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Schon wieder Frauentag - Antrag an die Stadtverordnetenversammlung

Gießen | Der Magistrat wird aufgefordert, sich mit dme Bündnis aus Gewerkschften und Kirchen an einen Tisch zu setzen, um eine Lösung zu finden, den laut Presse geplanten verkaufsoffenen Sonntag am Internationalen Frauentag abzusetzen.

Begründung: Gewiss gibt es in vielen Bereichen gesellschaftlich notwenidige Arbeit am Sonntag. Dies sollte nicht ausgeweitet und zur Regel werden. Ausgerechnet am Internationalen Frauentag Frauen zur Arbeit aufzufordern, erscheint mewhr als peinlich. Ebenso gilt es religiöse Gefühle von Menschen zu achten.

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Kommentare zum Beitrag

Florian Schmidt
4.697
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 30.11.2014 um 11:40 Uhr
Die Kirche sollte sich da schön raus halten, wenn ich an legitime Frauenfeindlichkeit Heute denke, dann denke ich als erstes an die Kirche. Und was die Sonntagsarbeit angeht, wie gesagt da gibt es genug Branchen die Sonntags arbeiten. Auch im Service Bereich.
Michael Beltz
7.495
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 30.11.2014 um 13:04 Uhr
Die kirchl.Feiertage erwähne ich wegen der Solidarität des Bündnisses aus Kirchen und Gewerkschaften.
Florian Schmidt
4.697
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 30.11.2014 um 13:11 Uhr
Die hätte wir aber sicher auch ohne diese Kirchliche Besatzung.
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 30.11.2014 um 17:27 Uhr
"Ebenso gilt es religiöse Gefühle von Menschen zu achten."

Wieso nur rollen sich mir bei SOLCH einem Satz schon wieder die Fußnägel hoch? Ach ja, der 12.12. jährt sich ja bald wieder einmal...
Florian Schmidt
4.697
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 30.11.2014 um 17:36 Uhr
Religiöse Gefühle sind auch so wahnsinnig leicht zu verletzen. Selbst sachliche kritische Fragen werden meist als Beleidigung empfunden. Was mich immer amüsiert. Die vielfachen Drohungen, das Heulen und Zähneklappern welches mir als "Ungläubigen" droht empfinde ich als größere Beleidigung.
Ich halte es da mit Michael Schmidt-Salomon, der es für Falsch hält auf Religiöse Gefühle besonders Rücksicht zu nehmen.
Nicole Freeman
10.167
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 30.11.2014 um 17:45 Uhr
meinen sie die gruendung der fdp oder den einsatz der turnschuhe von joschka fischer .
Nicole Freeman
10.167
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 30.11.2014 um 17:46 Uhr
solange die kirche so mit den frauen umgeht sollte sie wirklich die schn... halten.
Nicole Freeman
10.167
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 30.11.2014 um 17:58 Uhr
wenn wir auf relogioese gefuehle ruecksicht nehmen wollen dann bitte bei allen anderen religionen auch. in deutschland ist die relogionsfreiheit und die gleichheit der menschen doch wichtig und besonders geschuetzt. warum sollen jetzt alle auf die christlichen gefuehle achten wenn die anderen religionen schon ihre feiertage nicht automatisch frei bekommen.
die kirche hat an dieser stelle aussen vor zu bleiben sonst wird es peinlich !
Michael Beltz
7.495
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 30.11.2014 um 18:42 Uhr
Herr Herwig, der 12.12. jährt sich wahrscheinlich jedes Jahr. Was aber wollen Sie uns damit sagen?

Ich habe mit Kirchen und Religion nichts am Hut. Es gibt jedoch Christen und Verteter anderer Religionenen, vor denen ich hohe Achtung habe. Wieviel Gläubige sind in den KZs umgekommen, auch Vertreter von Zeugen Jehovas. In Gießen wird mi Strtaßennamen an einige christliche Opfer des Faschismus gedacht.
Pfarrer Niemöller, der im 1. Weltkrieg noch den Krieg des imperialistischen Deutschland unterstützt hat, lernte daraus und wurde ein Kämpfer für Frieden.
Florian Schmidt
4.697
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 30.11.2014 um 19:14 Uhr
Wieviele Kirchenvertreter haben das Ärmchen gehoben? Wieviele haben für Hitler geworben? Wieviele haben die Euthanasie an Behinderten und "Geisteskranken" gebilligt und verteidigt? Wer hat lukrative Geschäfte mit dem Hitler Regime gemacht und wer hat über die Rattenlinie vielen Nazi Funktionären die Flucht ermöglicht?
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 30.11.2014 um 20:35 Uhr
Herr Beltz, Frau Freeman,
was der 12.12. für eine Bedeutung hat?! OMG!

