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Quo vadis, Gießener Zeitung?

Gießen | Am Beginn eines neuen Jahres stellen sich viele Zeitgenossen die Frage, wo es hingehen wird im neuen Jahr, was es einem bringen wird, was aus den guten Vorsätzen wird usw. Deshalb frage ich hier einmal „ins Blaue“ hinein: Wo gehst Du hin, liebe „Gießener Zeitung“, im Jahre 2015?
Da ich als einer der ersten Bürgerreporter seit Oktober 2008 dabei bin, habe ich mir erlaubt, diese Frage zu stellen. Mir ist bewusst, dass ich in der letzten Zeit hier nicht mehr sehr viel beigetragen habe. Auch bei den Kommentaren zu anderen Beiträgen habe ich mich deutlich zurückgehalten. Das hat seine Gründe.
Diese Gründe sind sehr vielschichtig. Ich möchte hier nur einmal das Stichwort Meinungsfreiheit nennen.
Für mich ist Meinungsfreiheit ein sehr hohes Gut unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung. Deshalb ist das, was vorgestern, am 7.1.15 in Paris geschehen ist, ein durch nichts zu rechtfertigender barbarischer Akt, den ich deutlich verabscheue. Ich sehe die Meinungsfreiheit auch in unserem Land als bedroht an, weil ich immer mehr Beispiele dafür entdecke, dass alles, was nicht dem Mainstream entspricht, sofort verteufelt
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wird. Das führt dazu, dass sich Bürger immer mehr zurückziehen und zur schweigenden Mehrheit werden oder dass sie sich einfach nicht mehr trauen, zu irgendeinem Problem Stellung zu beziehen. So darf man im Moment in Deutschland einfach nicht laut sagen, dass man Angst vor einer wachsenden Islamisierung hat, weil man dann sofort als Nazi beschimpft wird. Wo ist da Meinungsfreiheit? Selbst von Politikern werden besorgte Bürger nicht ernst genommen, wie z.B. von unserer Bundeskanzlerin und unserem Innenminister. Dass bei Pegida in Dresden auch NPD- und AfD- Anhänger mitmachen und vielleicht das Ganze initiiert haben, braucht man mir nicht zu sagen. Aber dass sofort die große Mehrheit der Teilnehmer an den Montagsspaziergängen als ausländerfeindlich abgekanzelt wird, ist nicht in Ordnung.
Auch in den Kommentaren zu Beiträgen in der GZ konnte in den letzten Monaten immer wieder festgestellt werden, dass Meinungen und Beiträge einzelner Bürgerreporter sofort von anderen Bürgerreportern scharf angegriffen und ins Lächerliche gezogen wurden und dann die Autoren persönlich beleidigt oder zumindest „gestichelt“ wurden, wie man in meiner Heimat sagte. Im Internet geschieht das heutzutage massenhaft in den Foren großer Tages- oder Wochenzeitungen, wo sich einzelne Zeitgenossen in ihren Forenbeiträgen und Kommentaren derart unflätig benehmen, dass man nur noch staunen kann, was man dort alles lesen kann. Dort ist es weitgehend anonym, weil es dort üblich geworden ist, keine echten Namen mehr zu benutzen. Aber hier in der GZ war es zumindest bis jetzt immer noch die Regel, dass die Bürgerreporter auch unter ihrem wirklichen Namen schreiben, wie es auch bei den anderen Zeitungen üblich ist. (Dort werden zwar Kürzel benutzt, die aber eindeutig zuzuordnen sind.) Außerdem gibt es noch den Verhaltenskodex, wo von respektvollem und höflichem Umgang miteinander die Rede ist, an den sich aber immer weniger gehalten wird. Leider habe ich nur selten entdecken können, dass von Seiten der Redaktion bzw. der Moderation eingegriffen wurde, wenn beleidigende Äußerungen gemacht wurden.
Quo vadis, Gießener Zeitung?
Ich wünsche der Gießener Zeitung, dass im Jahr 2015 wieder mehr gegenseitiger Respekt gezeigt wird und dass echte Meinungsfreiheit praktiziert wird. Daran hängt die Zukunft der Zeitung. Und auch, ob ich weiter hier als BR in der GZ bleibe oder nicht. Ich bin gespannt auf die Kommentare …

Kommentare zum Beitrag

Hermann Menger
2.370
Hermann Menger aus Gießen schrieb am 09.01.2015 um 16:29 Uhr
Also, Sie behaupten damit, ich hätte den Begriff "Meinungsfreiheit" falsch verstanden und verwendet. Richtig?
Florian Schmidt
4.879
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 09.01.2015 um 18:25 Uhr
Gerade die Pegidia Demonstranten erweisen der Meinungsfreiheit einen Bärendienst. Wenn sie sich von denen Instrumentalisieren lassen die sofort jede andere Meinung verbieten lassen würden, kämen sie an die Macht.
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 09.01.2015 um 18:35 Uhr
Wer - Frau Back oder die Pegida-Leute?

