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Berlin begeistert Jugendliche mit Geschichte, Moderne, Kultur und Spaß in der Gruppe

Für Jugendliche hat Berlin einen besonderen Reiz. Neben Shopping und Party sorgt das Jugendbildungswerk auch immer für ein kulturelles und geschichtlich-politisches Programm, wie hier mit dem Besuch der Humboldt-Box.
Für Jugendliche hat Berlin einen besonderen Reiz. Neben Shopping und Party sorgt das Jugendbildungswerk auch immer für ein kulturelles und geschichtlich-politisches Programm, wie hier mit dem Besuch der Humboldt-Box.
Gießen | Bundestag, Flughafen, Mauergedenkstätte und Nachtleben sind die Favoriten der Jugendlichen, die an der Studienfahrt nach Berlin teilgenommen haben. Das Jugendbildungswerk des Landkreises und der Arbeitskreis Kommunaler Jugendpflegen bietet jedes Jahr in den Herbstferien eine Tour in die Hauptstadt an. „Für Jugendliche bietet Berlin immer einen besonderen Reiz. Sie wollen die Großstadt und ihre Attraktionen erleben. Unter Beaufsichtigung erfahrener Jugendbetreuer ist dies problemlos möglich“, sagt Dirk Oßwald, Erster Kreisbeigeordneter und Jugenddezernent im Landkreis Gießen.

41 Heranwachsende zwischen 13 und 17 Jahren aus 14 Schulen waren in diesem Jahr dabei, einige schon zum zweiten Mal. „Richtig tolle Woche, werde es vermissen“ und „Ich wollte eigentlich gar nicht heim“ sind Kommentare, die die Berlin-Reisenden auf der Heimfahrt in die Bewertungsbögen geschrieben haben. „Mit dem Programm liegen wir eigentlich immer richtig“, sagt Kreisjugendpfleger Matthias Lotz.

Dennoch hatten die Mädchen und Jungen Ideen, wie das Programm noch ansprechender wird. Als Verbesserungsvorschläge wurden Plenarsitzung, Olympiastadion und Moderne Museen genannt, außerdem die Themenbereiche „das Leben der Juden heute; Auswirkungen der Nazi-Zeit“ und „Wie haben die Nazis und Adolf Hitler so schnell die Welt unter Kontrolle bekommen? Welche Strafen gab es zu dieser Zeit?“. „An diesem Interesse sieht man, dass die Jugendlichen sich kritisch mit Geschichte und Politik auseinandersetzen und eine Studienfahrt nach Berlin viel mehr bedeutet als der Ruf nach Party und Nachtleben der Großstadt“, freut sich Jennifer Staffa, Jugendpflegerin des Kinder- und Jugendbüros Grünberg.

Lotz dankt den Kollegen der Jugendpflegen aus Allendorf/Lumda und Reiskirchen, sowie den Kinder- und Jugendbüros Grünberg, Pohlheim und Wettenberg für die Unterstützung bei Planung und Durchführung der Studienfahrt: „Ohne die Hilfe aus den Kommunen wäre eine Studienfahrt wie diese nicht möglich.“

Ansprechpartner für Freizeiten der Jugendförderung und das gesamte Programm für Jugendliche und Ehrenamtliche im Bereich Jugendarbeit ist Kreisjugendpfleger Matthias Lotz, Telefon: 0641 9390-9102; E-Mail: matthias.lotz@lkgi.de

Für Jugendliche hat Berlin einen besonderen Reiz. Neben Shopping und Party sorgt das Jugendbildungswerk auch immer für ein kulturelles und geschichtlich-politisches Programm, wie hier mit dem Besuch der Humboldt-Box.
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