Seit dem 12.12.2012 leben wir offiziell im Ersten Westlichen Gottesstaat, an diesem Tag wurde schließlich das Beschneidungsgesetz durchgewunken - und damit religiöse Befindlichkeiten über grundlegende Menschenrechte von Kindern gestellt!
Deshalb reagiere ich auf eine solche Formulierung extrem allergisch - denn GENAU DIE wurde damals u.a. als Begründung angeführt.
Florian Schmidt
4.697
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 30.11.2014 um 20:47 Uhr
Das bisschen Haut...
H. Peter Herold
28.097
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.12.2014 um 09:16 Uhr
Ich verstehe es nie, warum an Sonntagen gearbeitet werden muss. Haben wir nicht Freitag bis Samstag Zeit genug um unsere Einkäufe zu erledigen?
Michael Beltz
7.495
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 01.12.2014 um 13:26 Uhr
Herr Herwig, wir sind noch kein Gottesstaat. Das Beschneidungsgesetz "durchzuwinken" halte ich ebenfalls für nicht angebracht. Dann könnte auch die in Saudi-Arabien gebräuchliche Steinigung von Frauen auf religiöser Grundlage bei uns eingeführt werden.

Florian, alles richtig, die Kirchen gehören zumindest seit dem Mittelalter zu den größten Verbrecherorganisationen. Ein Beispiel aus der Neuzeit sind vor allem die Schweinepriester, die sich an Kindern vergangen haben, Die Gläubigen unter ihnen bringen sich nur deshalb nicht um , weil sie Angst vor der Hölle haben.

Ich bleibe aber dabei. Zu den Christen gehören viele anständige Menschen. Genau wie zu anderen Religionen; da kenne ich nicht so viele Menschen.
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 01.12.2014 um 16:08 Uhr
Herr Beltz.

Liste der JA-Stimmen: CDU 92 Prozent, CSU 84 Prozent, FDP 85 Prozent, SPD 61 Prozent, B90/Grüne 50 Prozent, LINKE 23 Prozent.
Was ist hier bitte an "durchgewunken" nicht zu verstehen?
Ich hatte dazu mehr als genug Material gepostet.

Hier wurden sowohl das Grundgesetz als auch die (zuvor eigentlich ratifizierte) UN-Kinderrechtskonvention gebrochen - um religiöse Befindlichkeiten zu hofieren.
Wenn Religion über demokratischen Gesetzen steht - darf man das durchaus einen Gottesstaat nennen. Besonders pervers ist, dass die Mehrheit der eigenen Bevölkerung das abgelehnt hat, religiöse Minderheiten haben also die Gesetzgebung erpresst und gewonnen.
Michael Beltz
7.495
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 02.12.2014 um 09:45 Uhr
Herr Herwig, ich habe gegen den Ausdruck durchwinken nichts einzuwenden, habe ihn in Anführungsstriche gesetzt, weil ich Sie damit wiederholen wollte. Gut, dass Sie noch einmal die Zahlen nennen.
Torsten Herwig
339
Torsten Herwig aus Langgöns schrieb am 02.12.2014 um 10:03 Uhr
Herr Beltz,
Oh, da hatte ich Sie falsch verstanden. Entschuldigung!
Michael Beltz
7.495
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 03.12.2014 um 16:54 Uhr
Der o.g. Antrag wird heute im Sozialausschuss (ab 19.oo Ur) behandelt. Ergebnis morgen oder übermorgen.
H. Peter Herold
28.097
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 03.12.2014 um 19:48 Uhr
Nachdem da 3 Frauen den Magistrat beherrschen ???
Michael Beltz
7.495
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 04.12.2014 um 12:00 Uhr
Die CDU brachte ein paar schwache Argumente gegen meinen Antrag. Seitens der Oberbürgermeisterin und SPD wurde darauf hingewiesen, dass bereits Gespräche geplant sind oder mit der Allianz und den Geschäften (BIDs) in Vorbereitung seien und man eine einvernehmliche Lösung finden wolle.
Der Aufforderung, meinen Antrag zurückzunehmen, kam ich nicht nach, da bisher keine Ergebnisse eines "runden Tisches" vorliegen.
Abstimmung: SPD, CDU, GRÜNE, FW stimmten mit "nein".
H. Peter Herold
28.097
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 05.12.2014 um 08:47 Uhr
Das ist doch nichts neues, oder Michael? Aber mache ruhig weiter so. Einige Bürger werden eventuell aufwachen.
Michael Beltz
7.495
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 05.12.2014 um 13:05 Uhr
Siehe dazu Gießener Anzeiger von heute. Dort wird fair über "linke" Veranstaltungen, Anträge, Demos, Vorträge usw.. berichtet.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

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Herzlichst, Ihr(e) Michael Beltz

von:  Michael Beltz

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Michael Beltz
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