein
Du hast Dich doch nicht
Ich hab Dich doch nicht
Vor unserer Zeit
Verloren?
Hör mir doch zu
Hör ...
Gießen | Wenn selbst die Philosophen nicht wissen, was die Welt zusammenhält, dann lass Dich doch nicht von jedem selbsternannten "Experten" mit seinen Nebel-Kerzen verwirren. Denn so manche Gedanke und Vorschlag, die unser "Experte" von sich gibt, basiert auf Ideen, die schon vor Jahren ins Archiv verbannt worden waren.
Selbst wenn Du Deinem eigenen Urteil nicht trauen magst, auch Du brauchst nicht ...
Gießen | Das Elend dieser Ehe war immer, daß jeder von uns glaubte, der andere kümmere sich zu wenig um einen selber, dachte Orf. Dabei glauben die meisten Menschen die Ehe habe etwas mit Liebe zu tun. Ich glaube, das ist ein großer Irrtum. Denn wenn es um die Scheidung geht, fließt eigentlich immer nur böses Blut.
Aber dieses Leben hier konnte ich auch nicht mehr ertragen, dachte Orf. Und oft fühlte ...
Gießen | Gott verfluchte Kain:
„Unstet und flüchtig sollst Du sein!“
„Ja, Herr, “ sagte der Sadist
„Ich bin der erste Tourist…“
Gießen | Als Kuriosität sei erwähnt, dass in den 30iger Jahren des letzten Jahrhunderts der große Schriftsteller Kazantzakis („Alexis Sorbas“) und seine Eleni die ersten Menschen in Lenta gewesen waren, die mit einem Badeanzug bekleidet ins Meer sprangen. Die Einheimischen müssen erstaunt gewesen sein über diese Art von Freizügigkeit. Nur, solange es nicht die eigenen Kinder waren, konnte es ihnen aber am ...
Gießen | …singt mein windschiefes Terrassendach
Zu Bambusflöten
Umtanzt das Blatt
Die Rebe
Während ich im Wein verblute
Zieht ein Vogelschwarm Wolken
Mitteilungsdrang der Koniferen
Wenn der Condor kreist
Wachsen Katzenjungen
Dem Tod entgegen
Schwalben durchbrechen
Den Mückentanz
Schatten ordnen die Perspektive
Umbauen mein Haus
Schmecke den Staub
Der Sahara
Wind streichelt dein ...
Gießen | Undine
Ich habe immer auf der Sonnenseite gelebt
Deshalb zog ich Dir entgegen
Und entlockte Dich dem Meer
Aus Deinem Nixengrün
Umschmeichelt von den Wellen
Die nach Gibraltar ziehen
Entstiegst Du dem Morgennebel
Komm in meinen Garten
Terrassen liegen nackt im Licht
Wie Blütenkelche
Die in Befruchtung stehen
Pinien kämpfen um den Schatten
Für Zitrusbaum Geranie Rosenstrauch
Die ...
Gießen | Ein Schiff wird kommen
Gefaltet aus Papier
Mit Worten beladen
Die Du nicht verstehst
Wenn die Tinte verschwimmt
Warte ich
Dort oben auf dem Felsen
Das Fähnchen in der Hand
Trennt uns die Himmelsrichtung
Wie eine Welle
Die der Wind verweht
An Land geworfen
Der Fisch
Gießen | Wenn alle etwas falsch machen
Glaubt jeder
Das Richtige zu tun
Davon lebt:
Das bürgerliche Gesetzbuch
Gießen | Du behauptest mich zu lieben
Und zwingst mich
So zu sein
Wie ich nicht bin
Ich bin Dein Bettvorleger
Ein Tiger mit scharfen Zähnen
Warum soll ich Dir da
Etwas Böses wünschen?
Du rauchst Dich sowieso zu Tode
Gießen | Ich liebe Deine Art wie Du mit den Worten umgehst, lieber Guido. Nein, wie Du das sagst:
„Ich spreche die Sprache, die verstanden wir“ und „Wenn einer Kuh Flügel wachsen, kann sie fliegen und ist ein Vogel“ Du überrascht mich immer wieder neu.
Du bist nicht nur ein Diplomat, wenn Du auf Reisen gehst, sondern auch ein Dichter, wenn Du unter Dein Volk trittst. Dabei hast Du wahrlich eine ...
Gießen | Ich weiß nicht welchem Tier ich ähnele. Vielleicht dem Kater "Carlo". Ich neige zum Doppelkinn.
Schon Ovid stellte in seinen Metamorphosen Menschen als Tiere dar. Und Schopenhauer nannte seinen Köter „Mensch“.
Na also, denke ich, ich bin in bester Gesellschaft.
Gießen | SCHADE, SCHADE…
Ich schreibe Dir ein Lied
Weil es Dich so nicht mehr gibt
Sehn ich mich nach Dir
Liebe war es nicht
Also, ruf mich nicht an…!
Also, ruf mich nicht an…!
Schade, schade
Du warst nicht aus Schokolade
Aber Deine Küsse schmeckten
Wie süßes Gift…
Du suchtest einen Mann
Den es so nicht gab
Da musste jedes Meeting
Die Enttäuschung sein
Da zog ich mich einfach ...
Gießen | Lentas Name entstand dadurch, dass die menschliche Phantasie in dem lang gestreckten Steinriesen, der zwei Badebuchten voneinander trennt, einen liegenden Löwen zu erkennen glaubte. Seitdem blickt dieser „Leon“ gelangweilt auf das vom Wind geriffelte Meer.
Die Globetrotter allerdings, die sich immer öfter hierher verirren, müssen sich noch nicht an den beiden Stränden begegnen. Die einen ...
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Bei der GZ sind so viele Poeten, die sollten auch eine Gruppe haben |
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