Hallo Herr Menger, in Deutschland haben vor allem Menschen Angst vor dem Islam, die keine Muslime kennen. Siehe Dresden. Dass es Islamisten gibt, die mit ihren Terroranschlägen Menschen töten, kann nicht verharmlost werden.
Dass es Europäer, Deutsche und Franzosen gibt, die ob in Afghanistan oder in anderen Menschen töten, terroristische Anschläge auf Zivilbevölkerung (Hochzeitsgesellschaft), muss ebenso genannt werden. Die dortigen Menschen haben ebenfalls Angst vor Christen (die sich so nennen) wie vor Isalmisten (die sich Moslems nennen.
Und Herr Menger, wenn Sie Ihre Meinung äußern, sind Sie für mich noch lange kein Faschist.
Hermann Menger
2.370
Hermann Menger aus Gießen schrieb am 09.01.2015 um 18:59 Uhr
Herr Beltz, es gilt schon, zu unterscheiden, ob jemand Angst vor dem Islam hat oder vor einer wachsenden Islamisierung. Ich habe z. B. keine Angst vor Muslimen, aber vor islamistischen Fundamentalisten. Außerdem gibt es "den Islam" genauso wenig wie es "die Christen" gibt. Pegida ist auch sehr vielschichtig und es sind bestimmt viele besorgte Bürger dabei, die nicht rechtsradikal sind und nicht gleich als "Dumpfbacken" bezeichnet werden sollten. Diese werden aber zur Zeit fast durchweg in den Medien diffamiert.
Hermann Menger
2.370
Hermann Menger aus Gießen schrieb am 09.01.2015 um 19:06 Uhr
Herr Beltz, das freut mich, dass ich für Sie kein Faschist bin.
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 09.01.2015 um 19:12 Uhr
Ich will niemand verdammen und die Teilnehmer der Pegida sind nicht alle rechts. Sie lassen sich aber sehr schnell für Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Naziparolen einspannen. Ich würde jederzeit an einer Gegendemonstration teilnehmen und mit den Menschen reden. Wir dürfen die Menschen nicht den braunen Rattenfängern überlassen.
Angst sollten wir davor haben, dass wie damals und z.Teil noch heute die Juden an allem schuld waren, jetzt die Muslime geächtet werden. Einige rechte Gruppen, bis auf die NPD, gehen bereits vom Judenhass ab, und hetzen teilweise mit der Fahne Israels in der Hand gegen Islamisten.
Herr Menger, wir haben schon gemeinsam an Mahngängen zur Erinnerung an den 9. November (Reichsprogromnach) teilgenommen. Ich betrachte Sie, trotz einigen Meinungsverschiedenheiten, auch weiterhin mit Respekt.
Florian Schmidt
4.879
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 09.01.2015 um 19:42 Uhr
Frau Back, bin da voll bei Ihnen. Nicht Parolen bieten Lösungen sondern der Dialog. Pegidia schadet mit dem plumben offen vorgetragenen Fremdenhass jeder objektiven Diskussion. Es sind nicht die Moslems. Aber zu sagen das solche Taten NICHTS mit dem Islam zu tun haben ist auch zu billig. Und das kann man zum Glück sagen.
Christoph Schäfer
784
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 09.01.2015 um 19:51 Uhr
Ich kann Frau Back nur bzustimmen!
Dieses ständige Gejammere von AfD, Pegida und Konsorten darüber, dass Ihren Stuss nicht jeder gut findet, nervt unheimlich!
Träumen wohl von gleichgeschalteter Presse und stellten gern einen Propagandaminister! ;-)

Hut ab hingegen von Journalisten, welche für ihre Meinungsfreiheit sogar bereit sind mit ihrem Leben zu bezahlen!
Florian Schmidt
4.879
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 09.01.2015 um 19:52 Uhr
Auch da stimme ich ihnen zu Frau Back. Religion ist ein guter Nährboden auf dem Extremisten reifen können.
Karl-Ludwig Büttel
3.854
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 09.01.2015 um 20:05 Uhr
Ich schließe mich Herrn Schmidt und Frau Back an. Jegliche Form von Extremismus und Fundamentalismus ist eine Gefahr für das friedliche Miteinander. Auch die Religionen gehören dazu.
Nicole Freeman
10.752
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 09.01.2015 um 20:25 Uhr
Wenn man sich die Anschlaege der neuen Zeit anschaut steckt fast immer ein Religioeser Extremismus dahinter. Einach die Meinung und den Glauben des Anderen Akzeptieren scheint nicht die Staerke der Religion zu sein. Ohne waere es Friedlicher. Der Meinung bin ich auch. Nur wer sein Gegenueber kennen lernen will kann diesen auch verstehen und Gemeinsamkeiten finden.
Hermann Menger
2.370
Hermann Menger aus Gießen schrieb am 09.01.2015 um 23:06 Uhr
Herr Büttel, Ihrem zweiten Satz kann ich zustimmen, aber wollen Sie ernsthaft alle Religionen über einen Kamm scheren?
Charlie Hebdo hat auch massiv Christen karikiert und beleidigt. Die - vorwiegend Katholiken - haben auch öfters dagegen prozessiert, aber haben nicht so reagiert wie die Islamisten.
Karl-Ludwig Büttel
3.854
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 09.01.2015 um 23:20 Uhr
Wenn Religionen extremistisch gelebt werden dann gehören auch diese dazu. Alles was extremistisch ausgeführt wird. Wie Herr Schmidt schreibt Religionen sind ein guter Nährboden dafür.
H. Peter Herold
29.016
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 09.01.2015 um 23:33 Uhr
Alles schön und gut, aber was wollte uns allen Herr Menger mit dem Beitrag sagen?
Nicht die weite Welt hatte er im Sinn, hat da nur Beispiele genannt. In bewegt die Frage und ich wiederhole sie in Deutsch, eventuell kann nicht jeder Latein oder hat das Buch gelesen. Er meint: Wohin geht/führt dein Weg Gießener-Zeitung.de?

