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Heute vor 72 Jahren starb Elisabeth Will in Auschwitz

2 Rosen. Eine für sie und eine für Heinrich Will ihren Mann
2 Rosen. Eine für sie und eine für Heinrich Will ihren Mann
Gießen | An sie erinnert ein Stolperstein vor dem Haus Friedrichstraße 8, ihrem letzten Wohnsitz in Gießen vor Gefangennahme durch die Gestapo, Verurteilung, Gefängnisaufenthalt in Ziegenhain und Todesfahrt nach Auschwitz.
Daneben der Stolperstein für ihren Mann Heinrich Will, der nur kurze Zeit nach ihr, durch das Fallbeil in Frankfurt-Preungesheim zu Tode kam.

Im Leben und Sterben vereint.

2 Rosen. Eine für sie und eine für Heinrich Will ihren Mann
2 Rosen. Eine für sie... 
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Kommentare zum Beitrag

Michael Beltz
7.760
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 07.12.2014 um 18:52 Uhr
Ja, Peter, auf die verlegten Stolpersteine und damit auf die ermordeten Juden muss immer wieder hingewiesen werden.
Kurt Wirth
3.083
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 08.12.2014 um 11:31 Uhr
Die Stolpersteine waren bzw. sind eine gute Sache. Mittlerweile gibt es in Europa über 50.000. Manche Städte, wie z.B. München und Augsburg sträuben sich immer noch dagegen, sich auf die Argumentation von Charlotte Knobloch stützend, daß damit auf dem Ansehen der Opfer herumgetreten würde. Vor ein paar Tagen fand in München erneut eine Anhörung des Stadtrats statt (Charlotte Knobloch erschien erst gar nicht unter Hinweis auf ihren bekannten Standpunkt, wohl aber der jüdischstämmige Kommunist und KZ-Überlebende Ernst Grube, 84). Der Stadtrat will im kommenden Frühjahr endgültig entscheiden. Auch in Augsburg spitzt sich die Diskussion immer mehr zu. Hier wurde vor kurzem - auf privatem Grund- ein Stolperstein für den katholisch-christlichen Gewerkschaftsfunktionär Hans Adlhoch verlegt, der auch der Bayerischen Volkspartei angehörte und der 1945 auf einem der Todesmärsche aus dem KZ Dachau an Tuberkulose starb.

Meist werden die Stolpersteine im Zusammenhang mit ermordeten Juden gesehen, was auf Grund der Zahlenrelationen verständlich ist. In Kempten und Umgebung gibt es aber beispielsweise 3 Stolpersteine für Euthanasieopfer, 2 für Opfer der Stauffenbergerhebung am 20.Juli 44, seit kurzem auch 8 Steine für eine Sinti-Angehörige, die mitsamt ihren 7 Kindern und erneut schwanger, nach dem Krankheitstod ihres Mannes in Auschwitz ermordet wurde, weiter 2 Stolpersteine für polnische Zwangsarbeiter, die in jugendlichem Alter wegen harmlosen Disziplinverstößen ohne Rechtsweg öffentlich erhängt wurden, sowie auch 1 Stolperstein für einen Kommunisten und "Wehrkraftzersetzer", der von einem Militärgericht zum Tode durch Erschiessen verurteilt wurde. 16 Stolpersteine wurden für die in KZ's getöteten jüdischen Mitbürger Kemptens verlegt.
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H. Peter Herold
29.022
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