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Für das, was nicht in die Tonne gehört: Die meisten Städte und Gemeinden bieten mit dem Landkreis erweiterten Service

Gießen | Darf das kaputte Bobbycar in die graue Tonne oder in den gelben Sack? Wenn der Müll nicht in Tonne darf, wird die Entsorgung oftmals anstrengend. „Deshalb haben wir 1993 die Wertstoffhöfe in den Kommunen etabliert und erweitern dort ab 1. Januar das Angebot“, erklärt die zuständige Dezernentin Dr. Christiane Schmahl. Die Bürgermeister der beteiligten Städte und Gemeinden unterschrieben in der Kreisverwaltung am Riversplatz die Verträge.

Bislang übernimmt der Landkreis die Kosten. Das heißt für Container, Transport und Verwertung der Wertstoffe werden 50 Cent je Einwohner gezahlt. Im Gegenzug gewährleisten die Kommunen zu mindestens fünf Öffnungsstunden pro Woche die Annahme von Metall, Holz und Bauschutt. Dieses Angebot kann noch um Kunststoffe, Ast- und Strauchschnitt, Altpapier, Elektrokleingeräte bis Toastergröße und weitere Klein-Fraktionen wie Energiesparlampen erweitert werden. Mit dem neuen Konzept zahlt der Landkreis zehn Cent je zusätzlicher Fraktion. Letztlich kommt dadurch bis zu einem Euro pro Einwohner zusammen.

„Der Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger liegt in den kurzen Wegen“, erklärt Christiane Schmahl weiter. Die Kommunen können mit dem Geld einen Service bieten und das Personal bezahlen. Die Verträge wurden von Landrätin Anita Schneider und Christiane Schmahl zusammen mit den Bürgermeistern unterzeichnet: Stefan Bechthold (Fernwald), Thomas Bender (Biebertal), Annette Bergen-Krause (Allendorf/Lumda), Dietmar Kromm (Reiskirchen), Peter Gefeller (Staufenberg), Kurt Hillgärtner (Rabenau), Karl-Heinz Schäfer (Pohlheim), Dr. Bernd Wieczorek (Lollar) sowie Peter Klug (Laubach). Letztgenannter unterschrieb auch für den gemeinsam mit Grünberg betriebenen Wertstoffhof.

Das Netz von Wertstoffhöfen überspannt damit fast den gesamten Landkreis. Thomas Brunner, Bürgermeister von Wettenberg, hat bereits unterschrieben. Lich und Hungen stehen kurz vor der Unterzeichnung. Was abgegeben werden kann, das ist in den jeweiligen Städten und Gemeinden zu erfahren. Nach wie vor besteht auch die Möglichkeit, seinen Abfall im Abfallwirtschaftszentrum in der Lahnstraße in Gießen abzugeben. Nähere Informationen hierzu sind auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-giessen.de über „Abfall“ auf „Zusätzliche Abgabemöglichkeiten“ zu finden.

 
Unterzeichneten die Verträge (v.l.): Annette Bergen-Krause, Anita Schneider, Karl-Heinz Schäfer, Christiane Schmahl, Kurt Hillgärtner, Stefan Bechthold, Dietmar Kromm, Peter Gefeller, Peter Klug, Thomas Bender und Dr. Bernd Wieczorek. Bild: Landkreis
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