Ich meine so betrachtet ist sein Beitrag hier schon berechtigt.
Bernd Zeun
11.643
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 10.01.2015 um 00:03 Uhr
Herr Menger, ich bin zwar kein Religionsexperte, aber soviel ich von Religionen weiß, denke ich schon, dass man sie mehr oder weniger über einen Kamm scheren kann. In jeder Religion finden Sie zum Extremismus und Mord und Totschlag bereite Leute. Bei den Christen finden sich ebenso bis in die jüngste Zeit Beispiele für Greueltaten, die denen der islamistischen Attentäter in Paris in nichts nachstehen: Im zweiten Weltkrieg katholische Geistliche in der kroatischen Ustascha, Katholiken wie Protestanten in Nordirland, christliche Milizen im libanesischen Bürgerkrieg ...
Frau Back möchte ich eigentlich bei ihrer Vermutung, dass die Welt ohne Religionen eine bessere wäre, zustimmen, aber die Menschen würden wahrscheinlich auch dann Gründe finden, sich gegenseitig umzubringen.
Florian Schmidt
4.879
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 10.01.2015 um 00:31 Uhr
Ja Herr Menger, ich halte Religionen für gefährlich. Alle Monotheistischen Religionen. Dieses "Die guten Christen haben geklagt, die bösen Muslime haben geschossen" Denken ist übrigens absolut daneben. Was Gewalt und Terror angeht nehmen sich beide Lager nicht viel.
Florian Schmidt
4.879
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 10.01.2015 um 00:41 Uhr
Frau Back, sie haben wieder nix begriffen. Der Kirchen Sprecher hat doch erklärt, dieser Missbrauch unterlag dem damaligen Zeitgeist. Wollen sie nun eine moderne Kirche oder nicht?
Florian Schmidt
4.879
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 10.01.2015 um 00:49 Uhr
Ich auch nicht, und als ich diese Aussage gehört habe war ich kurz davor etwas schweres in den Fernseher zu werfen. Was bei den Domspatzen in Deutschland oder den Mädchenheimen in Irland noch im letzten Jahrhundert abgegangen ist, sind grausame Verbrechen. Nicht so spektakulär vielleicht wie ein Live gefilmter Terroranschlag aber an Grausamkeit nicht weniger schlimm. Und da wagen es manche Leute noch sowas aufzurechnen.
Nicole Freeman
10.752
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 10.01.2015 um 06:31 Uhr
viele vergessen das es auch unter den christen terroristen gibt. irland wurde ja schon genannt. es sind terroristen die diesen anschlag in paris getan haben. einzeltaeter wegen denen man auch nicht alle moslime verteufeln sollte. christen waren es die bomben in einkaufscentren in deutschland legten. aber eben auch nicht die christen. sobald man von einer religion zu sehr eingenommen wir beginnt dummer weise das nicht akzeptieren anderer religionen und missionieren. wenn missionieren nicht mit friedlichen mitteln machbar ist kommt es offt zu gewalt. jetzt sind wir im zeitalter der einzelnen terrorakte , im mittelalter nannte man das kreuzzuege
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 10.01.2015 um 10:13 Uhr
Ich schließe mich den hier am häufigsten vertretenen Meinungen an: Religionen und Kirchen gerade in ihrer fundamentalistischen Form, schaden eher als dass sie nutzen.
Ich weiß, Herr Menger, dass ich hier auch gegen ihre evangelikale Kirchengemeinde im Schiffenberger Tal spreche. Die Verurteilung von Homosexuellen als Sünder halte ich für menschenfeindlich. Ohne Religion und die entsprechenden Hinweise auf die Bibel gäbe es keine Sünde. Dann wäre auch ein Herr Jesus nicht erforderlich, der dann Schwule und Lesben von ihrer Sünde befreien soll.

Gleichzeitig betone ich, viele Christen als verantwortungsbewusste, ehrliche und nach ethischen Grundsätzen handelnde Menschen zu kenne und zu schätzen.
Jutta Skroch
13.687
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 10.01.2015 um 11:54 Uhr
@Rainer, nun bist du mir zuvor gekommen, denn das eigentliche Anliegen von Herrr Menger war ja "Quo Vadis ..."

