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Seniorenwegweiser für den Kreis ist inhaltlich fertig. Seniorenkonferenz Süd tagte diesmal in Linden

Gießen | Zum dritten Mal trafen sich Akteure aus der Seniorenarbeit und Pflege, um unter dem Dach des „Netzwerk Seniorenforum Süd“ neue Impulse zu setzen und sich über Neuigkeiten auszutauschen. Erster Kreisbeigeordneter Dirk Oßwald und Langgöns‘ Bürgermeister Horst Röhrig begrüßten in Linden Teilnehmer aus den Städten Linden, Langgöns und Pohlheim.

Sozialdezernent Dirk Oßwald, konnte eine erfreuliche Nachricht machen: Das Konzept und der Inhalt des Seniorenwegweisers des Landkreises Gießen steht. „Der Seniorenbeirat des Landkreises hat seine Zustimmung gegeben, jetzt wird die Übersicht mit Tipps und Ansprechpartnern auf der Homepage des Landkreises veröffentlicht. Außerdem soll der Seniorenwegweiser auch als Broschüre für Multiplikatoren zur Verfügung stehen“, sagte er. Ansprechpartner in den Städte- und Gemeindeverwaltungen können die Broschüre dann nutzen und um eigene, lokale Informationen ergänzen. Sein Dank richtete sich an dieser Stelle an die Altenhilfeplanerin im Landkreis Gießen, Ruth Hoffmann, sowie alle Unterstützer, die geholfen haben, die umfangreiche Sammlung zusammenzutragen.

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Wie immer bei den Netzwerktreffen zur Seniorenarbeit haben die Mitglieder Neuigkeiten aus der Region ausgetauscht, um voneinander zu lernen. In Pohlheim plant der Pflegedienst Gutzeit eine Nachtwache für Demenzkranke. In Linden wurde das erfolgreiche Projekt „Seniorenbegleiter Linden“ weiter ausgebaut. In Langgöns gab es eine Filmvorführung zum Thema Demenz, außerdem tut sich in der Beratungslandschaft etwas: Die AWO plant den Aufbau einer trägerneutralen, ehrenamtlichen Pflegeberatung. Sie soll in Zusammenarbeit mit anderen Pflegediensten, den Fördervereinen und dem VdK entstehen. Weiterhin sind Pflegekurse und Gesprächskreise für pflegende Angehörige geplant. Im Rahmen des Bündnisses „Zukunft Langgöns“ ist eine Koordinierungsstelle, ähnlich der „Generationenbrücke Linden“, geplant.

Ein andauerndes Thema sei die Suche nach geeignetem und günstigem Wohnraum für ältere Menschen, leitete Andrea Kramer von der BeKo über. „Das Thema ‚Wohnen im Alter‘ beschäftigt auch andere Teilraumkonferenzen“, berichtete sie. So wurden in allen vier Teilraumkonferenzen jeweils ein Projekt vorgestellt, das als Anregung für eigene Initiativen gedacht ist. Darunter die „Vulkanvilla“ in Alsfeld, die Pflege-Wohngemeinschaft „Seniorinnen im Holzhaus“ in Reiskirchen-Ettingshausen, ein Mehrgenerationenhaus in Marburg und die Hausgemeinschaft „Villa Lichtblick“ in Heuchelheim-Kinzenbach. „Die Bedürfnisse an das eigene Heim von Seniorinnen und Senioren ändert sich“, fasste Dirk Oßwald zusammen und begründete so eine Schwerpunktsetzung in der Seniorenpolitik.

Altenhilfeplanerin Ruth Hoffmann ist zu erreichen unter Telefon: 0641 9390-9703, E-Mail: ruth.hoffmann@lkgi.de

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Kommentare zum Beitrag

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Harry Weiß aus Gießen schrieb am 22.12.2014 um 09:44 Uhr
Ich persönlich finde, dass es viele weitere Mehrgernerationenwohnprojekte geben sollte... gerade in einerZeit, in der man oft nicht in der Herkunftsheimat lebt und die eigene Familie weit entfernt wohnt...
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