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SMS warnt demnächst vor Waldbrand oder Unwetter – Landkreis kauft Software zur flächendeckenden Warnung der Bevölkerung

Gießen | Bei einem Unwetter, einem Bombenfund oder einem Waldbrand wird die Bevölkerung derzeit durch Rundfunkmeldungen, Sirenen und Lautsprecherdurchsagen der örtlichen Einsatzkräfte informiert. Auch die Homepage des Landkreises wird im Schadensfall Informationen bereitstellen, ebenso ein Bürgertelefon. Neben den bereits vorhandenen Kommunikationswegen wird im Landkreis Gießen bald zusätzlich ein SMS-Service vor Gefahrenlagen warnen. Landrätin Anita Schneider, im Kreis für den Katastrophenschutz verantwortlich, erklärt die Neuerung: „Der Kreisausschuss hat der Anschaffung der Software KATWARN zugestimmt. Mit diesem System kann die Bevölkerung durch SMS oder mittels einer App gezielt und schnell über Katastrophen und möglicherweise erforderliche Maßnahmen informiert werden. Es ergänzt die bestehenden Kommunikationskanäle.“

Der Landkreis Gießen hat die Software KATWARN für 15.000 Euro gekauft, die jährlich anfallenden Kosten belaufen sich auf 3.000 Euro. Das Land Hessen setzt sich dafür ein, dass KATWARN möglichst flächendeckend in allen Landkreisen eingeführt wird und fördert die Einführung mit einer Zuwendung in Höhe
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von 15.000 Euro. „Damit sind die erstmaligen Anschaffungskosten gedeckt“, erläutert die Landrätin, „wir werden KATWARN zunächst für zehn Jahre nutzen und es dabei ständig für unsere Bedürfnisse anpassen. In welcher Form der Service nach dieser Frist angeboten werden soll, muss aufgrund der gemachten Erfahrungen und der dann vorhandenen technischen Möglichkeiten entschieden werden.“

Jetzt, unmittelbar nach der Beschlussfassung, wird das System in der Leitstelle installiert. Im nächsten Jahr soll es dann genutzt werden können. Mit KATWARN kann die Bevölkerung bei Unglücksfällen und Gefahrenlagen direkt und zielgenau in einem Postleitzahlgebiet gewarnt werden. Eine KATWARN-Meldung erreicht die Menschen per Smartphone-App, SMS oder E-Mail – je nach dem, welchen Service man abonniert. Nur die tatsächlich betroffene Bevölkerungsgruppe wird gewarnt und gleichzeitig mit konkreten Verhaltensweisen von der Leitstelle versorgt.

Mit KATWARN stehe ein weiterer Kommunikationskanal für besondere Ereignisse zur Verfügung, so Anita Schneider: „Wir bauen die Öffentlichkeitsarbeit im Katastrophenfall derzeit aus und haben schon einige Neuerungen geschaffen. Dazu gehört zum Beispiel das Bürgertelefon, das vom DRK in unserem Auftrag betreiben wird. Darüber hinaus bereiten Mitarbeiter verschiedene Szenarien vor, damit die Informationsweitergabe im Schadensfall sehr schnell sichergestellt ist. Die Nutzung von KATWARN ist ein weiterer, sinnvoller Baustein für die schnelle Information der Öffentlichkeit und damit für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.“

Über die Möglichkeiten der Nutzung von KATWARN wird der Landkreis die Bürgerinnen und Bürger ausführlich informieren, sobald das System zur Verfügung steht und genutzt werden kann.

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