Wie wäre es denn mit Kommmentaren dazu !!!
Bernd Zeun
11.643
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 10.01.2015 um 11:54 Uhr
Quo vadis, Diskussion? So ist das nun mal, Herr Arnheiter, wenn es keinen Diskussionsleiter gibt. Macht aber auch nichts, finde ich, ist wie im Leben, da landet man auch nicht immer dort, wo man hin wollte.
Hermann Menger
2.370
Hermann Menger aus Gießen schrieb am 10.01.2015 um 12:13 Uhr
Danke an Herrn Herold, Herrn Arnheiter und Frau Skroch, dass Sie das Thema noch einmal "angemahnt" haben.
@Herr Zeun, ich habe zwar die Diskussion angestoßen, sehe mich aber nicht als Diskussionsleiter, das haben Sie doch sicher auch nicht erwartet? Es gibt ja auch noch ein Leben außerhalb der GZ.
Bis jetzt bin ich aber über den Verlauf der Kommentare noch nicht ganz unzufrieden, zumindest sehe ich noch keine Beleidigungen oder unflätige Bemerkungen und das ist auch gut so. Die Sticheleien gegen Religion von Frau Back und Herrn Schmidt halten sich im Rahmen und bringen keine neuen Erkenntnisse. Und dass Herr Beltz immer wieder gegen die FeG Gießen stichelt und hier wieder ein neues Fass aufmachen will, nehme ich ihm auch nicht übel, das ist wahrscheinlich sein Lieblingsthema. Darüber haben wir uns ja in anderen Beiträgen hinreichend auseinandergesetzt.
Bernd Zeun
11.643
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 10.01.2015 um 12:46 Uhr
Stimmt, Herr Menger, als Diskussionsleiter habe ich Sie nicht gesehen. Es war nur eine allgemeine Feststellung, die auf alle längeren Diskussionen zutrifft. Je länger sie werden, desto mehr meandern sie, weil immer neue Stichworte ins Spiel kommen. Das ist mal interessant, mal unterhaltsam und manchmal auch ärgerlich. Dass die Redaktion nicht einschreitet, wenn es beleidigend wird, wie Sie im Beitrag beklagten, dürfte daran liegen, dass es die nicht interessiert oder sie sich rein zeitmäßig nicht darum kümmern kann, da Zweck der GZ in erster Linie ist, Werbung zu akquirieren und Gewinn zu machen. So lange es sich also nicht auf die Werbung auswirkt, wird sich nichts ändern.
Hermann Menger
2.370
Hermann Menger aus Gießen schrieb am 10.01.2015 um 13:04 Uhr
Wenn ich hier in der GZ als Redakteur oder Moderator verantwortlich wäre, würde ich mir die Zeit nehmen und mich darum kümmern. Denn die Zeitung verkommt immer mehr zu einem "Käseblättchen", wenn sich Bürgerreporter zurückziehen, weil sie es nicht nötig haben, sich beleidigen zu lassen.
Mir ist schon klar, dass die GZ in erster Linie darauf aus ist, Anzeigen schalten zu können. Aber wenn keine interessanten Artikel mehr in der Printausgabe zu finden sind, wird die Zeitung auch nicht mehr so oft gelesen. Das hat auch wieder Auswirkungen auf die Werbeeinnahmen.
H. Peter Herold
29.016
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 10.01.2015 um 15:10 Uhr
Bitte nicht Herr Arnheiter. Nicht aufgeben, denn wenn das noch mehr tun wäre es um die grundlegende Idee einer Bürgerzeitung schade. Dass die Redaktion nichts unternimmt wird sich eines Tage rächen. Aber das müssen die wissen, sind ja deren Arbeitsplätze.
Hermann Menger
2.370
Hermann Menger aus Gießen schrieb am 10.01.2015 um 17:23 Uhr
Das ist ja jetzt wirklich hochinteressant, dass gerade Sie fragen, was in der GZ unter "Beleidigung" verstanden wird.
Dabei gibt es hier einige Bürgerreporter, die von Ihnen aber wiederholt beleidigt worden sind. Dass die inzwischen kein Interesse mehr haben, sich mit Ihnen anzulegen, kann ich gut nachvollziehen.
Wenn Sie sagen: "Ich brauche keine Mutti mehr.", kann ich Ihnen vielleicht antworten: Sie brauchten vielleicht jemand, der Ihnen mal ein wenig die Augen öffnet über Ihre Umgangsformen und wie beleidigend Sie sein können.
Ich will Ihnen mal ein paar Beispiele nennen, wo Sie beleidigend waren, nur bei dem ersten Beispiel bin ich persönlich betroffen, bei den anderen sind es andere Bürgerreporter.

Evangelikale Christen? Was soll´s?
von Florian Schmidt am 11.08.2014
„Ultrachristen“, „bigottes Geschwätz“, „verbohrte Menschen“

Wie steht es um die Meinungsfreiheit?
von Lea Meister am 25.10.2014
„GZ Erschießungskommando“

Die "Kehrseite" von Silvester von Hans Lotzow am 01.01.2015
„Gespießer“, „Nörgeltown Gießen“, „Todesgenörgel von Dreck- und Unfallspießern“

Und überhaupt sollten Sie mal überlegen, dass es ein Missverhältnis von Beiträgen und Kommentaren bei Ihnen gibt:

Bei nur zwei eigenen Beiträgen haben Sie aber 2318 Kommentare zu anderen Beiträgen geschrieben.

Und Ihr eigener Beitrag "Ode an eine gelbe Katze" in "Die Randgruppe" vom 24.09.2014 spricht für sich. Wenn man dort die Kommentare liest, kann man sich ganz gut ein Bild machen.
H. Peter Herold
29.016
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 10.01.2015 um 17:26 Uhr
Es sollte eventuell doch mal über Kommentare von hier zweien nachgedacht werden, die sich überlegen hier nicht mehr mitzumachen. Wie leider schon einige andere vor ihnen, die immer wieder gute Beiträge gebracht haben.
Auch ich habe schon manchmal dran gedacht, aber damit überließe ich dann das Feld gerade denen, die die BR zum Aufgeben gebracht haben. Aufgeben? Das möchte ich nicht.
Trotz dieser ganzen Behauptungen die mehr oder weniger offen hier vorgebracht werden. Die sollten sich vielleicht mal genau informieren bevor hier große Wellen gemacht werden.
In diesem Sinne:

Quo vadis Zeitung und mit ihr die BR?
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 10.01.2015 um 17:54 Uhr
Es sind wohl zwei Sachen, die hier stören:
Beleidigungen und das "sinkende Niveau" der GZ.
Zu 1) Ich bin nicht so empfindlich, aber gelegentlich gibt es Aussagen, die beleidigend sind. Da muss ich Herrn Menger zustimmen. Wozu überhaupt jemanden beleidigen, wenn es um eine Sache geht, zu der man eine andere Meinung vertritt? Manches, was als Beleidigung erscheint, ist einfach nur eine Veralberuung.
Zu 2) Alle BR, die das sinkende Niveau beklagen, sind aufgefordert, qualifizierte oder auch lustige Beiträge einzustellen. Es gibt genügen Themen: Erlebnisse, Erziehung, Auto- und Fahrradverkehr, Sport (ohne die Ergebnisse der Tageszeitungen zu wiederholen) Konzerte, Vorträge, neue Gesetze und Gerichtsurteile, Kommunales, Verbrechen international, neue Filme,........also keine Hemmungen. Es werden aber auch jetzt schon eine Vielzahl von Themen angesprochen.

Herr Menger hat nun das Verdienst, eine Diskussion angeleiert zu haben.
H. Peter Herold
29.016
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 10.01.2015 um 20:45 Uhr
Gelbe Katze"-Beitrag hingegen wurde zweimal zensiert, nur weil ein anderer BR irgendwas darin zu lesen glaubte, was ich gar nicht geschrieben wurde.
So lange die Redaktion auf Zuruf zensiert,

Ich unterstelle hier einfach, dass die Redaktion Grund genug hatte den Beitrag zu zensieren wie Sie meinen. Es ist das Recht der Redaktion Beiträge die es erfordern zu zensieren, wenn sich dadurch nachweisbar jemand beleidigt gefühlt haben sollte.

Ich habe bisher die Erfahrung gemacht, dass ich von der Redaktion gebeten wurde einen Beitrag zu überarbeiten, wenn da was Tand, was nicht in die "Spielregeln" passte.

Na und, meist sah ich meinen Fehler ein und habe geändert. Aber ich bin bisher auch nur sehr selten aufgefordert worden was zu ändern. Woran das wohl liegt? Vielleicht einfach an der Sprache, den Worten, die sich sicher von dem Kommentar vor mir unterscheiden.
Heike Nocker-Bayer
330
Heike Nocker-Bayer aus Gießen schrieb am 10.01.2015 um 22:50 Uhr
s G"Verbale Schlammschlachten sind mir zuwider. Zum Thema "Quo Vadis Gießener Zeitung?"
Lieber Herr Menger, ich kann Ihnen nachfühlen: Auch mich trieb vor einem Jahr die Frage um: "Abmelden ja oder nein ?" Ich entschied mich für das Zurückziehen, denn solange ich schweige und keine schmutzige Wäsche über die Redaktion auskippe, werden sie meinen Account nicht sperren.
Als Insider, der die Makro- und Mikrokosmosstrukturen der Zeitung kennengelernt hat als Redakteurin, prophezeie ich, dass es noch mehr BR geben wird, die sich zurückziehen, keine Beiträge mehr einstellen, geschweige denn kommentieren. Ob irgendwann nach dem Aussterben der Printausgabe auch das Online-Portal gänzlich einschläft, sei dahingestellt.
Was mich wirklich entsetzt, ist die zunehmende Verrohung im Umgangston. Ich bewundere alle, die im Portal die Courage aufbringen, ihre Artikel einzustellen, wohlwissend, dass verbale Messerattacken im Hintergrund bereits gewetzt werden.
Hand aufs Herz: Dafür ist das Leben zu kurz...


