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Der Unrechtstaat

Gießen | "Nazigrößen aller Art
mieden diesen Unrechstaat"
- - - - - - -
"Der Unrechtstaat,
ich sags euch gleich,
die Zone wars -
und nicht das Dritte Reich."
- - - - - - - -
"Die Zone war ein Unrechtstaat,
weil sie Fau Merkel Böses tat."
- - - - - - - - -
"Wer heute Mut
zur Wahrheit hat,
der spreche nur
vom Unrechtstaat."

Diese abscheuliche Zeilen sind im "Eulenspiegel" Nr.1/2015 zu finden.

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Kommentare zum Beitrag

Peter Lenz
526
Peter Lenz aus Mücke schrieb am 03.01.2015 um 20:09 Uhr
Was der Herr Lenz aus Mücke "darf", bestimmt nach wie vor nicht der Herr Beltz aus Gießen! Auch wenn er es noch so gerne möchte, es geht ihn einfach nichts an und auf viele Dinge kommt er ja wie gesehen ganz von selbst.
H. Peter Herold
29.023
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 03.01.2015 um 22:24 Uhr
Da ist also Herr Lenz hier dann ganz überflüssig. Oder shen ich das jetzt zu positiv.
Aber Lieber Michael. Wenn die DDR ein Unrechtsstaat war, was war dann das 3. (1.000-jährige) Reich?
Peter Lenz
526
Peter Lenz aus Mücke schrieb am 03.01.2015 um 23:23 Uhr
Aah der "liebe" Herr Herold ist den südlichen Gefilden überdrüssig und erscheint mal wieder um seine "überflüssigen" Kommentare los zu werden. Sie sollten jetzt aber unbedingt wieder die Redaktion einspannen um unliebsame BR's loszuwerden, das ist doch Ihr Stil. Ihre Sicht zu positiven Dingen grenzt eher an Egomanismus.
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 04.01.2015 um 11:25 Uhr
Wenn jemand mit 18 Jahren in die Nazi-Partei einhetreten ist und später sich gegen die Verbrechen aus innerster Überzeung gewendet hat, dann würde ich ihm keine Vorhaltungen machen. Insofern gab es ehemalige Nazis in der DDR, die die Antifa-Schule durchlaufen haben. Es gab auch Nazis, die dachten, sie könnten weitermachen, wie bisher. Die sind im Laufe der Jahre abgehauen, sofern sie nicht eingesperrt waren und wurden hier als Widerstandskämpfer gefeiert.
Damit kein Missverständnis entsteht. Die Menschen, die "wir sind das Volk" gerufen und zum Ende der DDR beigetragen haben, waren oder sind keine Nazis (nur eine kleine Minderheit gehört in die rechte Ecke).
Peter Lenz
526
Peter Lenz aus Mücke schrieb am 04.01.2015 um 13:10 Uhr
Satire hin Satire her.. oft wird der Begriff "Satire" benutzt und die desaströse Weltanschauung von einigen zu relativieren.
Die Scheuklappen immer auf dem Kopf behaltend und andere wiederum gehen schon seit Jahren mit einem Podest umher um jedesmal rechtzeitig darauf zu springen und sich himmelwärts zu präsentieren. I'm the greatest, best and the only one!
Kurt Wirth
3.084
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 04.01.2015 um 13:34 Uhr
Ich weiß nun nicht, ob es und welche Gesetze es eventuell in der DDR gab, die die Behandlung von Mitgliedern faschistischer Organisationen regelten. Es scheint mir stets eine Einzelfallbetrachtung gegeben zu haben. Man denke an den geläuterten Feldmarschall Paulus, der bewußt in die DDR zurückkehrte. Vielleicht weil er in der Bundesrepublik immer noch fürchten mußte, als Verräter betrachtet zu werden, obwohl seine Kapitulation in Stalingrad immer noch viel zu spät erfolgte. Ich erinnere mich aber, daß gelegentlich immer wieder mal Personen in der DDR als ehemalige Nazis geoutet wurden, die ihre Vergangenheit verschleiert hatten. Diese wurden stets hart bestraft.

In der Bundesrepublik wurden hingegen durch das "Gesetz zum Abschluß der Entnazifizierung" im Jahr 1950 und durch Neufassung der Beamtengesetze ebenfalls 1950 pauschal alle diejenigen, die bis dahin noch nicht "entnazifiziert" waren, rehabilitiert. Egal ob sie sich von ihrer Vergangenheit distanziert hatten oder nicht. Von Adenauers Staatssekretär Globke ist kein Wort des Bedauerns über seine führende Beteiligung an der Rassengesetzgebung bekannt.

Wenige wurden in späteren Prozessen für ihre Verbrechen doch noch verurteilt. Man denke an den sog. Auschwitzprozeß, der aber auch nur durch die besondere Hartnäckigkeit von Fritz Bauer stattfinden konnte, keineswegs durch Anstrengungen der Justiz. Strafverfolgungen wurden oft bewußt verschleppt, bis die Täter im Zustand der Verhandlungsunfähigkeit waren.

