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MSVler erfolgreich beim Traditionswettkampf in Thüringen

Gießen | Eisenach. Zum 18ten-Mal veranstaltete der Eisenacher Schwimm- und Sportverein sein traditionelles Einladungsschwimmfest im Sportbad Aquaplex, zu dem fünf Vereine über 400 Einzel- und Staffelstarts mit 117 Teilnehmern meldeten.

„Die Grundstimmung und Leistungsbereitschaft in der Mannschaft ist überdurchschnittlich gut“, so das Fazit von Trainerin Nathalie Richter am Wochenende. Mit 50 Medaillen (34-mal Gold-, 15-mal Silber- und einmal Bronze) sowie 24 persönlichen Rekorden im Gepäck, traten die dreizehn MSVler die Heimreise an.

Mehrere jahrgangsübergreifende Kopf-an-Kopf-Rennen heizten die Stimmung im Marburger Team an. Hierbei überzeugte Nils Becker (Jg. 2000) über 100 m Freistil (1:05,54) und 100 m Brust (1:30,44) mit technischer Raffinesse und sicherte sich in Bestzeit vor seinem Vereinskameraden Wladimir Petri (Jg. 2000) jeweils den ersten Rang, wie auch über 50 m Freistil und 100 m Lagen. Wladimir schwamm über 50 m Brust (42,66) einen persönlichen Rekord, der mit Gold veredelt wurde. Des Weiteren zeigten Nils und Wladimir als Start- bzw. Schlussschwimmer in der 8x50m mixed Lagen-, 4x50mFreistil- und 4x50m Lagen-Staffel das noch viel mehr zu holen ist und wurden mit den Staffeln jeweils Zweite.

Im Jahrgang 2000 weiblich ging es zwischen Clara Nessler und Emma Nagel zur Sache. Während Clara über 50 m (41,88) und 100 m Brust (1:33,35) ihre alten Zeiten unterbot und als schnellste Schwimmerin im Ziel anschlug, zeigte Emma ihre Qualitäten im 50-Meter-Freistilsprint (33,23) und erreichte mit neuer Bestmarke die Goldmedaille. In der 4x50m Freistil- und 4x50m Lagen-Staffel (1996-2001) war sie das Zünglein an der Waage, welches letztlich zum überlegenen Sieg vor dem ESSV und dem SV Warthburgstadt Eisenach führte. Im Jahrgang 2002 männlich traten Raik Zeppel und Jacob Horn an. Beflügelt von dem internen Battle, legte Raik über 50 m Freistil (35,94) und 100 m Brust (1:38,35) Kampfgeist an den Tag und belegte mit persönlicher Bestzeit vor Jacob den ersten Platz. Im 50-Meter-Schmetterlingssprint (41,41) stellte er erstmals sein Bewegungstalent unter Beweis und landete ebenso wie über 50 m Brust ganz oben auf dem Siegertreppchen. Hingegen trumpfte Jacob nach einem konzentrierten Rennen über 100 m Freistil (1:22,16) mit einer Leistungssteigerung von acht Sekunden als Erster eindrucksvoll auf. Vier Goldmedaillen gab es für Robin Wolf (Jg. 2001) über 50 m und 100 m Freistil sowie über 50 m und 100 m Brust.

Die gesundheitlichen Up and Downs scheinen gänzlich hinter der 17-jährigen Sabrina Försterling zu liegen, die wie in alten Zeiten ihre technischen Stärken bei ihren vier Einzelstarts über 50 m (29,71) und 100 m Freistil (1:05,62), 50 m Rücken (34,20) und 50 m Schmetterling sowie drei Staffeleinsätzen (8x50m Lagen mixed, 4x50m Freistil und 4x50 m Lagen) ausspielte. Am Ende sicherte sie sich siebenmal den ersten Platz, darüber hinaus steckte sie über 50 m Schmetterling (34,19) eine neue Bestmarke. Weitere Goldmedaillen gab es für Sarah Oßwald (Jg. 98) über 100 m Brust, Frédéric Schwarz (Jg. 96) über 50/100 m Freistil und 50 m Brust, Lukas Schremb (Jg. 93) über 50/100 m Freistil sowie 50 m Schmetterling und für Alexander Peterburs (Jg. 95). Trainingsfleiß zahlt sich aus, so dass Alexander über 100 m Freistil (1:11,43) und 50 m Schmetterling (34,84) noch zwei persönliche Rekorde verbuchte, ebenso wie Vanessa Kapski (Jg. 99) über 50 m Schmetterling (42,22/4.) und 50 m Rücken (43,75/5.).

von Ines Peters-Försterling
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marburger SV 1928


Foto: Nathalie Richter

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