Au

N E
H. Peter Herold
29.016
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 11.01.2015 um 06:45 Uhr
Solche Beiträge sind ok. Da werden nicht, auch nicht unterschwellig, Personen angesprochen. Ich sage aber hier nochmal. Wenn die Redaktion jemanden zensiert und er ist der Meinung zu Unrecht, dann kann er es ja dort vorbringen, genauso wie ich es mir vorbehalte dort wegen Sachen die mir nicht gefalle dies tun kann und tue. Schließlich gilt hier gleiches Recht für alle und ich muss hier keine offenen Anschuldigungen aussprechen. Ich ziehe es halt vor mich persönlich und nicht offen für alle um meine Belange zu kümmern.
Aber manche haben halt ihren Spaß daran andere offen mit, sagen wir mal mit Dreck zu bewerfen und freuen sich wahrscheinlich wenn der/die dann ausscheiden. Das sollte keiner/keine tun.
Peter Lenz
526
Peter Lenz aus Mücke schrieb am 11.01.2015 um 08:36 Uhr
Herr Menger, wie soll es mit der GZ weitergehen? Das weiß ich auch nicht.
Zum Thema Beleidigungen, Anschuldigungen usw. kommt es immer auf den Betreffenden an, wie er empfindet, was ihm wichtig ist usw. wenn jemanden etwas nicht betrifft ist es ihm mehr oder weniger egal wie sich verhalten wird. Sollten aber seine Interessen, seine Interna's berührt werden reagieren Menschen komplett unterschiedlich, je nach seinem Naturell. Was für einen eine Katastrophe, bedeutet für einen anderen ein müdes Lächeln. Meist sind es Leute die ein hohes Selbstwertgefühl ihr eigen nennen, die schnell und leicht auf die Palme gehen und dann meinen sie darauf reagieren zu müssen und hier wird dann mit großen Kanonen geschossen und nur weil sie sich zu wichtig nehmen? Jeder ziehe sich den Schuh an der ihm passt. Das war der eine so nennt, nennt der anderen ganz anders, weil Gott sein dank nicht alle gleich sind.
Was einfach unsinnig ist, dass manche sofort auf die Palme gehen und lospoltern: Beleidigung, Ettikette nicht eingehalten und fühlen sich schwer gekränkt und rennen zu Schiedrichtern um wiederum den anderen zu diffamieren.. ist das den besser???
Dass man sich hier im Internet befindet, haben wohl die wenigsten verstanden, früher schon nicht und dazugelernt auch nicht.
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 11.01.2015 um 10:49 Uhr
Hallo Leute, schreibt doch einfach mal sinnvolle Artikel. Dann gibt es insgesamt weniger "Beleidigungen". Wollen wir eigentlich nur noch über diese B. diskutieren?
Karl-Ludwig Büttel
3.854
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 11.01.2015 um 10:54 Uhr
Die Plattform hat sich seit Ihrem Beginn stätig weiter entwickelt. Für manche scheint das aber ein Problem zu sein. Erst durch die jetzige Vielfalt hat sie an Attraktivität gewonnen. Langsam aber stetig entwickelt sich dieses Soziale Medium zu einem ganz brauchbaren Forum. Am Anfang war es ja eher langweilig und ohne Pep hier. Für einige scheint das schwer zu akzeptieren sein, dass die Zeit nicht stehen bleibt. Die Redaktion tut gut daran nicht immer gleich einzugreifen. Dieses Forum ist immer noch sehr friedfertig und harmlos im Umgang miteinander. Meinungsvielfalt heißt nicht Streit. Eine andere Meinung ist keine Beleidigung. Der Ein oder Andere wertet dies leider so weil er sich in einer ganz anderen realen Welt wähnt. Wer immer wieder nach der Redaktion ruft oder mit dem Abmelden bei der GZ droht, hat im Internet einfach nichts verloren. Dann muss man Gruppen bilden bei denen man unter sich seine Themen austauscht. Sobald wie ich mich öffentlich bewege muss ich mit allem rechnen auch mit Kritik an meiner Person meinem Handeln oder einfach dem von mir geschriebenen. Kann ich das nicht ertragen oder fühle mich beleidigt bei der kleinsten Kritik dann muss ich so viel A…. in der Hose haben entweder mich zu erwehren oder Kommentarlos ohne langes rumgezetere die Internetplattform verlassen. Die Drohung einiger die Plattform zu verlassen, der darauffolgende Ruf nach Unterstützung bei anderen sogenannten alteingesessenen BR wird ja auch immer erhört und man bekommt ja dann den Zuspruch den man sucht. . Das ist ja auch gut so. Dann bleibt man doch bei der GZ es haben ja drei bis vier einem zugesprochen. Ernsthaftigkeit sieht anders aus. Es zeigt aber wie überempfindlich einige reagieren. Hat man als Erwachsener Mensch der sich ins Internet wagt so etwas nötig oder ist man sich seinen Handlungsweisen nicht bewusst. Was sollen solchen Drohungen meint irgendjemand das dies die Mehrheit der Plattformbenutzer interessiert? Gerade diese Diskussion zeigt die Entwicklung der GZ am besten. Die Redaktion hält sich hoffentlich weiter heraus und lässt sich nicht Aufwiegeln. Wobei ich denke diese Zeit ist in der GZ glücklicherweise überwunden. Die Redaktion hat sich