Ich führe hier als Beispiel den Fall Sören Kam an, der als Däne freiwillig in die SS eintrat und 1943 einen dänischen Journalisten ermordete. In Dänemark wurde er wegen Mordes verurteilt. Immer wieder richteten dänische Behörden vergebliche Auslieferungsanträge an die Bundesrepublik. Die hiesigen Behörden beriefen sich stets auf die nach wie vor bestehende Gültigkeit des sog. "Führererlaß" Hitlers nach dem Ausländer, die Mitglied der SS wurden, automatisch die deutsche Staatsangehörigkeit erhielten. Damit durfte er nicht ausgeliefert werden. Im Jahr 2007 gab neues EU-Recht Dänemark eine neue Chance. Sören Kam wurde, obwohl an die 90, aber haftfähig, für drei Wochen in München-Stadelheim inhaftiert. DAS OLG München entschied aber nun auf einmal, bei der Tat habe es sich um Totschlag gehandelt, und der ist verjährt. So lebt Sören Kam noch heute unbehelligt in Kempten im Allgäu, wo er viele Jahre als Vertriebsleiter einer größeren Brauerei tätig war.

Parallele Fälle gab es die letzten Jahre in Ingolstadt, Aachen und Hamburg.
Sabine Glinke
5.278
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 04.01.2015 um 13:45 Uhr
Sowas hat hier schlicht und ergreifend nichts zu suchen.
Kurt Wirth
3.084
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 04.01.2015 um 13:46 Uhr
Ein interessanter Fall aus der DDR ist auch Ernst Niekisch. Aktiv in der Baierischen Räterepublik und deshalb schon 1919 zu Festungshaft verurteilt, war er ein maßgeblicher Vertreter des "nationalen Sozialismus", andere sagten auch, des "Nationalbolschewismus". Er beeinflußte stark den sog. "Strasser-Flügel" in der NSDAP, geriet damit schon früh in Gegnerschaft zu Hitler und wurde verurteilt und verfolgt. Nach dem Krieg wurde er Mitglied der SED, die da auch offensichtlich nichts dagegen hatte. Im Gefolge der Juni-Ereignisse 1953 zog er sich wieder zurück und ging nach Westberlin (wo er seinen Wohnsitz aber auch nie aufgegeben hatte).
Kurt Wirth
3.084
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 04.01.2015 um 13:52 Uhr
@Frau Glinke: Ich dachte, daß es doch zu den Kommentaren von Frau Amstein und M.Beltz vom 4.1.15 um 11.25 h paßt, wie auch zum Thema Rechtsstaat.

An meinem Nachschub hatte ich grade gearbeitet als sie Ihren Kommentar setzten. Ich habe dies leider nicht bemerkt. Ansonsten halte ich mich nun wieder zurück.
Sabine Glinke
5.278
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 04.01.2015 um 14:14 Uhr
Lieber Herr Wirth, ich bezog mich nicht auf Ihre Kommentare, sondern auf den Beitrag an sich. Wegen mir müssen Sie sich also nicht zurückhalten.
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 04.01.2015 um 15:39 Uhr
Frau Glinke, nach welchen Kriterieben berurteilen Sie Beitraäge als genehm und nicht genehm. Es gibt immer wieder seriöse Zeitungen die sich derartigen Themen zuenden, - die in meiner Schulzeit nicht gerne behandelt wurden.
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 04.01.2015 um 15:42 Uhr
Herrn Lenz aus Mücke gewidmet:

Im Rechtsstaat BRD
tat man den Nazis selten weh.
Auch über den Herrn Sören,
taten wenige sich beschweren.
Klaus Stadler
5.167
Klaus Stadler aus Reiskirchen schrieb am 04.01.2015 um 16:35 Uhr
Kommt der Schwarze Kanal jetzt aus Gießen? Anscheinend hat da Jemand seinen Vornamen in Karl-Eduard geändert!
Peter Lenz
526
Peter Lenz aus Mücke schrieb am 04.01.2015 um 16:52 Uhr
Hier stinkts, aber Maden suhlen sich ja gerne in Speck.
Warum sind diese Befürworter denn nicht in die geliebte ach so tolle DDR gegangen, wie einige der o.g. ???
Oder sind die Pensionen hier um vieles besser, damit man auch ja die "Freund"staaten besuchen kann. Habe gelesen dass sich nicht jeder Normalbürger das leisten.
H. Peter Herold
29.023
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.01.2015 um 21:10 Uhr
Ich merke es Herr Lenz. Nach Ihren Kommentaren, die zum Teil zum k... sind.
Warum müssen den hier solche Parolen verkünden. M. Meinung haben Sie selber den Abschied genommen. Auf die Wiederkehr, wenn Sie so weitermachen, hätte ich gerne verzichtet. Willkommensstürme für Sie habe ich jedenfalls nicht bemerkt.
Stefan Walther
4.850
Stefan Walther aus Linden schrieb am 04.01.2015 um 21:53 Uhr
Frau Glinke, wissen Sie was mich hier an diesem Beitrag - wieder mal - etwas nervt? = dass nicht zum ersten Mal ein Thema neu "aufgewärmt" wird ( sorry Michael und dann noch ziemlich "flach" was das Niveau betrifft ), keine Ahnung warum das immer wieder passiert...

