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Kurz Kommentiert: Der Terror hat viele Gesichter. Deutsche Extremisten überfallen Australien

Gießen | Alle Jahre wieder darf das Volk der RTL Schauer unserer X,Y,Z Prominenz beim Kerbtier Knabbern zu gucken. Selbst sitzt man im winterlichen Germania in greift Parallel zum Maden Mahl nach den frittierten Kartoffelscheiben. Ermittelt wird wieder der Dschungelkönig oder die Entsprechung mit der Doppel X Helix. Dieses Jahr zählen wir bereits die 10 Staffel des muntern Vergnügens auf der ehemaligen Sträflingsinsel zu Australien.
Wie immer dabei, Menschen von erfrischender Unbekanntheit oder gerade noch dem Inzestuösen Stammpublikum Radio Television Luxemburg geläufig. So zum Beispiel der wohl bekannteste der Runde, Walter Freiwald. Den älteren noch bekannt als die Stimme von „Der Preis ist Heiß“, der Show dessen Moderator Harry Wijnvoord bereits 2004 das Camp bereichern durfte. Als dann hat sich auch die Tochter des bekannten Schalgerhelden Roberto Blanco eingefunden, ebenso wie ehemalige Boygroup Barden, Zirkusdirektorinnen, Darsteller (um den Stand der Schauspieler klar auszunehmen) oder auch Frauen die sich für die Kameras durch einen Pseudo Millionär beschälen lassen wollten.
Für die Unkundigen sei hier einmal
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Satire (74)Promis (3)Kerbtier knabbern (1)Fernsehen (51)
das „Konzept“ der Sendung erklärt. 11 Menschen von vergangener Bekanntheit werden im Australischen Busch ausgesetzt. Dort werden sie von Kameras verfolgt und ihr Alltag auf Film gebannt. Ein Mitglied der Gruppe muss allabendlich eine Aufgabe verrichten und Sterne erstreiten die gegen eine karge Mahlzeit eingetauscht werden. Ab Woche Nummer 2 ändert sich das Konzept. Ab jetzt darf das Publikum einen der Prominenten erwählen um aus dem Verbund zu scheiden. Eben jener der oder die es am längsten vollbringt das Camp zu besetzen wird mit dem Titel Dschungelkönig respektive Dschungelkönigin belegt.
Launisch wird das ganze moderiert durch Sonja Zietlow und Daniel Hart… auch egal. Wie vorrangegangen schon erwähnt ist ein wesentlicher Teil der Sendung, die Kandidaten gewisser Prüfungen zu unterziehen. In erster Linie bestehen diese darin sie Dinge essen zu lassen für die sich der bräsig vor dem TV wesende Zuschauer einen Kammerjäger kommen lassen würde. Schnecken, fette Larven oder Raupen aber auch für den heimischen Geschmack ungewohnte Körperteile der lokalen Fauna. Das kann dann auch schon mal ein Känguru Testikel oder eine Koala Auge sein. Um die Mahlzeit interessanter zu gestalten mischt man ihr gerne olfaktorische Reize bei, wie etwa Fischgedärm oder Verdauungsendprodukte wie etwa von Kameraleuten.
Damit den Kandidaten dabei nicht mehr passiert als die Produktionsversicherung zahlen kann hält sich RTL im Outback einen eigenen Medikus, Dr. Bob geheißen. Er steht mit hilfreichen Tipps den Delinquenten zur Seite, wie etwa das Atmen nicht einzustellen oder auch dann die Schutzbrille anzubehalten wenn sich die Feuerameise gen Kleinhirn durch den Augapfel frisst.
Nebenbei wird dann noch ein bisschen Zusammenleben inszeniert und die Kandidaten dürfen versuchen sich nochmal den Kameras zu präsentieren ob das ein Engagement dabei herausspringt oder zumindest eine Anschlussverwendung bei anderen RTL Shows. Wer sich die Kandidaten allerdings nicht merken kann darf sich glücklich schätzen geistig zumindest einigermaßen beisammen zu sein. So, ich koche mit jetzt einen Pott Schneckenschleim, häute schon mal den Straßenpimmel und dann kann es eigentlich los gehen.

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Kommentare zum Beitrag

Bernd Zeun
11.652
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 18.01.2015 um 00:52 Uhr
Nina Hagen sang es schon vor über 20 Jahren: Ist Kotz TV, jedenfalls konnte man es raushören.
Nicole Freeman
10.764
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 18.01.2015 um 07:11 Uhr
flach, einfach nur verdummungs tv. dise sendung braucht keiner und diejenigen die es nicht interessiert werden mit berichten in funk- tv und zeitungen damit genervt. man sind wir weit unten. wie war das , Brot und Spiele und das Volk ist sanft in den haenden des Rates. Das alte Rom laesst gruessen.
Nicole Freeman
10.764
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 18.01.2015 um 08:00 Uhr
Ich habe einmal genau wie sie ueber die Bild gedacht. Das hat sich aber seit dem Unfall in Roskilde Daenemark geaendert. Nur die Bild hatte genau nach dem Warum gesucht. Alle anderen Zeitungen und TV Sender beschraenkten sich auf die Toten und verurteilten den Veranstalter das dieses Festival nicht auf der Stelle abgebrochen wurde. Der Veranstalter hat aber mit dem scheinbar weiter laufenden Festival eine 2. Katastrophe verhindert ! Die Menschenmassen (90000) haette der kleine Bahnhof ( 1 Gleis im Festivalgelaende und 4 Gleise in der Stadt ) Nicht an einem Tag abtransportieren koennen. Bei diesem Festival kommen 90% der Besucher mit dem Zug. Alle haben auf dem Veranstalter rum gekackt. Keiner hat nach dem Warum gefragt. Nur die Bild! Die Ueberschriften sind Provokant und manchmal schon ... Flach aber sie haben es als einzige geschaft nicht nur von den Toten zu berichten.
Nicole Freeman
10.764
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 18.01.2015 um 08:02 Uhr
Nicole Freeman
10.764
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 18.01.2015 um 08:09 Uhr
90000waren es im jahr davor. der veranstalter hatte bereits die bremse gezogen und nur noch 80000 tickets verkauft. in wiki nach zu lesen wen es interessiert.
Hallo Lieber Leser
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Florian Schmidt
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