positiv mit dem Forum entwickelt. Das braucht auch seine Zeit und kann nicht vom ersten Tag an funktionieren. Ich persönlich finde die GZ so wie sie jetzt ist in Ordnung sie darf als Plattform nur nicht stehen bleiben. Der Verlust des Einen oder Anderen BR (auch von mir wenn ich gehen würde) tut dabei nichts zu Sache. Einige nehmen sich viel zu wichtig. Ich weiß nicht genau wieviel BR bei der GZ auf dieser Plattform angemeldet sind. Die Mehrheit jedenfalls interessiert sich für die Diskussionen hier gar nicht. Es sind vielleicht insgesamt ca. 20 Streitbare Geister die immer mal wieder unter den Beiträgen auftauchen. Also in meinen Augen ein Minderheit. Wenn sich davon 5 oder auch 10 abmelden wird das der Plattform keinen Abbruch tun. Es kommen andere und es blieben genug übrig. Ihren Beispielen Herrn Menger wobei Sie sich beleidigt sehen oder andere beleidigt wurden kann ich wenig nachvollziehen. Aber es ist Ihr gutes Rechte so zu empfinden. Wie geschrieben wer hier auf dieser Plattform schon ein Problem hat mit den Kommentaren der sollte sich tatsächlich überlegen ob er sich nicht einen anderen Spielplatz sucht. Noch einfacher wenn man den unbedingt hier mitmachen will, ignorieren lernen oder ein dickeres Fell zulegen. Das Internet ist keine Zeitung und kein Verein und keine Wohlfühloase.
Herr Lenz hat das auch sehr gut beschrieben.
Bernd Zeun
11.643
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 11.01.2015 um 11:56 Uhr
Könnte ich als Schlusswort akzeptieren, Herr Büttel. Hoffentlich geht es den anderen Diskutanten auch so.
Ingrid Wittich
20.936
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 11.01.2015 um 12:09 Uhr
Ach, Herr Menger, mehr als ein "Käseblättchen" war die GZ nie. Ein Werbeblatt eben, das von vielen Menschen ungelesen in den Müll befördert wird. Als die Printausgabe noch in Mücke verteilt wurde, sagten mir einige Leute: "Ich schaue da nur rein, weil vielleicht etwas von Dir drin ist." Zugegeben ein nettes Kompliment für mich, allerdings weniger für das Blatt. Aber die Macher sind kurzsichtig, wenn sie solches nicht auch bedenken und BRs, die sich ernsthaft bemühen etwas Sinnvolles zu schreiben, mit ihrer Nichtreaktion auf Pöbeleien, Beleidigungen, Fäkalsprache in Bezug auf Religionen - ich gebe zu, das verletzt meine Gefühle auch wenn ich kein Kirchengeher, sondern "nur" ein einfacher Christ bin - u. ä. so vor den Kopf stoßen, dass sie sich zurückziehen oder ganz verabschieden. Zu irgendeinem "Schiedsrichter" zu rennen, käme mir persönlich nie in den Sinn. Ich ziehe es vor zu schweigen und einen, nennen wir es mal, unklugen Kommentar zu ignorieren.
Ich wollte doch meinen Senf noch dazu geben, auch wenn Bernd schon den Schlussstrich unter diese Diskussion gezogen hat.
Hermann Menger
2.370
Hermann Menger aus Gießen schrieb am 11.01.2015 um 14:28 Uhr
Herr Büttel, ich gebe Ihnen recht, dass die Plattform sich weiterentwickelt hat. Es war am Anfang eher eine Mitmachzeitung, wo Bürgerreporter eigene Artikel geschrieben haben, die dann kommentiert werden konnten. Jetzt ist es schwerpunktmäßig ein Forum, manchmal wie ein Chatroom, wo Leute immer wieder "ihre" Themen zur Sprache bringen.
Frau Wittich, über ihren Beitrag freue ich mich einerseits sehr, aber er macht mich auch ein wenig traurig, weil ich auch ein Stück Resignation herauslese. Trotzdem vielen Dank!
Peter Baier
10.322
Peter Baier aus Gießen schrieb am 11.01.2015 um 16:31 Uhr
Wohin es mit der GZ geht schwer zu sagen, wenn es möglich
ist sich als Harry Hirsch anzumelden.
Vielleicht meldet sich bald ein Elvis Presley an, dann wüssten
wir das er noch lebt
Heike Nocker-Bayer
330
Heike Nocker-Bayer aus Gießen schrieb am 11.01.2015 um 17:57 Uhr
"Quo Vadis Gießener Zeitung?
Welcher aktive BR macht den Faktencheck?
Wer greift zum Telefon und erfragt in der Redaktion die aktuelle Auflagenhöhe in der Kernstadt Gießen?
Es waren mal vor Jahren 40.000 Exemplare pro Ausgabe. Ich glaube, das Ergebnis wird einige überraschen und Frau Wittich, Herren Menger, Lenz, Zeun, Beltz und Herold in ihren Kommentaren bestätigen, wohin sich die GZ weiterentwickelt hat...
Karl-Ludwig Büttel
3.854
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 11.01.2015 um 19:05 Uhr
Das ist ein guter Hinweis. Insgesamt ist die Auflage seit 2008 mit Stadt und LK Gießen um ca. 4000 Exemplare gestiegen.
Gestartet wurde mit einer Auflage von 124.454 Exemplaren. Nach gestrigen Stand ist die Auflage bei 128.435 Exemplaren angekommen.
Das Onlineportal ist aber wichtiger. Die Gründe sind bekannt.
Zeit ist Geld und spart Personal. Folgenden Link mal anbei zur Kenntnis.
http://www.gogol-publishing.de/referenzen-von-gogol-publishing/anzeigenblattverlag-giessener-zeitung/