http://www.giessener-zeitung.de/giessen/?page=content%2Farticle_detail.php&source_page=article_list.php&sitenr=2&docid=98177#comment
Peter Lenz
526
Peter Lenz aus Mücke schrieb am 04.01.2015 um 21:59 Uhr
Sie merken gar nichts Herr Herold und haben noch nie etwas gemerkt!
Wissen Sie was zum "Schwarzen Kanal" und zu Karl-Eduard??
Sie haben recht Herr Walther.. sehr flach, aber die Herren können wohl nicht anders.
H. Peter Herold
29.023
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 05.01.2015 um 10:16 Uhr
Pusteblumen wachsen in der Regel auch nicht so hoch, besonders nicht in Mücke.
Sabine Glinke
5.278
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 05.01.2015 um 11:40 Uhr
Meine Meinung, Herr Beltz, nichts weiter. Solche Beiträge stacheln unnötigerweise Diskussionen an, die dann, wie man an den letzten Kommentaren merkt, schnell den angemessenen Umgangston verlassen. Das finde ich schade - und überflüssig.
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 05.01.2015 um 12:01 Uhr
Zum "Schwarzen Kanal": Dort gab es keinen Humor, nur über Tatsachen wurde berichtet. Das ist dadurch bewiesen, dass alle Versuche, Karl-Eduard gerichtlich zu belangen, aufgegeben wurden.

Die Verse sind aus einem Satiremagazin entnommen. Man darf doch mal lustig sein.
Sabine Glinke
5.278
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 05.01.2015 um 12:05 Uhr
"Die Verse sind aus einem Satiremagazin entnommen". Auch noch ein Verstoß gegen das Urheberrecht???
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 05.01.2015 um 12:31 Uhr
Die freuen sich über die Werbung. Ich habe auch selbst gedichtet - daher das flache Niveau.
Kurt Wirth
3.084
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 05.01.2015 um 13:57 Uhr
Wer die Beltz'schen Beiträge kennt, weiß, daß sie oft den Zweck haben, eine Diskussion zu entfachen. Nicht für angebracht halte ich in diesem Fall, daß er sich am Schluß provozierend gegen eine bestimmte Person richtet. Die Frage Urheberrecht kann ich nicht beurteilen, in vielen Beiträgen wird aus Zeitungen oder Büchern zitiert, oder entsprechende Links gelegt. Die Quelle wurde zumindest genannt.

Auch ich bewerte Beiträge sehr unterschiedlich. Man kann ja, was einem nicht gefällt, mit Mißachtung strafen. Aber diese Frage kochte in diesem Medium schon häufig hoch, ohne greifbares Ergebnis.
Sabine Glinke
5.278
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 05.01.2015 um 14:03 Uhr
Nur eine Quellenangabe alleine reicht nicht aus, um auf der sicheren Seite zu sein - ohne kann es nur noch teuer werden als mit. Aber Herr Beltz schrieb ja, das Magazin freue sich über Werbung, von daher gehe ich davon aus, dass eine Einverständnis vorliegt.
H. Peter Herold
29.023
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 05.01.2015 um 15:44 Uhr
Man merkt immer wieder, dass Sie Frau Glinke hier fehlen. Im übrigen auch Ihnen ein frohes Neues Jahr.
Sabine Glinke
5.278
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 05.01.2015 um 16:15 Uhr
Urheberrecht und Werbung sind nun wirklich zwei Paar Schuhe, Frau Back. Im Gegensatz zu Ihnen weiß ich den Kommentar von Herrn Herold einzuordnen. Ihnen lieber Herr Herold, auch ein frohes neues Jahr. Sie fehlen mir auch manches Mal, der Rest hier nicht so unbedingt.
Christoph Schäfer
785
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 05.01.2015 um 20:48 Uhr
Bezüglich Werbung werden Sie, wie immer, seitens der Redaktion ein beredtes Schweigen bekommen.

Frage an Frau Glinke: Wenn der Artikel angeblich in der GZ nichts zu suchen hat, warum wird er dann nicht entfernt?
Sabine Glinke
5.278
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 05.01.2015 um 21:52 Uhr
Ich schrieb: Meine Meinung. Ist aber nicht meine Entscheidung. Genauso wenig ist es meine, welche Beiträge wegen Werblichkeit entfernt werden und welche nicht.
Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 06.01.2015 um 16:57 Uhr
"Wer mich missversteht, hat das Wesentliche begriffen."
Ludwig Wittgenstein, österreichischer Philosph (1889 - 1951)
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Michael Beltz

von:  Michael Beltz

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Interessensgebiet: Gießen
Michael Beltz
7.760
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