Unter den Listen ist alles schön nach Begrifflichkeiten aufgelistet.
Die GZ ist auf einem guten Weg eine etablierte Online Plattform zu werden.
Heike Nocker-Bayer
330
Heike Nocker-Bayer aus Gießen schrieb am 11.01.2015 um 21:37 Uhr
@ Herr Büttel:
Ich habe die Giessener Zeitung im Blick. Die Printversion und nicht die digitale. Link und Hinweis reichen nicht als Quelle. Machen wir uns doch nicht zum Sprachrohr des GZ-Pressesprechers bzw. des Verlagshauses. Auch ein BR unterliegt der journalistischen Sorgfaltspflicht. Dazu gehören die tatsächlichen Zahlen aus der Kernstadt Gießen. Die Gründe für den Boykott und die Verlagerung ins Umland-
Karl-Ludwig Büttel
3.854
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 11.01.2015 um 21:53 Uhr
Die Zahlen haben nichts mit dem Link zu tun. Das sind die aktuellen Zahlen. Quelle die GZ und das Internet. Warum sollte man sich nur für die Stadt Gießen interresieren? Den GZ Pressesprecher kenne ich nicht für was auch.

Dieser Link ist rein informativ. Damit sich jeder ein Bild machen kann wie die GZ und vergleichbare Plattformen im Netz funktionieren.
Karl-Ludwig Büttel
3.854
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 12.01.2015 um 08:51 Uhr
Gar nicht Frau Back, deshalb bin ich darauf auch nicht eingegangen. Als hätte das Forum hier etwas mit Journalismus zu tun.
Hermann Menger
2.370
Hermann Menger aus Gießen schrieb am 12.01.2015 um 11:05 Uhr
Ist das jetzt wieder Satire? Ist das Ironie? Natürlich hat das Forum der "Gießener Zeitung" etwas mit Journalismus zu tun. Wir nähern uns langsam dem Hauptproblem: Für einige ist das hier eine "Mitlachzeitung" (so der ehemalige BR Neufunkel mit dem schwarzen Hund in seinem abschließenden Gezwitscher) und für andere ist das immer noch eine "Zeitung".
Ingrid Wittich
20.936
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 12.01.2015 um 11:59 Uhr
Auch wenn BRs keine Journalisten sind, sollten sie sich an gewisse Regeln halten. Was "journalistische Sorgfaltspflicht" angeht, kann man hier mehr darüber lesen:
http://www.deutsche-tageszeitungen.de/pressefachartikel/presserecht-das-muessen-journalisten-wissen/3/
Karl-Ludwig Büttel
3.854
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 12.01.2015 um 12:00 Uhr
Ja Herr Menger da gebe ich Ihnen Recht nur umgekehrt. Es glauben immer noch welche es handelt sich um eine Zeitung. Ja es heißt Mitmachzeitung mehr aber auch nicht. Es handelt sich um eine Internetplattform ein Forum der GZ sonst nichts. Das nehme ich auch gerne in Anspruch und das auch schon seit 2008. Wobei es keine Rolle spielt ob einer seit 2008 dabei ist oder erst seit gestern. Mit Journalismus hat das nichts zu tun. Ein BR Reporter unterliegt auch rechtlich nicht den Bestimmungen. Anfangs wurde auf diesem Forum diskutiert das Bürgerreporter versucht haben ein Presse Akkreditierung zu bekommen. Können Sie sich noch erinnern, wie es ausgegangen ist? Nichts Presse, nichts Journalist noch nicht einmal annähernd vergleichbar. Keine Akkreditierung. Ich dachte der Link zum Betreiber dieses Forum diene der Aufklärung bzw. könnte helfen bei denen die sich nicht so im Internet auskennen. Aber wieder einmal lag ich da wohl falsch.
Bernd Zeun
11.643
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 12.01.2015 um 13:20 Uhr
Die GZ ist so wahr eine Zeitung, wie Jesus von einer Jungfrau geboren wurde, man muss nur dran glauben.
Florian Schmidt
4.879
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 12.01.2015 um 13:39 Uhr
Wenn man wirklich den Anspruch hat hier Artikel von vollwertigen Journalisten abzudrucken sollte man auch entsprechende Weiterbildungen anbieten. Aber ein Bürgerreporter ist einfach nur ein Hobby Reporter. Genau wie ein Hobbykoch oder Hobbyfotograf, muss nicht schlecht sein aber man darf nicht den Anspruch haben wie an einen Profi.
H. Peter Herold
29.016
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 16.01.2015 um 20:14 Uhr
Also wo die Zeitung hingeht, ich glaube diese Frage erledigt sich von selber.
Habe heute mal meine Kontakte durchgesehen. Alles gute, rührige BR. Viele haben schon lange nichts mehr geschrieben, einige habe ich gelöscht. Letzter Beitrag 2013!

Vor dem Hintergrund der ganzen Umtriebe die hier einzelne ungestraft betreiben dürfen, werde ich mir überlegen in welcher Art ich hier noch weiter veröffentlichen werde.

Dann mal Tschüss oder Adele wo ich herkomme.
Peter Lenz
526
Peter Lenz aus Mücke schrieb am 16.01.2015 um 20:47 Uhr
Immer die gleiche Masche.. "Freunde" informieren und drohen.
Dann Unliebsame diffamieren, glaube nicht dass das der Stil der GZ sein sollte. Wieso sollte nach seiner Meinung hier jemand für was bestraft werden, weil ER es so will???
Also Redaktion in Kenntnis setzen, dass sie wieder mal jemanden entfernt und dann groß damit angeben.
Karl-Ludwig Büttel
3.854
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 17.01.2015 um 01:03 Uhr
Einige habe ich gelöscht...... welch eine Aussage Herr Herold. Das lässt aber tief blicken.
Sie fordern Strafe für wen und warum? Was sind denn das für Aussagen?
Genau das ist es was dieses Forum nicht braucht. Es ist auf einem guten Weg. Dann gehen Sie halt, drohen Sie nicht immer sondern handeln Sie. Fürchterlich ein solches Benehmen. Das hat im Internet nichts zu suchen.
Die GZ hat sehr gute Ziele und eine tolle Möglichkeit der Berichterstattung. So etwas, was Sie fordern braucht niemand.
Zur Ihrem Verständnis, dass betrifft das Forum und nicht wie Sie es immer wieder gerne ableiten Ihre Person. Sie sind für dieses Forum genauso unwichtig wie ich.
Die Plattform soll Spaß machen. Kritik gehört dazu. Einfach darüber hinwegsehen. Um was geht es denn hier....?
H. Peter Herold
29.016
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 17.01.2015 um 08:52 Uhr
Gute ?
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Hermann Menger

von:  Hermann Menger

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